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Warum Juckt Meine Nase Außen?

Warum Juckt Meine Nase Außen
Wenn die Nase juckt Erst ist da ein Kribbeln, dann juckt es – meist dort, wo wir gerade nicht hinkommen. Als Auslöser für das unangenehme Gefühl kommen zum Beispiel Allergene, Medikamente oder Erkrankungen infrage. Auch im Rahmen einer trockenen Nase ist Juckreiz an der Schleimhaut möglich.

  • Doch wie entsteht dieser? Und was hilft gegen eine trockene, juckende Nase? Die Nasenschleimhaut bildet die erste Barriere gegenüber Eindringlingen, die mit der Atemluft in die Nase gelangen.
  • Viren, Bakterien und Staub treffen zunächst auf die Schleimhaut und die dortigen Flimmerhärchen.
  • Ihre Aufgabe ist es, Krankheitserreger und Co.

aufzufangen und abzutransportieren, damit sie nicht tiefer in die Atemwege gelangen können. Voraussetzung hierfür ist unter anderem ein feuchtwarmes Milieu in der Nase, Ein solches kann allerdings durch verschiedene wie etwa einem nicht mehr gegeben sein.

Trocknet die Nase infolgedessen aus, zeigt sich das unter anderem in Form von Juckreiz. Allgemein bezeichnet Juckreiz (lateinisch: Pruritus) ein Missempfinden im Bereich von Haut und Schleimhäuten, Welche genauen Mechanismen hinter dem Phänomen stecken, ist noch nicht abschließend geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass die Empfindung nicht über die Schmerzrezeptoren funktioniert, sondern über die freien Nervenendungen spezialisierter C-Fasern (langsam leitende Nervenfasern).

Gewebshormone wie Histamin sorgen wahrscheinlich für deren Aktivierung. Die Ausschüttung von Histamin macht sich letztlich in Form von Juckreiz bemerkbar. Auslöser für den Vorgang können sowohl eine Erkältung wie auch oder Medikamente sein. Daneben ist es ebenso möglich, dass der Juckreiz durch Trockenheit – beispielsweise durch eine trockene Nase – hervorgerufen wird.

  1. Bei Juckreiz ist der Drang zu kratzen groß.
  2. Dennoch sollte man das bleiben lassen, da es häufig nicht hilft – im Gegenteil, es können sogar Wunden entstehen, die sich entzünden und für noch mehr Juckreiz in der Nase sorgen.
  3. Stattdessen sollten Betroffene ihrer Nase etwas Gutes tun und für ausreichend Feuchtigkeit sorgen.

Folgende können ergriffen werden: Nasenpflege mit GeloSitin ® Das im Spray enthaltene Sesamöl verteilt sich bei der Anwendung gleichmäßig auf der Nasenschleimhaut. So befeuchtet und pflegt GeloSitin ® die Nase nachhaltig und beruhigt die gereizte Schleimhaut.

Im Winter sind es die Heizungen, im Sommer die Klimaanlagen, die für eine trockene Raumluft sorgen. Halten Sie dem entgegen und verwenden Sie einen Luftbefeuchter. Alternativ: Eine Schüssel mit Wasser auf die Heizung stellen. Die Zufuhr von Feuchtigkeit muss nicht unweigerlich von außen erfolgen, auch ausreichendes Trinken tut Ihrer Nasenschleimhaut gut.

Ist das feuchte Milieu in der Nase wiederhergestellt, lässt im Normalfall auch das Jucken nach. Ist dies nicht der Fall, suchen Sie bitte Rat bei einem Arzt. Möglicherweise liegt der juckenden Nase eine andere Ursache wie eine Allergie zugrunde. : Wenn die Nase juckt

Was bedeutet es wenn einem die Nase juckt?

Abergläubische Vorstellungen von Andeutungen dessen. XVII. Abergläubische Vorstellungen von Andeutungen dessen, was geschieht oder geschehen wird (Omina, Orakel) Gutes geträumt bedeutet im Allgemeinen Schlimmes und eben so umgekehrt. Wer im Traum gelacht hat, wird weinen.

  1. Wenn man träumt, dass Bienen um das Haus fliegen, so wird Feuer ausbrechen oder Schnee fallen.
  2. Träumt man von Mäusen, so werden bald Diebe kommen.
  3. Vom Wolf träumen bedeutet mit Deutschen zu thun haben; im Traum mit Verstorbenen zusammen sein oder von ihnen hören bedeutet Veränderung des Wetters; im Traume donnern hören bedeutet einen kaiserlichen Befehl; im Wasser sein oder damit zu thun haben droht Krankheit dem Träumenden selbst oder einem Anderen, von dem er dabei zugleich geträumt hat.

– Vogeleier im Traum gesehen bedeuten öffentlichen Streit, Tumult; Sturm, Regen, Schneegestöber bedeuten lügenhaftes Gerede oder grundlose Aufregung. – Wilde Thiere (Hasen, Eichhörnchen, Füchse) im Traume jagen oder fangen verspricht das Herauskommen eines Diebstahls.

  • Wer einen Soldaten gesehen hat, wird im Jahre auf Wölfe stossen, wer einen Wolf, der wird viel Getreide haben.
  • Wenn ein Mädchen einen Wolf ein Schaf weg bringen sieht, so wird es heirathen.
  • Geld empfangen bedeutet Husten, lange Reisen bedeuten Krankheit.
  • Der Bau eines neuen Hauses, Wegräumen von Hausgeräthe, Fegen der Stube, Einsturz von Häusern, das Fallen von Gegenständen deutet Sterben an in dem Hause, von welchem man geträumt hat; im Winter kündigt das Bauen ein Nachlassen der Kälte und baldiges Eintreten von Thauwetter an.

-Wer im Traum Handschuhe findet, dem werden Lämmer geboren werden, wer Handschuhe verliert, dem werden Schafe um kommen. – In die Badstube gehen bedeutet krank werden, viele Fische fangen kaltes Wetter, ein rothes Pferd sehen eine Feuersbrunst. – Wer träumt, dass er im Walde oder auf der Wiese ist, wird mit vielen Menschen zusammen kommen.

– Wer im Traume auf einem schwarzen Pferde geritten hat, wird viel Sorgen haben, eben so wer zerrissene Stiefel an gehabt hat, wer aber neue Stiefel bekommen hat, dem wird allerlei Neues zu fallen. – Hat man im Traum ein Feuer aus gelöscht, so kommt Thauwetter. – Hat man geträumt, dass Holz gehauen wurde, so wird Jemand sterben, und zwar eine Mannsperson, wenn es Tannenholz, ein Frauenzimmer, wenn es Birkenholz war.

Eben so bedeutet es eines Todesfall, wenn man von Pflügen oder Düngerführen geträumt hat. – Wer von Blut geträumt hat, wird mit Verwandten zusammen kommen. – Wer im Traum eine Schlange gesehen hat, dem werden Thiere geboren werden, wer eine Schlange erschlagen hat, dem werden Thiere sterben.

  • Wer von einer zischenden Schlange träumt, hat sich vor hinterlistigen Angriffen zu hüten.
  • Sterben wird, wer im Traum einen verstorbenen Freund oder Verwandten, oder den ein Anderer in weissen Kleidern gesehen hat, oder wer dem Heiligenbilde Lichte angesteckt hat.
  • Von dem Tode giebt es noch sonst eine Menge Andeutungen.

Dahin gehört das Picken der Todtenuhr, – wenn ein Kranker bald nach dem für ihn gehaltenen Kirchengebet sich besser fühlt oder während des Gebetes sehr ruhig liegt, – wenn, während der Pastor dem Kranken das Abendmahl giebt, sein Pferd draussen den Kopf hängen lässt, oder wenn dem Pastor bei seinem Fortgehen die Lichtflamme sich zuneigt, – wenn Nachts in der Nähe des Hauses eine Eule schreit (nach Anderen kommt dann ein Kind ins Haus), – wenn Einen der Kuckuck «betrügt» (s.

XVI) oder wenn er nahe bei dem Hause singt, – wenn das Brot im Ofen platzt, – wenn die Nasenspitze juckt, – wenn noch nach Sonnenuntergang ein Huhn umher läuft und kakelt, – wenn ein Hund heult und dabei den Kopf neigt oder nach dem Gottesacker wendet, – wenn man in der Nacht, besonders in der Neujahrsnacht Geräusch von Brettern hört.- Wenn ein Hahn einen Strohhalm oder Hobelspan nach sich schleppt, so wird man von dem Tode eines Mannes, wenn eine Henne, von dem eines Weibes hören.

– Wenn man in der Nähe eines Baches oder Sees Weinen zu hören glaubt, so wird dort bald Jemand ertrinken. – Wenn die innere Handfläche rothe (flechtenartige) Flecke bekommt (lööb rooste), so ist das eine Andeutung von dem Tode naher Angehörigen. – Wer sich beim Einmachen des Kohls verwundet, wird sterben, ehe er davon gegessen.

  • Von welcher Seite man während des Glückgiessens am Sylvesterabend (vgl.
  • XI) Geräusch hört, von der wird man im Laufe des Jahres eine Todesnachricht empfangen.
  • Wenn des Verstorbenen Wangen lange weich bleiben, so wird bald ein Verwandter von ihm sterben.
  • Wenn die Dohlen aufs Land kommen, so bringen sie Sterben.

– Hört man in der Nacht vor Weihnacht oder Neujahr ein Krachen, so «gräbt der Tod Gräber», hört man Beilhiebe, so «behaut er Sargbretter». – Löscht ein Licht plötzlich aus, so wird derjenige sterben, welcher in der Nähe ist, eben so, wenn unter dem Löffel ein Salzkorn geschmolzen ist.

