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Wie Bekommt Man Chlamydien?

Wie Bekommt Man Chlamydien
Die Chlamydien-Infektion gehört weltweit und auch in Deutschland zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen ( STI ). Sie wird durch Bakterien verursacht, die sogenannten Chlamydia trachomatis, die vor allem beim ungeschützten Sex über die Schleimhäute weitergegeben werden.

Wie bekommt man Chlamydien ohne Verkehr?

Chlamydia trachomatis – Chlamydia trachomatis kommt ausschließlich beim Menschen vor und wird durch direkten Kontakt der Schleimhäute mit infizierter Körperflüssigkeit übertragen, Die Bakterien setzen sich daraufhin in den Schleimhautzellen fest und vermehren sich dort.

  1. Da alle Schleimhäute mögliche Eintrittspforten in den Körper darstellen, ermöglicht nicht nur vaginaler Geschlechtsverkehr, sondern auch oraler und analer Verkehr sowie gemeinsam genutzte Sexspielzeuge eine Übertragung.
  2. Eitriger Ausfluss, Schmerzen und Brennen beim Geschlechtsverkehr oder beim Wasserlassen können Hinweise auf eine Chlamydien-Infektion sein.

Ein Kondom bietet zwar den zuverlässigsten, aber nicht immer vollständigen Schutz gegen eine Chlamydien-Infektion. Chlamydien können zudem bei der Geburt von der Mutter auf das Kind übertragen werden. Neben dem Vaginalsekret und Sperma ist Chlamydia trachomatis auch im Urin nachweisbar.

Weiterhin kann der Kontakt der sensiblen Augenschleimhaut mit infizierter Flüssigkeit zu einer Infektion führen. Unbehandelt kann bei Frauen eine Infektion mit Chlamydien von der Scheide in die Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke aufsteigen und dort chronische Entzündungen verursachen. Bei Männern kann sich die Infektion aus der Harnröhre in die Prostata und die Nebenhoden ausbreiten.

Sowohl bei Männern als auch Frauen kann eine unbehandelte Chlamydien-Infektion zu Unfruchtbarkeit führen. Wie kann Fernarzt bei Chlamydien helfen? Sprechen Sie mit unseren erfahren ÄrztInnen per Video- oder Telefonsprechstunde oder fragen Sie ohne Umwege direkt ein Rezept per Fragebogen an.

Kann man Chlamydien auch auf der Toilette bekommen?

Und wie ist das mit sexuell übertragbaren Krankheiten? – Ist es wirklich nur ein Mythos, dass man sie sich auf einem schmutzigen Kneipenklo einfangen kann? „Sexuell übertragbare Krankheiten heißen so, weil sie beim Sex übertragen werden», erklärt die Hygiene-Expertin.

Wie kann man sich Chlamydien einfangen?

Chlamydien: Übertragung von Chlamydia trachomatis – Bei Chlamydia trachomatis werden die Serovare D bis K und L1 bis L3 hauptsächlich durch Geschlechtsverkehr übertragen. Die Ansteckung erfolgt über die besiedelten Schleimhäute und Körperflüssigkeiten:

  • Harnröhre, Scheide,, Enddarm
  • Körperflüssigkeiten wie Vaginalsekret, Urin und (auch der „»)

Es ist auch eine Ansteckung ohne Verkehr mit Chlamydien möglich. So besteht das Risiko, dass eine Schwangere, die mit diesen Serovaren infiziert ist, die Bakterien bei der auf das Neugeborene überträgt. Eine Chlamydien-Übertragung mit den Serovaren A bis C geschieht durch infektiöse Augenflüssigkeit,

Woher hat mein Freund Chlamydien?

Wie stecken sich Männer mit Chlamydien an? – werden insbesondere beim ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen, wenn der Sexualpartner bereits infiziert ist. Die Übertragung von Körperflüssigkeiten oder der Kontakt mit infizierten Schleimhäuten kann zu einer Weitergabe der Krankheit führen.

  1. Bei etwa der Hälfte aller Männer verläuft die Infektion mit Chlamydien symptomlos,
  2. Das heißt, dass die Chlamydien keine Symptome bei den Männern hervorrufen, obwohl die Erreger im Körper sind und behandelt werden müssen.
  3. Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen dem Kontakt bis zum Auftreten von, beträgt bei einer Erstinfektion zwischen 1 und 3 Wochen,

Chlamydien können auf verschiedenen Wegen übertragen werden:

Kontakt mit infizierten SchleimhäutenKontakt mit infektiösen Körperflüssigkeiten

Vor allem der direkte Kontakt mit infizierten Schleimhäuten wie die der Harnröhre, der Scheide oder des Rektums, stellt ein hohes Risiko dar. Chlamydien können außerdem durch infektiöse Körperflüssigkeiten wie Urin, Sperma oder Vaginalsekret übertragen werden. Auch durch Oralverkeh r können Chlamydien durch Kontakt der Mundschleimhaut übertragen werden. Zu den zählen damit:

ungeschützter Anal- und Vaginalverkehrgemeinsame Benutzung von Sexspielzeug ohne KondomOralverkehr

Chlamydien werden nahezu ausschließlich über den Geschlechtsverkehr übertragen, Einzig das Phänomen der Schwimmbadkonjunktivitis sticht heraus: Darunter versteht man eine Übertragung der im Schwimmbadwasser angesiedelten Chlamydien in das Auge. Trotz der Seltenheit dieser Übertragungsform können somit auch Bindehautinfektionen durch nicht ausgeschlossen werden.

Ist mein Partner fremdgegangen Chlamydien?

Frauenarzt-Praxis Bautzen – Dr. med. Annett Hauke Chlamydien-Screening Liebe Leserin, alle jungen Frauen, die bereits Geschlechtsverkehr hatten oder haben, erhalten von uns nachfolgendes Merkblatt zu lesen. Dieses Merkblatt erläutert, warum beschwerdefreien Frauen bis zum abgeschlossenen 25.

Chlamydien sind Bakterien und gehören zu den am häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Viele Menschen tragen diese Bakterien in sich, ohne davon zu wissen und können sie an andere weitergeben. Auch wenn die Infektion mit Chlamydien meistens keine Beschwerden verursacht, kann sie dennoch für junge Frauen ernste Folgen haben; im schlimmsten Fall kann es zur Unfruchtbarkeit kommen. Wird die Infektion rechtzeitig erkannt, kann sie gut mit Antibiotika behandelt werden.

Wie Sie sich anstecken können:

Vor allem beim ungeschützten Geschlechtsverkehr

Wie Sie sich nicht anstecken können:

Durch Umarmung, gemeinsames Baden, Schwimmbäder und Toilettenbrillen

Wie Sie sich schützen können:

Vor allem durch die Benutzung von Kondomen Andere Verhütungsmittel, wie zum Beispiel die Pille, schützen nicht vor einer Infektion mit Chlamydien.

Was bedeutet eine Chlamydieninfektion? Die Chlamydieninfektion gehört zu den am häufigsten vorkommenden sexuell übertragbaren Erkrankungen. Die Bakterien können sich im Intimbereich ansiedeln und vermehren.In Deutschland geht man von 300 000 Neuerkrankungen pro Jahr aus.

  1. Etwa sieben von zehn infizierten Frauen und fünf von zehn infizierten Männern haben keine Symptome und merken daher von der Infektion nichts.
  2. Eine Infektion kann man auch niemandem ansehen.
  3. Sie hat auch gar nichts mit Unsauberkeit zu tun.
  4. Wenn Symptome auftreten, sind sie meist leicht.
  5. Auf eine mögliche Infektion bei einer Frau können hindeuten: ungewöhnlicher Ausfluss aus der Scheide, Zwischenblutungen, Blutungen direkt nach dem Verkehr, Schmerzen beim Wasserlassen.

Lassen Sie sich bitte bei Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin beraten, wenn Sie solche Symptome bemerkten.Vor allem bei Frauen sind Folgeerkrankungen durch die Infektion mit Chlamydien bekannt. Unbehandelte Chlamydieninfektionen können zu Entzündungen der Gebärmutter und der Eileiter führen (das passiert bei ungefähr vier von zehn infizierten Frauen).

Hierdurch können dauerhafte Schäden, insbesondere an den Eileitern, entstehen. Diese können unter anderem dazu führen, dass Frauen später nicht mehr auf natürlichem Weg schwanger werden können. Die Infektion kann auch ohne Behandlung und ohne schwere Folgen ausheilen. Keiner kann jedoch vorhersagen, ob eine Infektion von allein ausheilen oder zu schweren Folgeerkrankung führen wird.

Warum wird mir ein Test auf Chlamydien angeboten ? Jeder sexuell aktive Mensch kann sich mit Chlamydien anstecken. Junge Frauen sind besonders oft von einer Infektion betroffen (in Deutschland circa vier bis zehn von 100).Das Risiko steigt mit der Zahl der Sexualpartner.