  1. Sieht man auf der Asche Menschenspuren, so wird Jemand im Hause sterben.
  2. Sieht Jemand in der Nacht vor Weihnacht durchs Fenster in eine Stube, – so erblickt er denjenigen ohne Kopf, welcher im bevorstehenden Jahre sterben wird.
  3. Am Hochzeittage zündet man für Braut und Bräutigam zwei Lichte an; wessen Licht zuerst aus brennt, der wird zuerst sterben.

Wer von dem jungen Paare am ersten Abend zuerst ein schläft, wird vor dem Anderen sterben (vgl. VIII). – Wenn einem Bräutigam auf dem Wege zur Trauung am Geschirr etwas zerreisst oder zerbricht, so wird die Braut bald sterben; wenn der Braut etwas Besonderes begegnet, der Trauring zu Boden fällt u.d.

  • Gl., so wird sie bald Wittwe werden.
  • Wenn beim Einschieben des Brotes in den Ofen ein Finger ins Brot fährt, so wird in dem Hause Jemand sterben, ehe das Gebäck verbraucht ist.
  • Surnu- od.
  • Surma-kindad» (Leichen- od.
  • Todeshandschuhe) oder «kalmu-kindad» (Grabeshandschuhe), d.h.
  • Wenn von langer Geburtsarbeit ein neugeborenes Kind bleiche, blutlose Hände (oder Füsse) hat, sind ein Vorzeichen seines baldigen Todes, und zwar wird es um so eher sterben, je kürzer die Weisse ist.

– Wenn ein Kuckuck auf einem Baum im Hofe oder gar auf dem Dache singt und nach der Kirche zu fliegt, so wird ein Mensch im Hause sterben, wenn nach dem Walde, so wird dem Vieh dort ein Schade geschehen. – Wenn der Ofen pfeift, so werden irgend wo Vater und Mutter sterben und Waisen hinterlassen.

  • Wenn das Kinn juckt, so wird ein bärtiger Mann sterben.
  • Wenn beim Nähen des Hemdes für einen Todten der Faden sich verknotet, so wird es bald wieder eine Leiche geben.
  • Wenn man einen zu Bett liegenden Kranken besucht, und er auf der rechten Seite zuerst Hand oder Fuss bewegt, so wird er leben bleiben, wenn auf der linken, so wird er von dieser Krankheit nicht mehr auf kommen.

– Von dem Geschlecht der Person, welche zuerst dem vom Gottesacker rückkehrenden Leichengefolge begegnet, wird die nächst folgende Leiche sein. Manche andere Omina drohen, wenn auch nicht gerade oder nicht immer des Tod, so doch Unheil. Einige Tage sind vorzugsweise Unglückstage.

An diesen geborene Kinder werden unglücklich oder leben nicht lange, Mädchen, welche sich verloben oder heirathen, haben eine unglückliche Ehe, leben in Uneinigkeit mit ihren Männern und haben keinen Segen im Hause; an diesen Tagen Erkrankte kommen schwerlich auf, Alles, was man an ihnen unternimmt, misslingt, man darf nicht in eine neue Wohnung ziehen, keine Reise miternehmen u.d.

gl. Diese 45 Unglückstage in jedem Jahre sind der l., 2., 6., 11., 14., 18. Januar, 8., 16., 17. Februar, l., 3., 12., 16. März, 1., 3., 12., 16., 18. April, 8., 10., 17., 30. Mai, l., 7., 12., 13. Juni, l., 5., 16. Juli, l., 3., 17., 18. August, 12., 15., 18., 30.

September, 12., 15., 17. October, 11., 17. November, 1., 17., 18. December. Unter diesen sind drei, der l. April (wo Judas den Heiland verkaufte), der l. August (wo der Teufel aus dem Himmel geworfen wurde) und der l. December (wo Sodom und Gomorrha unter gingen), in besonderer Weise unglücklich, da verliert man vor Gericht jede Sache, Gewächse, welche man pflanzt, gehen aus, die dann geborenen Kinder sterben eines schweren Todes.

– Wenn es am Laurentiustage (10. Aug.) trockenes Wetter ist, nach Anderen wenn es regnet, so werden viele Feuersbrünste sein. – Wenn Schafe schwarze Lämmer gebären, so bedeutet es Sorgen. – Sind Ameisen in ein Haus gedrungen, so bringen sie Unglück, besonders Tod.

– Wenn der Neuntödter lange nach einer Gegend, einem Hause hin sieht oder schreit, so bedeutet es ein wichtiges, meist trauriges Ereigniss, wie Tod; eben so, wenn man den Wiedehopf hört, so kommen schlechte Zeiten, oder Tod. – Wenn im Frühjahr die Rohrdommel neun Mal ihren Ruf hören lässt, so verkündet sie ein Hungerjahr.

– Wenn ein Eichhörnchen zu einer Wohnung kommt, so droht es eine Feuersbrunst. – Wenn ein Hase oder Eichhörnchen über den Weg läuft, oder ein (altes) Weib Einem begegnet, so bedeutet es Unglück, ist aber der erste Begegnende ein Mann, besonders ein Militair, so ist es ein gutes Omen für eine Reise.

  1. Wenn in einem Hause ein Pferd mit der Todtengrube crepirt, so werden ihm noch zwölf folgen.
  2. Wenn von dem Wagulasee bei Werro starke Winde wehen, so werden in dem Jahre viel tolle Hunde sein.
  3. Wenn Raben oder Krähen über einen Hof fliegen und sich streiten, so bedeutet das Zank unter den Eheleuten.

– Wenn ein Rabe von Norden nach Süden fliegend kommt und traurige, glucksende Töne (lonk, lonk) hören lässt, so bringt er traurige Botschaft. – Fliegt ein Rabe über den Hof, so bedeutet es Unheil, begegnet ein krächzender einem Reisenden, so muss dieser sogleich das Pferd um kehren und drei Mal aus spucken, dann kann er ohne Furcht vor dem sonst drohenden Schaden seine Fahrt fortsetzen.

– Wenn eine Elster schreiend über eine Herde fliegt, so ist der Wolf nicht weit, schreit sie vor der Thür, so kommt der Frohnvogt, um zur Arbeit zu treiben. – Wenn ein Storch über den Hof fliegt, so kommt Viehsterben. – Wenn ein Hund in der Weihnachtsnacht heult, so wird er im nächsten Jahre toll werden.

– Wer im Versehen den Rock verkehrt anzieht, wird Prügel bekommen, und wer am Montag Prügel bekommen hat, bekommt die ganze Woche welche. – Wenn beim Nähen eines Kleides Zwirn übrig bleibt, so wird der Eigenthümer es nicht tragen, sei es nun dass er selbst stirbt oder das Kleid gestohlen wird oder verbrennt.

Wenn bei der Abfahrt ein Pferd nickt, so ist es ein gutes Zeichen, wenn es mistet, ein schlechtes. – Wenn eine Leiche fort gebracht wird, und der Wind nach derselben Richtung weht, so geht das Glück aus dem Hause, ist er entgegen, so bleibt es (Andere meinen auch umgekehrt). – Wenn das linke Auge juckt, so wird man an dem Tage weinen, wenn das rechte, lachen; Andere meinen, dass das Jucken der Augen überhaupt Weinen bedeute.

– Wenn ein Kind bei der Taufe weint, so wird es ein böser Mensch, wenn es still ist, ein guter. – Das so genannte Blühen der Nägel bedeutet Reichthum, Neidnägel Armuth. – Sieht man im Frühjahr einen Mistkäfer zuerst hriechend oder liegend, so wird man kränklich oder ganz krank sein, sieht man ihn zuerst fliegend, so wird man den ganzen Sommer hindurch frisch und gesund sein.

– Wenn Einem auf der Reise ein Rabe von links nach rechts über den Weg fliegt, so bedeutet es Glück, wenn in umgekehrter Richtung, Unglück. – Wenn einem Ausgehenden zuerst eine Mannsperson begegnet, so wird ihm das Beabsichtigte gelingen, wenn aber ein Frauenzimmer, dann nicht. – Wenn die Masern in einem Hause zuerst einen Knaben befallen, so werden sie gutartig sein, wenn ein Mädchen, bösartig.

– Wem auf einem Gange ein Schwein begegnet, der wird Glück haben, wem ein Weib oder gar eine alte Jungfer, Unglück, ausser wenn sie etwas unter dem Arme trägt. – Wenn an einem ersten Feiertage zuerst ein Mann herein tritt, so bedeutet es Glück, wenn ein Weib, Unglück.

  • Wenn nach dem Einlegen der Hefe in die Maische starke Gährung eintritt, so bedeutet es Glück, wenn schwache, Unglück.
  • Wenn Einer zum Fischfang oder zu einer Arbeit geht und mit dem linken Fuss anstösst, so wird er kein Glück haben.
  • Wenn während des Wegführens der Leiche das Wetter sich auf heitert, so wird der Verstorbene selig.

– Wenn man am Morgen das Hemd eines kranken Kindes über dem Feuer schüttelt, und es raschelt, so wird es gesund. – Wenn auf einer Besuchfahrt die Pferde unter Weges prusten, so wird man willkommen sein. – Wenn eine Katze einen Strömling am Kopfe zu fressen anfängt, so wird man viel Fische fangen.

Wenn beim Tuchwalken in das Tuch ein Knoten kommt, so werden die walkenden Mädchen verheirathet werden. – Welches Mädchen bei der Heuarbeit seinen Schwaden zuerst an den Schoberboden (kuhja lava, k. pesa) treibt (kuhja lava lahti niidab od. ajab), wird in diesem Jahre zuerst verheirathet. – Wenn die Eberesche (Sorbus Aucuparia L.) stark blüht, so wird es im Herbst viel Freier geben.

– Wenn beim Kornschneiden die letzte Garbe von einem Mädchen gebunden wird, so wird dieses heirathen. – Wenn die Lippe juckt, so wird man von Freien hören. – Wenn im Herbst die hohen Birken früher ihre Blätter verlieren als die Sumpfbirken, so werden im Winter darauf mehr Wirthstöchter als Mägde verheirathet werden und umgekehrt.

  • Wer einen Adler schreien hört, dessen Tochter wird ein Kind gebären.
  • Wenn die Kniescheibe (nach Anderen die Nase) juckt, so wird man von Kindbetterinnen hören.
  • Wenn die rechte Handfläche juckt, so wird man Geld bekommen, wenn die linke, so wird man Geld aus geben (nach Anderen Schelte bekommen).
  • Wenn das Kreuz juckt (nach Anderen die Nase in der Querrichtung), so wird es Kindtaufe geben.
  • Wenn der Mund prickelt, oder die Oberlippe juckt, so wird man Brot geschenkt bekommen.
  • Wenn am brennenden Licht Fettspäne stehen bleiben, so wird der, nach dessen Seite hin sie stehen, einen Brief bekommen.
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Wenn ein Hund sich streckt in der Richtung nach einem Alten hin, so wird dieser Branntwein bekommen, wenn nach einem Kinde hin, so wird es die Ruthe bekommen. – Wenn ein Viehhund sich wälzt, so wird der Wolf die Herde an fallen, wenn man nicht einen Stein auf die Stelle legt. -Wenn an einem nebeligen Morgen der Hüter schläfrig wird, so bedeutet diess, dass ein Wolf in der Nähe ist.

  1. Ist eines Mannes erstes Taufkind ein Mädchen, so wird er ein glücklicher Bräutigam sein, ist es aber ein Knabe, so kann er ein alter Junggesell bleiben; eben so analog bei einem Mädchen.
  2. Wenn ein Mädchen bei der Wäsche sich vorn sehr nass gemacht hat, so wird es einen Trinker zum Manne bekommen.
  3. Wenn beim Zwirnen beide Garnknäule ungleich zu Ende gehen, und der Zwirn doch zu dem Zwecke ausreicht, so wird die Zwirnende in diesem Jahre das Haus verlassen, sei es durch Verheirathung oder durch Tod.
  4. Ist der erste Schmetterling, den man im Frühling sieht, weiss, so werden den Sommer über die Augen gesund sein, oder die Kühe werden reichlich Milch geben, oder man wird ein ruhiges Leben haben; ist er bunt, so bedeutet das kranke Augen oder ein buntes Leben; ist er gelb, so wird die Butter schön gelb sein.
  5. Wenn ein Ochs, mit welchem die Saat ein geeggt ist, beim Ausspannen den Fuss oberhalb des Knies leckt, so wird das Getreide hoch werden, wenn unterhalb, niedrig.

Wenn sich die Katze wäscht, so werden Gäste kommen. Will man wissen, ob männliche oder weibliche, so nimmt man die Katze und schlägt sie drei Mal gegen die Thürschwelle; läuft sie nach dem Loslassen in die Kammer, so kommt weiblicher Besuch, in die Stube, männlicher.

  1. Wenn sich in einem Hause die Mäuse sehr vermehren, so wird dort eine Veränderung geschehen durch Ausziehen, Sterben etc.
  2. Wer im Frühjahr den Hänfling zuerst fliegend oder an einer hohen Stelle erblickt, dessen Flachs wird lang wachsen, sieht man ihn zuerst auf der Erde sitzen, so wird der Flachs kurz sein, sieht man ihn auf einem Steine, so werden viel Schäben im Flachse sein, und sieht man ihn auf einem Strohdache, so wird der Flachs fleckig.

Es giebt Omina nicht bloss für das Zukünftige, sondern auch für das Gegenwärtige. Wem beim Durchgehen durch eine Thür ein Fuss hängen bleibt, von dem wird dort im Hause viel Uebles geredet. – Wenn der Wind heult, so geht eben ein grosses Schiff unter. – Das Schlucken bedeutet, dass man irgend wo erwartet wird.

  1. Wenn einem Weibe der Gurt auf geht, so besucht der Mann ein anderes Weib.
  2. Wenn das Strumpfband auf geht (nach Anderen wenn der Fuss ein knickt), so wird Einem Uebles nach geredet, oder der Mann liebt ein anderes Weib.
  3. Wer mit der Handwage («Besmer») wägt, ohne dass diese zur Ruhe kommen will, der ist ein grosser Lügner.

– Wenn man ohne Veranlassung niest, so wird eben von Einem gesprochen; niest Einer in einem fremden Hause, so wird er zu Hause erwartet; wenn man etwas spricht oder denkt und niest darnach, so ist es wahr. – Wenn die Kohle an dem brennenden Kienspan sich spaltet und seitwärts auf rollt, so hat Einer der Anwesenden Sodbrennen.

  • Wenn bei einer Feuersbrunst der Himmel blutroth ist, so ist es ein Zeichen, dass Thiere darin um gekommen sind; zeigt sich ein rothes Kreuz (nach Anderen eine Säule), so ist ein Mensch verbrannt.
  • Wenn Jemand etwas lobt, das einem Anderen gehört, so ist es ein Zeichen, dass er neidisch ist, und gerade das Gegentheil wünscht.

– Wenn der Bauch juckt, so sind eben alte Weiber in der Badstube. Omina entnimmt man auch nicht bloss von Ereignissen, sondern auch von Beschaffenheiten. Ein neugeborenes Kind mit verwickelter Nabelschnur wird gedeihen, eins mit glatter nicht; einem Knaben ist es nicht gut, wenn die Nabelschnur um den Hals liegt, er wird dann Soldat werden oder deliriren, einem Mädchen aber wohl, denn es wird reich werden und silbernen Halsschmuck tragen.

  1. Will man wissen, ob eine Schwangere einen Knaben oder ein Mädchen gebären wird, so lässt man durch ein altes Weib Milch aus ihrer Brust saugen; ist diese Milch blass und wässerig, so ist es ein Knabe, ist sie dick, ein Mädchen.
  2. Oder bei der Schwangerschaft mit einem Knaben ist der Hof um die Brustwarze dunkelblau, mit einem Mädchen roth, – Eine Tochter, welche dem Vater, und ein Sohn, welcher der Mutter gleicht, werden Glück haben.

– Gewisse Linien in der Hand lassen erkennen, dass Jemand verbrennen wird oder vom Blitz erschlagen werden. – Thiere haben bei der Geburt Zeichen an sich, woran sich erkennen lässt, ob sie sich zum Aufziehen eignen, oder ob der Wolf sie rauben wird; um das, was kräftig wächst, und um ein Füllen, das nach Sonnenuntergang noch um seine Mutter springt, hat man Ursache besorgt zu sein.

  • Ein Balken, welcher beim Fällen oder Behauen Funken giebt oder viel knackt, eignet sich nicht zum Hausbau, er «zieht das Feuer an».
  • Wer haarige Arme und Schienbeine hat, ist ein glücklicher Mann.
  • Wer als Kind viel Läuse hat, wird ein reicher Mann.
  • Wer eine grosse Gallenblase hat (Mensch od.
  • Thier), ist zornig.

-Wer viel Schleim in der Nase hat, ist klug. – Wer undichte Zahne hat, ist freundlich (nach Anderen ein tüchtiger Leser). – Wer grosse Ohren hat, ist freundlich (oder klug). – Wer einen grossen Kopf und kleine Füsse hat, wird reich. – Wer Suturen na der Hirnschale hat, ist geschickt beim Lesen.

Wer zwei Wirbel auf dem Kopf hat, ist geschickt im Reden und Processiren. – Wer straffe Haare hat, ist bös. – Wer weiche Hände hat, ist gutmüthig. Wenn die Hefen in die Wirze gelegt werden, und diese hoch gärt, so deutet das auf eine glückliche Zeit, gärt sie unordentlich, so ist das eine schlechte Vorbedeutung.

Absichtlich herbei geführte Omina (Orakel) giebt es und gab es verschiedene. Wer im Frühjahr den Kuckuck zum ersten Male hört, fragt: Kuckuck, wie viel Jahre habe ich noch zu leben? Und wie viel Mal als Antwort darauf der Kuckuck seinen Ruf hören lasst, auf so viel Jahre ist zu rechnen.

  1. Man wickelt für sich besonders in Lappen, so dass der Inhalt nicht unterschieden werden kann, etwas Erde, eine kleine Puppe aus Lappen und einen Ring.
  2. Greift nun Jemand nach der Erde, so wird er sterben, nach der Puppe, so wird er ein Kind bekommen, nach dem Ringe, so wird er heirathen.
  3. Wenn unter Fischern einer einen Diebstahl begangen hat, so nimmt der Bootsschifferr, nachdem Alle das Boot verlassen haben, von den vari-kalad (den beim Aufnehmen des Netzes von selbst heraus fallenden Fischen), welche seinen Antheil bilden, und legt auf die immer unverändert bleibenden Sitze der Fischer je einen Strömling; von wessen Platz nun die Vögel den Fisch nicht weg bringen, sondern nur zerhacken, der ist der Schuldige.

Wenn ein Kind erst ein oder zwei Jahre alt ist, so legt man ihm verschiedene Dinge vor, und wornach es zuerst greift, das bezeichnet sein künftiges Geschäft. Nimmt es eine Schere, ein Buch etc., so wird es ein Schneider, ein Gelehrter etc. Um zu wissen ob ein Kranker genesen wird («kas pöörab või läheb edasi»), giesst man rasch Wasser in ein Gefäss; dreht es sich rechts, so ist es ein gutes Zeichen, dreht es sich links, so wiederholt man den Versuch so lange, bis er günstig ausfällt.