  1. Weil vor allem bei Frauen schwere und dauerhafte Folgererkrankung bekannt sind, die man durch rechtzeitige Behandlung großenteils verhüten kann, wird Ihnen ein Chlamydientest angeboten.
  2. Der Test kann mithilfe einer Urinprobe durchgeführt werden, da sich die Erreger auch im Urin nachweisen lassen.
  3. Manchmal wird der Arzt bzw.

die Ärztin Ihnen vielleicht auch einen Abstrich vorschlagen, dafür ist eine gynäkologische Untersuchung notwendig. Beide Varianten sind sehr zuverlässig, und das Ergebnis liegt meist in wenigen Tagen vor.Die Chlamydieninfektion wird mit Antibiotika behandelt.

Die verwendeten Medikamente sind meist gut verträglich, selten treten Nebenwirkung wie Erbrechen und Durchfall auf. Wenn man das Medikament in der vorgeschriebenen Weise einnimmt, heilt die Infektion in der Regel folgenlos aus. Wenn schon vor der Behandlung Schäden eingetreten sind, können sie durch die Behandlung allerdings nicht rückgängig gemacht werden.

Was sollte ich vor einem Chlamydientest bedenken ? Wenn bei Ihnen eine Chlamydieninfektion festgestellt wird, muss auch Ihr Partner behandelt werden, da er auch infiziert sein kann. Sonst kann es nach Abschluss Ihrer Behandlung zu einer Neuinfektion durch Ihren Partner kommen.

  • Vermeiden Sie außerdem ungeschützten Sex (ohne Kondom), solange die Behandlung andauert.Der Test auf eine Chlamydieninfektion kann Ihnen nicht sagen, wie lange Sie schon infiziert sind.
  • Da häufig auch keine Symptome auftreten, ist es schwierig festzustellen, wann und bei wem man sich möglicherweise angesteckt hat.

Eine Infektion bedeutet daher nicht unbedingt, dass Ihr Partner fremdgegangen ist. Bei Bedenken oder Sorgen können Sie mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ihrer Ärztin sprechen. Wer erfährt von dem Test? Außer Ihnen und Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, die Ihnen das Testergebnis mitteilen, erfährt niemand von dem Test.

Die Ärzte und ihr Personal unterliegen der Schweigepflicht. Was kostet der Test auf Chlamydien? Die Kosten für einen Früherkennungstest bei beschwerdefreien Frauen werden einmal jährlich bis zum abgeschlossenen 25. Lebensjahr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Chlamydieninfektionen und andere durch Sex übertragbare Erkrankungen Die Chlamydieninfektion ist nur eine von den Krankheiten, die durch Sex übertragen werden können.

Einen sicheren Schutz vor einer Ansteckung mit einer solchen Krankheit gibt es nur bei völligem Verzicht auf Sex oder lebenslanger Treue zweier nicht infizierter Partner. Die Wirklichkeit ist aber oft anders, deshalb sollte man sich vor einer möglichen Ansteckung schützen.

  • Der wichtigste Schutz: Der Gebrauch von Kondomen vermindert das Risiko einer Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten deutlich.
  • Bitte beachten Sie, dass die Pille nicht vor einer Infektion mit einer sexuell übertragbaren Krankheit schützen kann.
  • Wo bekomme ich weitere Informationen? Ihre Ärztin oder Arzt informiert Sie gern bei weiteren Fragen.

Darüber hinaus bieten die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ( BZgA, Internetadresse: ) und andere Organisationen weitere Informationen zum Thema sexuell übertragbare Erkrankungen an. Wenn Sie diesen Test jährlich (bis zum 25. Lebensjahr) wünschen, vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Praxis oder teilen Ihren Wunsch den Arzthelferinnen mit.

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Wo kann man sich überall Chlamydien holen?

Übertragung von Chlamydien – Chlamydien finden sich in den Schleimhäuten von Harnröhre, Gebärmutterhals, Enddarm, Rachen und Vagina, außerdem in Vaginalflüssigkeit (Scheidenflüssigkeit) und Sperma, in geringerer Konzentration auch im Urin und im „Lusttropfen».

  1. Eine Ansteckung ist bei allen sexuellen Praktiken möglich, bei denen es zu direktem Kontakt mit infektiösen Schleimhäuten oder Körperflüssigkeiten kommt.
  2. Der häufigste Übertragungsweg ist ungeschützter Vaginal- und Analverkehr.
  3. Bei Übertragung durch Oralverkehr können Chlamydien auch den Rachen besiedeln, lösen dort allerdings keine Erkrankung aus und verschwinden in der Regel nach einigen Wochen wieder.