  • Dann wirft man noch neun glühende Kohlen hinein; wenn alle oben schwimmen, so ist es ein gutes Zeichen, je mehr unter sinken, desto bedenklicher ist die Krankheit.
  • Will man wissen, ob ein schwächliches Kindchen am Leben bleiben wird, so zieht man es an einem Donnerstagabend bei Vollmondlicht von Westen nach Osten durch ein Loch, welches vorher durch einen Eichenstamm gebohrt ist, und lässt beim letzten Mal die Kleider und etwas Quecksilber darin und entfernt sich schnell ohne sich um zu sehen.

Wenn der Baum gut fort wächst, so bleibt auch das Kind am Leben, ist aber nach einiger Zeit der Baum ab gestorben, so wird auch das Kind bald sterben; im ersten Falle werden auch die zurück gelassenen Kleider so überwachsen, dass sie nicht mehr zu sehen sind.

  1. Hat eine Kuh gekalbt, so kocht man die Milch und wirft eine glühende Kohle hinein.
  2. Wenn diese erloschen ist, so wirft man sie über das Dach, und wenn sie glücklich hinüber geht, so bleibt das Kalb am Leben, wenn sie zurück fällt, nicht.
  3. Will man wissen, welchen Geschlechtes das nächste Kalb dieser Kuh sein wird, so melkt man beim ersten Melken drei Mal durch einen silbernen Ring und wirft ihn in die zum Essen auf getragene Milch.

Wenn nun beim Essen der Milch eine Mannsperson den Ring findet, so wird es ein Ochskalb sein, wenn ein Frauenzimmer, ein Kuhkalb. Wenn man eine Stelle für ein neues Haus sucht, so füllt man in drei Handschuhe Getreide, Erde und Kohlen, und schickt ein Kind ab um einen davon herbei zu holen.

Ist es der Kohlen enthaltende Handschuh, so baut man nicht dahin, denn das Haus würde ab brennen. – Beim Bau eines neuen Stalles stellt man auf die erste Balkenschicht in der hinteren Ecke das abgebrochene Hörn eines lebenden Thieres mit Wasser gefüllt; wenn in drei Tagen das Wasser nicht aus getrocknet ist, so ist die Stelle gut gewählt, und das Vieh wird in dem Stalle gedeihen.

– Man wirft auf die, Stelle einige Lappen, und findet man nachher schwarze Ameisen darauf, so ist die Stelle gut, rothe bedeuten Untauglichkeit derselben; oder man stellt dahin, wo man zu bauen gedenkt, einen neuen Eimer, und wenn sich nach einiger Zeit Ameisen darunter finden, so ist die Stelle gut gewählt.

  • Wenn im Frühjahr das Vieh zum ersten Mal auf die Weide getrieben wird, so wirft man ein Ei darüber, und wenn diess nicht zerbricht, so freut man sich dessen als eines guten Zeichens.
  • Man reiht neun Strömlinge auf einen Messingdraht und hängt sie ins Meer; wohin Wind und Wasser sie führen, nach der Seite hin ist es gut zu fischen.

Beim Werfen des Strohes an die Decke am Weihnachtsabend (vgl.XI) denkt man sich auch allerlei Fragen, und wenn viele Strohhalme an der Decke hängen bleiben, so ist das eine Bejahung. – In alter Zeit hatte man für das Ja und Nein noch ein Paar andere Orakel.

  • Man liess ein Pferd oder einen Ochsen über eine auf der Erde liegende Stange treten; geschah diess mit dem rechten Fuss, so bedeutete es «ja», mit dem linken «nein».
  • Oder man tödtete einen Ochsen mit einem Schlage auf den Kopf, und ob er rechts oder links hin nieder fiel, hatte dann dieselbe Bedeutung.

Nach beendigtem Roggenschnitt werfen die Mädchen, in einer Reihe stehend, singend ihre Sicheln über den Kopf hinter sich; wessen Sichel am weitesten geflogen ist, die wird zuerst verheirathet werden. Oder es nimmt ein Mädchen eine Portion Sicheln, geht damit auf einen ebenen Platz und wirft Orakel für verschiedene Personen, nachdem sie die Sichel singend hin und her geschwungen hat.

  • Fährt die Sichel mit der Spitze in die Erde, so wird die betreffende Person in diesem Jahre sterben, wessen Sichel mit der Schneide nach aussen fällt, wird verheirathet werden, wessen mit den Rücken nach aussen, bleibt in unveränderter Lebensstellung.
  • Oder die Mädchen setzen sich für einige Minuten auf die auf dem Felde noch liegenden Garben und.

sehen dann nach, was sich darunter befindet, um daraus Schlüsse auf ihre Zukunft zu machen. Wenn man von Hause abwesend ist und wissen will, was zu Hause gekocht wird, so braucht man nur sein Messer mit der Spitze voran von oben auf den Tisch fallen zu lassen; bleibt es gerade stehen, so ist es Suppe, schief, so ist es Brei, haftet es gar nicht im Tisch, so wird nichts gekocht.

Heirathslustige Frauenzimmer hängen in der Georgennacht ihr Hemd an einen Zaun, und beobachten dann am anderen Morgen, wenn die Herde aus getrieben wird, was für ein Thier das Hemd beschnüffelt. Ist es eine Kuh, so bleibt die Besitzerin in diesem Jahre noch unverheirathet, ist es ein Ochs, so bekommt sie einen Wittwer, ist es ein Bull, einen Junggesellen.

– Oder sie halten ein Marienkäferchen (Coccinella) auf dem Finger und sprechen: lepa-triinu, lepa-triinu, kust polt peig-mees tuleb? Tallina poolt või Tartu poolt? (Marienkäferchen, Marienkäferchen, von welcher Seite wird der Bräutigam kommen? von Reval oder von Dorpat her?); die Richtung des Fluges ist dann die Antwort.

Was tun wenn die Nasenspitze juckt?

19.03.2012 Laue Frühlingsluft und blühende Natur locken ins Freie – doch plötzlich jucken Nase und Augen, Niesattacken machen den Spaziergang zur Tortur: Kündigt sich eine Erkältung an oder macht sich gar eine Pollenallergie bemerkbar? Pollenallergie MÜNSTER – Laue Frühlingsluft und blühende Natur locken ins Freie – doch plötzlich jucken Nase und Augen, Niesattacken machen den Spaziergang zur Tortur: Kündigt sich eine Erkältung an oder macht sich gar eine Pollenallergie bemerkbar? Wer erstmals unter den Beschwerden einer Pollenallergie leidet, ist oft unsicher, ob es sich vielleicht um einen Erkältungsschnupfen handelt.

  • Juckreiz in Nase und Augen, heftige Niesattacken, eine laufende Nase und gerötete, tränende Augen sind typische Anzeichen einer Allergie gegen Blütenpollen», erklärt Professor Dr.
  • Wolfgang Wehrmann, Hautarzt in Münster.
  • Manchmal kommen Atembeschwerden hinzu.
  • Beim sogenannten „Heuschnupfen» reagiert das Immunsystem überempfindlich auf bestimmte Blütenpollen, während der Erkältungsschnupfen durch eine Virusinfektion verursacht wird.

Ein Erkältungsschnupfen klingt in der Regel nach wenigen Tagen ab. Die Symptome einer Pollenallergie halten dagegen oft wochen- oder gar monatelang an – so lange die Pflanzen blühen, auf die der Betroffene allergisch reagiert. Die Beschwerden verschlimmern sich bei schönem Wetter im Freien oder auch in den frühen Morgenstunden zur Zeit des stärksten Pollenflugs.

Bei kaltem, regnerischen „Erkältungswetter» haben Pollenallergiker meist Ruhe. Bei Menschen mit Neurodermitis kann sich auch der Hautzustand durch die Pollenbelastung verschlechtern. „Manche Pollenallergiker beobachten zudem, dass sie auch auf bestimmte Nahrungsmittel allergisch reagieren», berichtet Professor Wehrmann.

Bei einer Allergie gegen Birkenpollen beispielsweise besteht nicht selten eine sogenannte Kreuzallergie gegen Nüsse und rohes Kern- oder Steinobst. Eine Gräserpollenallergie kann mit einer Unverträglichkeit von Getreide einhergehen. Bei einer Allergie gegen Kräuter wie Beifuß kann es zu Kreuzreaktionen gegen Tomate und Paprika, Karotte, Sellerie und verschiedene Gewürze kommen.

  1. Die Symptome einer Nahrungsmittelallergie wie Juckreiz in Mund und Rachen, manchmal auch Durchfall und Bauchkrämpfe treten oft dann vermehrt auf, wenn das Immunsystem ohnehin durch Pollenflug belastet ist.
  2. Ansonsten werden die Lebensmittel häufig besser vertragen.
  3. Leider sei damit zu rechnen, dass die Pollenallergie Jahr für Jahr wiederkehrt, wenn die allergieauslösenden Blütenpollen fliegen, so Professor Wehrmann weiter.
See also:  Wie Funktioniert Lr?

Besonders gefürchtet sei der sogenannte „Etagenwechsel» in die tieferen Atemwege und die Entwicklung eines allergischen Asthmas. Wehrmann rät daher, eine allergische Rhinitis frühzeitig beim Allergologen abklären und sich geeignete Medikamente empfehlen zu lassen.

Um die akuten Symptome zu lindern, stehen spezielle Nasensprays und Augentropfen zur Verfügung. Bringen lokale Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg, können Antihistaminika zum Einnehmen gegeben werden. „Gleichzeitig die Pollenbelastung so gering wie möglich halten», betont der Allergiespezialist (Tipps siehe Kasten).

Nicht immer reicht eine symptomatische Behandlung aus. Sind Allgemeinbefinden, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität stark beeinträchtigt oder haben sich gar schon asthmatische Beschwerden entwickelt, empfiehlt Professor Wehrmann eine Hyposensibilisierung.

Diese wird während der allergenfreien Zeit begonnen und in der Regel über drei Jahre durchgeführt. Dabei werden die Pollenextrakte, auf die der Patient allergisch reagiert, in langsam ansteigenden Konzentrationen verabreicht, damit das Immunsystem lernt, damit umzugehen. Die Pollenbelastung gering halten • Der Pollenflug kann je nach Wetterlage variieren.

Deshalb auf Pollenvorhersagen in Tagespresse, Radio oder Internet achten und mit symptomatischen Medikamenten Vorsorge treffen. • Bei starkem Pollenflug körperliche Anstrengungen im Freien einschränken. • Standorte der allergieauslösenden Pflanzen meiden.

Gräserpollenallergiker sollten beispielsweise keinen Rasen mähen oder auf blühenden Wiesen picknicken. • Nase mit kaltem Wasser ausschnäuzen. Das lindert den Juckreiz und spült Pollen aus. • Fetthaltige Nasensalben fangen Pollen ab und schützen so die Schleimhäute. • Fenster – vor allem im Schlafzimmer – mit Pollenschutzgitter versehen.

• Feinstaubfilter in Staubsauger und Auto regelmäßig wechseln. • Wäsche nicht im Freien, sondern in geschlossenen Räumen trocknen. • Vor dem Zubettgehen Haare waschen oder zumindest im Badezimmer ausschütteln oder ausföhnen. Kleidung außerhalb des Schlafzimmers ablegen.

Warum kitzelt meine Nasenspitze?

Wenn es unwiderstehlich in der Nase kitzelt Serie: Unbewusste Signale, Teil 2 09.09.2009, 03:05 | Lesedauer: 4 Minuten Es beginnt mit einem ganz feinen Kribbeln in der Nase, das langsam immer stärker wird. Dann durchzuckt es den ganzen Körper wie eine Explosion.

  1. Begleitet von einem mehr oder weniger lauten «Haaatschiii!» entlädt sich der aufgebaute Druck, und in der Regel folgt diesem dramatischen Ereignis beim Betroffenen ein Gefühl der Erleichterung.
  2. Das Niesen ist ein spontaner, nicht zu kontrollierender Reflex, bei dem Luft mit hohem Druck aus der Nase austritt.

«Es ist eine Schutzreaktion des Körpers, um reizende oder störende Substanzen wie Nasensekret, Staub oder Krankheitserreger aus der Nase zu entfernen», erläutert Michael Ferber, Dozent am Göttinger Experimentallabor XLAB. Kleinste Partikel können mit der Atemluft in die Nase eindringen.

Dort reizen diese die Nasenschleimhaut, weil sie als Fremdkörper wahrgenommen werden. Genauso kann der Niesreflex durch das eigene Schleimhautsekret ausgelöst werden, wenn sich davon zu viel angesammelt hat – das passiert vor allem bei Erkältungen und Allergien. Forscher gehen davon aus, dass es im verlängerten Rückenmark ein sogenanntes Nieszentrum gibt.

Dort werden unter anderem die Signale aus der Nasenschleimhaut, aber auch aus dem Großhirn zusammengeführt und verarbeitet. Der durch die gereizte Schleimhaut ausgelöste Reflex bewirkt, dass – verbunden mit dem «Haaa»-Laut – extrem viel Luft eingeatmet wird.

  1. Die Atemmuskulatur zieht sich zusammen, und mit einem lauten «Tschiii» wird die Luft schlagartig ausgestoßen.
  2. Messungen ergaben, dass der Luftstrahl Geschwindigkeiten zwischen 160 und 180 Stundenkilometern erreicht.
  3. So werden alle Fremdkörper hinausbefördert und die Atemwege befreit.
  4. Mithilfe von Aufnahmen in Superzeitlupe lässt sich beobachten, dass selbst größere Tröpfchen bis zu drei Meter weit fort geschleudert werden.

Wer erkältet ist, muss öfter niesen. Durch die große Reichweite der ausgeniesten Tröpfchen setzt er Umstehende der Gefahr aus, sich anzustecken. Neben Husten gilt das Niesen als Hauptansteckungsquelle bei Erkältungskrankheiten. Nicht umsonst wünscht man Niesenden «Gesundheit».

In einigen Ländern ist es üblich, dass man sich nach dem Niesen entschuldigt – schließlich hat man ja seine Mitmenschen einer Ansteckungsgefahr ausgesetzt. Die in den westlichen Ländern verbreitete Regel «Hand vor den Mund!» hilft nur bedingt. Denn anschließend kleben die Viren und Bakterien auf der Handinnenfläche.

Wäscht man sich nicht sofort die Hände, werden die Krankheitserreger fortan über alles verteilt, was man berührt – vom Telefon über die Türklinke bis hin zur Haltestange im Bus. Um etwa die Ausbreitung des Schweinegrippe-Erregers H1N1 einzudämmen, läuft derzeit in den USA eine große Kampagne mit dem Namen «Cover Your Cough», die den Menschen das «richtige» Niesen und Husten beibringen soll.

Auch in Großbritannien gibt es eine ähnliche Plakatwerbung. Demnach ist es am besten, sich abzuwenden und in ein Taschentuch zu niesen. Ist gerade keines zur Hand, sei ein Nieser in die Armbeuge immer noch besser als einer in die Hand. Den Niesreflex zu unterdrücken mag zwar vornehm sein, ist aus medizinischer Sicht jedoch nicht empfehlenswert.

So halten sich laut Umfragen 40 Prozent aller Frauen die Nase zu, um ein Niesen zu vermeiden. Der Effekt: Der Druck presst die Krankheitserreger und Fremdkörper sodann in die Nasennebenhöhlen und weiter bis in das Mittelohr. Schmerzhafte Entzündungen können die Folge sein.

Der hohe Druck ist auch der Grund dafür, warum wir beim Niesen unwillkürlich die Augen schließen. Das ist ein Schutzmechanismus des Körpers – so wird verhindert, dass der durch den Niesreflex aufgebaute Druck durch die Augenhöhlen entweicht und dabei die Augäpfel beschädigt. Auch das Schauen in besonders helles Licht führt bei etwa jedem vierten Mensch zum Niesen.

Dies wird als photischer Niesreflex bezeichnet. Dieser Reflex, der noch weitgehend unerforscht ist, erlahmt jedoch, sobald man sich an das Licht gewöhnt hat. Einige Forscher vermuten, dass der Licht-Nies-Reflex erblich sein könnte. Zugleich gibt es nach statistischen Untersuchungen einen Zusammenhang zwischen dem photischen Lichtreflex und einer Verkrümmung der Nasenscheidewand.

Bei welcher Allergie juckt die Nase?

Allergie oder Erkältung? Kriterien zur Unterscheidung Jucken in der Nase? Kratzen im Hals? Müde und abgeschlagen? Die Symptome einer Erkältung und einer Allergie ähneln sich häufig. Die Therapie der beiden Krankheitsbilder ist hingegen verschieden und gerade eine nicht behandelte Allergie kann die Gesundheit auf lange Sicht beeinträchtigen.

Umso wichtiger ist es, zwischen einer normalen Erkältung und einem allergischen Schnupfen unterscheiden zu können. Die folgenden Kriterien sollen Ihnen die Abgrenzung erleichtern. Es gibt über 200 Rhinoviren, die Erkältungen auslösen können. Das Risiko, sich gerade in der kalten Jahres- oder Übergangszeit einen Erkältungsschnupfen einzufangen, ist daher normal hoch.

Wenn der Schnupfen aber unabhängig von der allgemeinen Erkältungswelle und im Zusammenhang mit der Blüte bestimmter Pflanzen auftritt, empfiehlt es sich mit dem Arzt abzuklären, ob es sich um eine Allergie handelt. Ein allergischer Schnupfen kann auch ständig vorhanden sein, beispielsweise wenn es sich um eine Reaktion auf Hausstaubmilben handelt.

  • Die typischen Anzeichen einer Erkältung sind zunächst wässriger Schnupfen sowie vermehrter Niesreiz.
  • Hinzu kommen häufig Symptome wie Halskratzen, leichte Schluckbeschwerden, Kopfschmerzen, Husten, erhöhte Temperatur bis hin zu Fieber sowie allgemeine Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Unwohlsein und Frösteln.

Die Symptome treten schleichend ein. Im Verlauf einer zunächst unkomplizierten Erkältung kann es zu zusätzlichen bakteriellen Infektionen kommen, die eine ärztliche Behandlung erfordern. Der Verlauf einer einfachen Erkältung dauert circa eine Woche. Oft gehen die Beschwerden nach drei bis vier Tagen schon zurück.

  • Eine allergische Reaktion hingegen, setzt oft plötzlich, stark und ohne Vorwarnung ein.
  • Die klassischen Anzeichen einer Pollen- oder Hausstaubmilben-Allergie sind gerötete, geschwollene und tränende Augen und ein damit einhergehendes Brennen oder Jucken.
  • Der Juckreiz kann nicht nur die Augen betreffen, sondern auch in Nase, Mund, Gaumen und Rachenraum auftreten.

Auch Hautreaktionen können ein Hinweis auf Heuschnupfen sein. Vor allem bestehende Hauterkrankungen wie zum Beispiel Neurodermitis und Urtikaria können sich bei hoher Allergiebelastung verschlimmern. Die Symptome halten in der Regel deutlich länger an, als bei einer Erkältung und dauern im Extremfall eine ganze Pollensaison.

  • Hier ist die Unterscheidung zwischen einem typischen Fließschnupfen und einer verstopften Nase wichtig.
  • Ein allergischer Schnupfen äußert sich meistens durch letzteres.
  • Betroffene klagen über eine ständig verstopfte Nase.
  • Zudem gibt es Unterschiede im Nasensekret: Während es bei einem fortgeschrittenen Schnupfen durch eine bakterielle Infektion gelbgrünlich gefärbt ist, bleibt das Nasensekret beim allergischen Schnupfen auch nach längerer Zeit in der Regel klar und wässrig.

Während ein Erkältungsschnupfen weder vom Wetter noch vom Aufenthaltsort abhängt, wird eine Allergie dadurch beeinflusst. Vor allem Betroffene einer Pollenallergie nehmen eine Verstärkung der Symptome im Freien und in der Natur wahr. Bei Ortswechsel können anfallsartige Niesattacken auftreten, bei einer Erkältung sind diese eher punktuell und ortsunabhängig.

Temperatur: Pflanzen fangen nur bei bestimmten Temperaturen das Blühen anWind: Die Pollen werden durch starken Wind mehr und weiter verbreitetNiederschlag: Ein großer Teil der Pollen wird bei Regen aus der Luft gewaschen und direkt zu Boden transportiert

Kälte, langanhaltender Regen und Wind führen folglich zu einem Abflachen der Symptome eines Heuschnupfens. Sowohl Erkältungen als auch Allergien können in jedem Alter auftreten. Voraussetzung einer Erkältung ist der Kontakt mit Viren, während bei einer Allergie die Abwehrreaktion den Kontakt mit dem Allergen voraussetzt.

  • Das Immunsystem springt allerdings meist erst nach mehrmaligem Kontakt mit dem Allergen an und ruft durch eine überschießende Reaktion die typischen Beschwerden hervor.
  • Allergien treten zudem familiär gehäuft auf.
  • Liegt bei Familienmitgliedern bereits eine Allergie vor, besteht möglicherweise eine vererbbare Anfälligkeit.

Die Möglichkeit, dass dieselbe Allergie vorliegt, sollte daher in Betracht gezogen werden. Falls die Symptome auch nach Monaten nicht zurückgehen, kann ein Allergietest Gewissheit bringen. Um die genaue Allergiediagnose zustellen und die auslösenden Allergene zu identifizieren, kann der Arzt verschiedene Hauttests oder Blutuntersuchungen durchführen.

  • Am häufigsten wird der sogenannte Pricktest angewendet.
  • Dafür werden allergenhaltige Lösungen auf die Haut getröpfelt und leicht eingestochen bzw. geritzt.
  • So gelangen die Allergenextrakte in die Oberhaut und lösen im Fall einer Allergie an der entsprechenden Stelle eine Hautreaktion aus.
  • Sollte der Pricktest keinen Aufschluss geben, können über Bluttests die Allergieauslöser identifiziert werden.

Eine akute Erkältung ist häufig und lästig, jedoch keine schwerwiegende Erkrankung. Deswegen versuchen viele Patienten mit Medikamenten die Symptome und Beschwerden selbst zu lindern. Medikamente wie,, Paracetamol oder können zu einer Linderung der Symptome wie Husten, Schnupfen, Fieber, sowie Kopf- und Gliederschmerzen verhelfen.

Auch zusätzliche Inhalationen und Nasenduschen sind ein beliebtes Mittel gegen Erkältung und können den Genesungsprozess fördern. Zur Standard-Therapie bei allergischen Beschwerden gehören sogenannte Antihistaminika, wie Loratadin und Cetirizin. und können bei chronischem allergischem Schnupfen, Heuschnupfen und chronischer Nesselsucht eingesetzt werden.

Dank der Eindämmung der allergischen Reaktion des Körpers reduzieren sie Jucken und Brennen und schwellen Schleimhäute ab. Die beiden sind bereits für Kinder ab 6 Jahren geeignet und müssen nur einmal täglich eingenommen werden. Mit und von HEUMANN stehen auch Antihistaminika der neuen Generation rezeptfrei zur Verfügung.

Während die sogenannte Prodrug Loratadin / Cetirizin erst durch Verstoffwechselung in der Leber zum aktiven Wirkstoff Desloratadin / Levocetirizin umgewandelt wird, steht Desloratadin / Levocetirizin bereits als aktiver Metabolit zur Verfügung und muss nicht erst gebildet werden. Dies ermöglicht nicht nur eine Reduzierung des Wirkstoffs auf 5 mg, sondern führt auch zu einem schnelleren Wirkeintritt.

Beide Wirkstoffe sind lactose- und glutenfrei. Desloratadin Heumann ist für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren geeignet. Levocetirizin ist für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren geeignet. Da sich unbehandelte Allergien verschlimmern oder gar ausweiten können, sollte mit der Therapie rechtzeitig begonnen werden.

Was juckt wenn es Geld gibt?

Aberglaube oder nur andere Sichtweise? In jeder Gesellschaft existieren ein anderer Glauben und andere Bräuche. Einige Glaubensformen in einer Gesellschaft mögen für Andere unglaublich bis zu abergläubisch erscheinen. Ich möchte in diesem Artikel einige gängige und interessante Glaubens- oder Aberglaubens Formen in Afghanistan beschreiben.

  • Die junge Generation pflegt diese Sichtweise mittlerweile nicht mehr aber umso mehr die ältere Generation.
  • Wenn die rechte Handfläche juckt, bekommt man zeitnah Geld von irgendwoher.
  • Damit es wahr wird, wird die rechte Handfläche über die Stirn eines Kindes oder einer Person, die allgemein als glücksbringend angesehen wird, gerieben.

Wehe wenn die linke Handfläche juckt!!! Dann geht Geld verloren. Nicht nur Juckreiz an den Händen, sondern auch an den Füßen hat eine tiefere Bedeutung. Wenn die rechte Fußsohle juckt, kommen bald Gäste zu Besuch. Die linke Fußsohle deutet auf eine Einladung hin.

Wenn jemand auf die Reise gehen möchte, läuft er vor dem Aufbruch unter einen Koran durch. Ein Verwandter hält das heilige Buch über seinem Kopf, er küsst es mehrmals und geht ein paar Mal darunter hin und her. Dann schützt das heilige Buch ihn vor Gefahren während der Reise. Ein anderer Reise-Glaube ist, dass ein Verwandter eine Schale mit Wasser hinter dem Rücken des Reisenden nach dem Aufbruch ausschüttet.

Man glaubt, dass der Reisende dann gesund zurückkehrt. Wenn jemand krank wird, geht er zu einem Mullah. Der Mullah schreibt ein Gebet auf einen Zettel. Der Kranke legt den Zettel in einem Wasserglas und trinkt dann das Wasser aus dem Glas. Man glaubt dann, dass er schneller gesund wird.

Mit Mullah wird generell ein islamischer Geistlicher gemeint. Wenn sich ein junger Mann verlobt, bekommt er von der Familie seiner Verlobten Süßigkeiten. Die alleinstehenden Männer möchten alle gerne von diesen Süßigkeiten essen in dem Glauben, dass sie auch bald eine gute Frau finden. Die verheirateten Frauen passen natürlich scharf auf, dass ihre Männer nicht in die Nähe dieser Süßigkeiten kommen!! Wenn eine Frau nicht schwanger wird, geht sie auch zum Mullah.

Der Mullah sagt einige heilige Verse auf. Man glaubt, dass diese Verse dann dem unerfüllten Kinderwunsch ein Ende setzen. Viele Frauen gehen deswegen nie zum Arzt, da sie mehr an die Verse glauben als an die Wissenschaft. Wenn jemand an Epilepsie leidet, glaubt man, dass er von bösen Geistern besessen sei.

Anstatt zum Arzt geht man dann zum Mullah. Wenn ein Mann seine Frau nicht mehr beachtet, wird die Frau ganz unruhig. Eine große Sorge der Frauen ist die Existenz einer Zweitfrau. Um das zu verhindern, geht sie zum Mullah. Er versucht mit Gebeten und Versen die Liebe des Mannes zu seiner Frau erneut zu entfachen, damit er sich keine zweite Frau sucht.

Dafür wird der Mullah reichlich beschenkt, auch mit Naturalien wie Hühnern, Schafen und Kostbarkeiten. Wenn auf dem Weg ein Friedhof liegt, soll man diesen Weg nachts meiden, damit man nicht von bösen Geistern überfallen wird. Wenn eine Schwiegermutter mit ihrer Schwiegertochter oder eine Frau mit ihrer Schwägerin Probleme hat, geht sie ebenfalls zu einem Mullah.

Der Mullah sagt Gebete auf, die die Person stark macht. Die Wirkung der Gebete kann sogar so effektiv sein, dass sich der Mann von seiner Frau scheiden lässt!! Im nächsten Artikel werde ich weitere Glaubensriten aufzählen, die die neue gebildete Generation nicht mehr praktiziert, aber die ältere Generation umso ernsthafter befolgt.

: Aberglaube oder nur andere Sichtweise?

Was ist eine Borke in der Nase?

Borken in der Nase bestehen aus verhärtetem Nasensekret. Zu den Ursachen für eine abnorme Borkenbildung gehören die Rhinitis atrophicans mit der Ozaena, aber auch rheumatologische sowie infektiologische Erkrankungen.

Warum habe ich immer eine rote Nase?

Warum hat man eine rote Nase? – Laut Experten gibt es nicht DIE eine Ursache für eine rote Nase. Bei jedem Menschen äußert sich die rote Nase anders und nicht immer muss eine Erkrankung dahinter stecken. Falls dir auffallen sollte, dass deine Nase dauerhaft rot ist, solltest du auf jeden Fall zum Arzt zu gehen, denn für die spätere Behandlung ist eine spezifische Diagnose überaus wichtig.

Denn nur dann kann der Arzt dir die richtigen Medikamente und Pflegeprodukte verschreiben. Einige Ärzte gehen davon aus, dass die «rote Nase» eine erblich bedingte Erkrankung sein könnte, wodurch es zu einer Störung zwischen Nervenzellen und Blutgefäßen kommt. Als eine der offensichtlichsten Ursachen kann zu viel Sonneneinstrahlung der Grund für die rote Nase sein.

Vor allem sehr hellhäutige Personen fangen sich oft schnell einen kleinen Sonnenbrand auf der Nase ein. Das liegt ganz einfach daran, dass die Nase der höchste Punkt im Gesicht ist und demnach der Sonne «am nähesten» ist. Aber auch Kälte, Alkohol, bestimmte Medikamente, Stress oder die Hauterkrankung Rosacea können eine rote Nase hervorrufen.

See also:  Was Kostet Ein Brillant 0 1 Karat?

Was ist ein Ekzem in der Nase?

Warum soll man das Innere der Nase nicht trocknen? – Die äußere Haut der Nase geht an den Nasenlöchern noch ca.0,5cm in das Naseninnere. Dort ist sie mit der dünnen Nasenschleimhaut fest verwachsen. Die äußere Haut kann sich dehnen, die Schleimhaut kann das nicht! Wenn man nun mit dem Finger in die Nase geht, reißt die Schleimhaut an der Kante zur äußeren Haut ein und wird dabei verletzt.

  • Die Finger sind für unsere Nasenlöcher zu groß.
  • Nun können Keime durch die Rissen in das Innere der Nase gelangen und dort eine Infektion verursachen.
  • Gleichzeit schützt der Schleim der Nasenschleimhaut diese vor Austrocknung.
  • Wenn wir diesen abtrocknen, wird die Schleimhaut trocken und reißt auch hier ein.

Das Millieu der Schleimhaut wird dadurch geschädigt und es kann zu einer Besiedelung mit Keimen kommen. (siehe auch: Dysbiose der Nasenschleimhaut ). An den Risse und Schleimhautverletzungen bilden sich Krusten und Borken, um den Defekt schnellstmöglich zu verschließen.

Ist Olivenöl gut für die Nase?

6. Irritierte Nasenhaut pflegen – Nicht nur die Nasenschleimhaut – auch die Nase selbst kann unter der trockenen Luft leiden. Gleich wie zu häufiges Naseputzen trägt Kälte dazu bei, dass die Haut rissig wird. Pflegende Balsame tun der gestressten Haut gut.

Was bedeutet es wenn es in der Nase kribbelt?

Wenn die Nase kribbelt 03.12.2016, 03:01 | Lesedauer: 3 Minuten Überall gerötete und schniefende Nasen! In der kalten Jahreszeit fangen sich viele Leute einen Schnupfen ein. Dann ist die Nase verstopft und wir müssen häufig niesen. Aber warum ist das so? Haaa-tschiiie! Wenn es in der Nase kribbelt, muss man oft niesen.

  • Einmal, zweimal, manchmal auch dreimal hintereinander.
  • Ob man will oder nicht.
  • Der Reiz, der in der Nase ausgelöst wird, setzt ganz automatisch unseren ganzen Körper in Bewegung: Wir holen tief Luft, kneifen die Augen zusammen – und niesen.
  • Doch wofür ist das eigentlich gut? „Niesen ist manchmal lästig, aber meistens sehr nützlich», erklärt Steffen Knopke.

Er ist Hals-Nasen-Ohren-Arzt. „Es ist dazu da, Fremdkörper aus der Nase zu befördern.» Ständig geraten größere und kleinere Dinge in unsere Nase. Etwa, wenn wir ein kleines Insekt, Staub, Pfeffer oder Blütenpollen einatmen. Manchmal sammeln sich auch winzige Bakterien und Viren an.

  1. Sie reizen unsere Schleimhäute in Nase, Hals und Rachen und lassen sie anschwellen.
  2. Die Folge: Wir sind erkältet.
  3. Die Schleimhäute produzieren ordentlich Rotz und Schnodder.
  4. Darin stecken Abwehr-Zellen, die die unerwünschten Eindringlinge bekämpfen.
  5. Beim Niesen versucht der Körper, die Bakterien oder Viren loszuwerden.

Und das geht so: Geraten zu viele Fremdkörper in die Nase, schlägt das Nies-Zentrum in unserem Gehirn Alarm. Ein Kribbeln in der Nase kündigt uns an, dass wir gleich niesen müssen. Dann geht alles ganz schnell. „Wir holen tief Luft, der Brustraum spannt sich an und das Zwerchfell zieht sich zusammen», sagt der Arzt.

Dadurch baut sich in unserem Körper ordentlich Druck auf. Schließlich entweicht die Luft mit einem heftigen Ruck durch die Nase.» Und mit ihr der Fremdkörper, der das Kribbeln ausgelöst hat. Hin und wieder kribbelt die Nase aber auch ohne Sinn und Zweck. Wer unter Heuschnupfen leidet, kennt das nur zu gut.

Im Frühling reagieren die Abwehrkräfte zu heftig auf herumfliegende Pollen von Blüten und Gräsern. Dann tränen die Augen und die Nase kribbelt ständig. Wer im Frühjahr viel niesen muss, könnte also vielleicht auf eine oder mehrere Pflanzen allergisch reagieren.

Und wir müssen noch aus anderen Gründen niesen: Manche Leute müssen niesen, wenn sie in die Sonne gucken. Andere, wenn sie sich die Haare bürsten oder Augenbrauen zupfen. „Das liegt wohl daran, dass bestimmte Nerven in unserem Gesicht gereizt werden», meint Steffen Knopke. Diese Nerven senden das Signal zum Niesen an unser Gehirn.

Im Normalfall erfüllt das Niesen aber einen guten Zweck. Denn es reinigt unsere Atemwege. Und was macht man, wenn jemand niest? Oft sagt man: „Gesundheit!» Das macht man so, weil es höflich ist. Oder etwa nicht? Da ist man sich nicht so ganz einig. Gute Wünsche sind ja eigentlich nett gemeint.

Wie macht sich eine Milbenallergie bemerkbar?

Alles zum Thema Hausstaubmilbenallergie Die Allergie-Symptome einer Hausstaubmilbenallergie ähneln denen einer Erkältung. Juckende oder tränende Augen, Kopfschmerzen, Kratzen im Hals, verstopfte Nase, Husten oder Schnupfen. Auffallend oft bekommen Allergikerinnen und Allergiker gegen Hausstaubmilben diese Beschwerden nach dem Aufwachen zu spüren.

Kein Wunder – nach einer gemeinsamen Nacht unter einer Bettdecke! Hausstaubmilben lieben das kuschelige Klima in deinen Polstermöbeln – in deinem Sofa und natürlich in deinem Bett. Im Grunde sind Hausstaubmilben harmlos. Es sei denn, du reagierst allergisch auf deine Millionen Bettgenossen. Schließlich bist du ihren Allergenen jede Nacht über mehrere Stunden hinweg ausgesetzt.

Die Folgen: Du wachst erschöpft auf, kannst dich weniger konzentrieren und bist nicht so produktiv. Was vielleicht noch schlimmer ist: Die durch die Symptome deiner Hausstaubmilbenallergie verursachte Dauermüdigkeit schlägt aufs Gemüt. Schlechte Stimmung ist also vorprogrammiert.

  • Am besten lässt du dich nachts und auch tagsüber nicht länger durch deine Allergie stören und ersparst dir weitere Komplikationen.
  • Tipps und Tricks, wie du die Allergenbelastung zuhause reduzieren kannst, erfährst du,
  • Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, deine Milbenallergie beim Schopf zu packen und ursächlich zu behandeln.

Alle Infos, wie das geht, bekommst du, Bleibt deine Allergie nämlich unbehandelt, musst du möglicherweise mit gesundheitlichen Spätschäden wie Asthma rechnen. Mache einen, um mehr über den Schweregrad deiner Allergiesymptome und weitere Möglichkeiten und Tipps gegen Milben zu erfahren.

Wie merke ich dass ich allergisch bin?

Typische Allergie -Symptome sind Fließschnupfen, Niesreiz, eine verstopfte Nase, brennende und tränende Augen, Juckreiz an Auge, Nase und Rachen, Husten, Schwellungen und Rötungen an Schleimhäuten sowie Atembeschwerden. Solltest du diese Symptome verspüren, wende dich an eine Allergologin oder einen Allergologen.

Welche Allergie löst Juckreiz aus?

Die Ursachen von Allergien und allergischer Haut – Die Ursachen einer Allergie können sehr unterschiedlich und vielfältig sein. Es wird dabei zunächst zwischen vier verschiedenen Allergietypen unterschieden:

Typ I (Soforttyp): Die Symptome treten innerhalb von Sekunden bis Minuten auf. Typische Auslöser sind Pollen, Nahrungsmittel, Medikamente und Insektenstiche. Typ II (Zytotoxische Reaktion): Die allergische Reaktion tritt nach wenigen Minuten auf. Zu den Auslösern gehören vor allem bestimmte Medikamente. Typ III (Immunkomplexreaktion): Der Körper reagiert innerhalb von vier bis sechs Stunden auf den Auslöser. Die Ursachen können Medikamente, Fremdeiweiße oder auch mikrobielle Antigene sein. Typ IV (Verzögerter Typ oder Spättyp): Die Symptome eines Spättyps zeigen sich erst einige Stunden oder sogar Tage später. Neben Medikamenten, mikrobiellen Antigenen und Fremdgewebe sind vor allem Kontaktallergene als Auslöser bekannt. Hautausschläge als allergische Reaktion sind besonders für diesen Typ charakteristisch.

Eine weitere Ursache ist, dass das Mikrobiom der Haut bei zu Allergien neigender Haut im Ungleichgewicht ist. Hautpflegeprodukte wie die TOLERIANE Dermallergo Produkte enthalten den Inhaltsstoff Sphingobioma, der das Hautmikrobiom wieder ins Gleichgewicht bringt und die Haut weniger anfällig für Allergien macht.

Nickel, wie zum Beispiel in Modeschmuck, Gürtelschnallen, Brillengestelle und Knöpfen Natürliche und künstliche Duftstoffe in Kosmetika, Reinigungs- und Waschmitteln Inhaltsstoffe in Kosmetika und Haarfärbemitteln, vor allem Parabene Verschiedene Konservierungsstoffe Naturheilmittel, besonders Arnika, Teebaumöl, Schafgarbe und Propolis Tätowierfarbe und Henna Der Naturstoff Latex

Der typische Hautausschlag bei einer Kontaktallergie kann stark variieren. Er kann sich auf eine bestimmte Hautstelle begrenzen, aber auch größere Hautareale betreffen. Das Erscheinungsbild reicht von Rötungen und Pusteln bis hin zu nässenden Stellen. In den meisten Fällen kommt ein starker Juckreiz hinzu.

Juckende Haut durch Pollenallergie Bei einer Pollenallergie, auch Heuschnupfen genannt, löst der Blütenstaub bestimmter Pflanzen allergische Reaktionen besonders der Nasenschleimhaut und häufig auch der Bindehaut aus. Juckreiz auf der Haut kann bei einer Pollenallergie ebenfalls auftreten. Dieser steht meist im Zusammenhang mit Neurodermitis,

Das Immunsystem von Menschen mit zu Neurodermitis neigender Haut ist häufig sensibilisiert und bildet vermehrt Antikörper gegen bestimmte Allergene. Diese Antikörper können auf der einen Seite eine Allergie, wie etwa eine Pollenallergie mit Atemwegserkrankungen, auslösen und auf der anderen Seite Neurodermitis begünstigen oder ihre Symptome verstärken.

Bei welcher Hand gibt es Geld?

Juckt die rechte Hand, gibt man Geld aus, juckt die linke, bekommt man Geld.9Von rechts nach links kreuzende Schafe kündigen Unglück an.

Wo juckt es am meisten?

​Im Gesicht – Juckende Haut im Gesicht tritt am häufigsten im Winter auf, da die kalte, trockene Luft zu trockener, gereizter Gesichtshaut führen kann. Jahreszeitbedingte Allergien oder umweltbedingte Unverträglichkeiten können Juckreiz am ganzen Körper verursachen, aber insbesondere im Gesicht.

Warum sagt man wenn es juckt dann heilt es?

Warum jucken Wunden, wenn sie heilen? Aua! Einmal mit dem Kartoffelmesser ausgerutscht, und schon ist ein blutiger Schnitt im Finger. Und dann auch noch das: am nächsten Tag juckt die Wunde unangenehm und ist gerötet. Was passiert eigentlich, wenn man sich verletzt hat, und warum juckt so eine Wunde, wenn sie heilt? Bei einer blutenden Wunden weiß der Körper genau, was zu tun ist.

Als erstes ziehen sich die Blutgefäße an der verletzten Stelle zusammen. An den verengten Stellen docken Blutplättchen an. Sie verkleben miteinander und verschließen das Blutgefäß. Es entsteht ein Netz aus klebrigen Fasern – dem Fibrin, Es legt sich ebenfalls über die Wunde und verschließt sie. Man nennt diesen Vorgang Blutgerinnung,

Eine tolle Erfindung der Natur, ohne sie würden wir bei jedem tieferen Kratzer verbluten! Zur Wunde gelangen nun die Fresszellen. Sie bekämpfen Erreger, die in die Wunde gelang sind und entfernen geronnenes Blut und kaputte Zellen. Dass sich die Haut um die Wunde herum dabei ein bisschen entzündet, macht nichts – ganz im Gegenteil: Es hilft sogar bei der Heilung.

Bei ihrer Arbeit setzen die Fresszellen Histamin frei. Dieser wichtige Stoff löst weitere Abläufe der Wundheilung aus. Aber Histamin löst auch noch etwas anderes aus: Juckreiz! Dazu dockt es an bestimmte Rezeptoren an. Die nehmen Empfindungen wie Schmerz oder eben Juckreiz auf und leiten das Signal ans Gehirn weiter.

In der Wunde geht es jetzt zu wie auf einer Baustelle. Alles, was kaputt gegangen ist, wird erneuert: Gefäße, Fasern, Bindegewebe, Nerven. Es herrscht ein reger Austausch an Botenstoffen. Wachstumsfaktoren sorgen für den Neubau des Gewebes. Auch dabei wird Histamin ausgeschüttet und einige andere Stoffe, von denen vermutet wird, dass sie zu Juckreiz führen.

  1. Wenn Nervenenden heilen, senden sie neue Signale ans Gehirn und auch das wird als Juckreiz empfunden.
  2. Es stimmt also: wenn es juckt, dann heilt’s! Auch die Kruste, die nach einiger Zeit oben auf der Wunde entsteht, kann Jucken auslösen.
  3. Sie ist ziemlich starr und die Haut an der Stelle unbeweglich.
  4. Bewegt man die Haut an der Stelle trotzdem, kann es sein, dass auch hier Juckreiz-Rezeptoren gereizt werden.

Jucken ist also eine zufällige Begleiterscheinung der Wundheilung. Es sogar eher störend: kratzt man eine frisch verschlossene Wunde wieder auf, muss die Wundheilung von vorne losgehen. Am besten ein Pflaster drauf machen und die Wunde möglichst in Ruhe lassen.

Ist des Glückes rechte Hand Mäßigkeit die Linke?

Rechts bringt bei den Juden Glück, links Unglück. Dies glaubten auch die alten Griechen, die ebenso wie die Römer die rechte Körperhälfte bevor zugten.

Was bedeutet es wenn das linke Ohr juckt?

Häufige Ursachen sind bakterielle Infektionen, meist in Form einer Gehörgangsentzündung oder eine Hauterkrankung wie Schuppenflechte, ein Hautpilz oder Neurodermitis. Je nach Erkrankung helfen Ohrentropfen oder Hautsalben gegen den Juckreiz.

Warum kribbelt es in der Nase bei Schnupfen?

Wenn die Nase kribbelt 03.12.2016, 03:01 | Lesedauer: 3 Minuten Überall gerötete und schniefende Nasen! In der kalten Jahreszeit fangen sich viele Leute einen Schnupfen ein. Dann ist die Nase verstopft und wir müssen häufig niesen. Aber warum ist das so? Haaa-tschiiie! Wenn es in der Nase kribbelt, muss man oft niesen.

  1. Einmal, zweimal, manchmal auch dreimal hintereinander.
  2. Ob man will oder nicht.
  3. Der Reiz, der in der Nase ausgelöst wird, setzt ganz automatisch unseren ganzen Körper in Bewegung: Wir holen tief Luft, kneifen die Augen zusammen – und niesen.
  4. Doch wofür ist das eigentlich gut? „Niesen ist manchmal lästig, aber meistens sehr nützlich», erklärt Steffen Knopke.

Er ist Hals-Nasen-Ohren-Arzt. „Es ist dazu da, Fremdkörper aus der Nase zu befördern.» Ständig geraten größere und kleinere Dinge in unsere Nase. Etwa, wenn wir ein kleines Insekt, Staub, Pfeffer oder Blütenpollen einatmen. Manchmal sammeln sich auch winzige Bakterien und Viren an.

Sie reizen unsere Schleimhäute in Nase, Hals und Rachen und lassen sie anschwellen. Die Folge: Wir sind erkältet. Die Schleimhäute produzieren ordentlich Rotz und Schnodder. Darin stecken Abwehr-Zellen, die die unerwünschten Eindringlinge bekämpfen. Beim Niesen versucht der Körper, die Bakterien oder Viren loszuwerden.

Und das geht so: Geraten zu viele Fremdkörper in die Nase, schlägt das Nies-Zentrum in unserem Gehirn Alarm. Ein Kribbeln in der Nase kündigt uns an, dass wir gleich niesen müssen. Dann geht alles ganz schnell. „Wir holen tief Luft, der Brustraum spannt sich an und das Zwerchfell zieht sich zusammen», sagt der Arzt.

„Dadurch baut sich in unserem Körper ordentlich Druck auf. Schließlich entweicht die Luft mit einem heftigen Ruck durch die Nase.» Und mit ihr der Fremdkörper, der das Kribbeln ausgelöst hat. Hin und wieder kribbelt die Nase aber auch ohne Sinn und Zweck. Wer unter Heuschnupfen leidet, kennt das nur zu gut.

Im Frühling reagieren die Abwehrkräfte zu heftig auf herumfliegende Pollen von Blüten und Gräsern. Dann tränen die Augen und die Nase kribbelt ständig. Wer im Frühjahr viel niesen muss, könnte also vielleicht auf eine oder mehrere Pflanzen allergisch reagieren.

  1. Und wir müssen noch aus anderen Gründen niesen: Manche Leute müssen niesen, wenn sie in die Sonne gucken.
  2. Andere, wenn sie sich die Haare bürsten oder Augenbrauen zupfen.
  3. Das liegt wohl daran, dass bestimmte Nerven in unserem Gesicht gereizt werden», meint Steffen Knopke.
  4. Diese Nerven senden das Signal zum Niesen an unser Gehirn.

Im Normalfall erfüllt das Niesen aber einen guten Zweck. Denn es reinigt unsere Atemwege. Und was macht man, wenn jemand niest? Oft sagt man: „Gesundheit!» Das macht man so, weil es höflich ist. Oder etwa nicht? Da ist man sich nicht so ganz einig. Gute Wünsche sind ja eigentlich nett gemeint.

Was bedeutet es wenn der Zeigefinger juckt?

Jucken Hände, Finger oder Fußsohlen und bilden sich kleine Bläschen, könnte der Ausschlag ein dyshidrotisches Ekzem sein. Oft gibt es dafür keine klare Ursache. Behandelt wird es meist mit entzündungshemmenden Salben. Wichtig ist auch eine gute Hautpflege und den Kontakt mit reizenden Stoffen zu meiden.