Auch über die Hände oder Sexspielzeug finden Chlamydien manchmal ihren Weg. Bei der Geburt können Chlamydien auf das Neugeborene übertragen werden.

Wie lange dauert es bis Chlamydien weg sind?

Therapie – Die hier gegebenen Hinweise sind nur orientierend, so dass auf fachspezifische Therapieempfehlungen und Angaben der Arzneimittelhersteller verwiesen wird. Zum Einsatz kommen Tetrazykline (Doxycyclin), Makrolide (Erythromycin und insbesondere neuere Substanzen, wie Clarithromycin oder Azithromycin) sowie Chinolone ( z.B.

  1. Levofloxacin).
  2. Resistenzentwicklungen gegenüber Tetrazyklinen und Erythromycin sind bisher nicht bekannt geworden.
  3. Die Gabe von Azithromycin kann bei unkomplizierter genitaler Chlamydieninfektion in einer Einzeldosis (1 g) erfolgen.
  4. Laut Centers for Disease Control and Prevention ( CDC ) kann alternativ auch eine Therapie mit Doxycyclin 100mg 2×1 für 7 Tage erfolgen.

Erythromycin 500mg 4×1, Ofloxacin 300mg 2×1 oder Levofloxacin 500mg 1×1 jeweils für 7 Tage stellen weitere Therapieoptionen dar. In vivo treten trotz antibiotischer Therapie häufig Rezidive auf, so dass bei einer Therapie mit Doxycyclin oder Erythromycin auch bei unkomplizierten genitalen Infektionen eine Behandlungsdauer von mindestens 14 Tagen empfohlen wird.

Unter Umständen sind bei fortbestehender klinischer Symptomatik mehrere antibiotische Kuren erforderlich. Bei komplizierten Infektionen, z.B. einer entzündlichen Erkrankung des Beckens – Pelvic inflammatory disease – oder einer Epididymitis, ist auf jeden Fall eine zweiwöchige, eventuell sogar eine parenterale Therapie erforderlich, beim Lymphogranuloma venereum eine Behandlung von 3 Wochen.

Auch eine Untersuchung und Mitbehandlung von allen Sexualpartnern der letzten 60 Tage soll veranlasst werden, um Reinfektionen zu verhindern.

Wie merkt man dass man Chlamydien hat?

Häufigkeit und Alter – Eine Infektion mit Chlamydien ist schweizweit die am häufigsten diagnostizierte meldepflichtige sexuell übertragbare Krankheit.2016 wurde bei 11‘013 Personen eine Chlamydien-infektion neu diagnostiziert. Vor allem Jugendliche und junge Frauen unter 24 Jahren sind davon betroffen.

Das Alter der Männer ist zum Zeitpunkt der Diagnose etwas höher. Chlamydien liegen in zwei unterschiedlichen Formen vor: Innerhalb von Zellen leben sie als sogenannte Retikularkörperchen, die sich vermehren können und dafür Energie von der Wirtszelle abzapfen. Nachdem die Retikularkörperchen einen Entwicklungszyklus durchlaufen haben, wandeln sie sich in die sogenannten Elementarkörperchen ohne eigenen Stoffwechsel um.

Nur in dieser Form können Chlamydien Infektionen auslösen. Die Elementarkörperchen werden dafür aus der Wirtszelle herausgeschleust oder automatisch freigesetzt, wenn diese zerstört wird. Dann können sie in benachbarte Körperzellen eindringen oder auf andere Personen übertragen werden.

Der Erreger der sexuell übertragbaren Geschlechtskrankheit ist Chlamydia trachomatis (Serotyp D-K). Er gelangt vor allem über die Schleimhäute der Harn- und Geschlechtsorgane in den menschlichen Körper. Der grösste Risikofaktor für eine sexuell übertragbare Chlamydien-Infektion ist daher ungeschützter Geschlechtsverkehr.

Je nach Art der sexuellen Praktik können die Erreger dabei auch in die Schleimhäute des Rachens und der Atemwege sowie der Augen und des Analbereiches eindringen. Zudem ist bei der Geburt eine Übertragung auf das Neugeborene möglich, wenn die Mutter infiziert ist.

  1. Nach einer Infektion mit Chlamydien dauert es in der Regel durchschnittlich zwei bis sechs Wochen, bis erste Symptome auftreten.
  2. Vor allem Frauen haben aber oft gar keine oder nur sehr schwache Beschwerden.
  3. Daher bleibt eine Chlamydien-Infektion häufig unbemerkt.
  4. Generell ist aber eine eitrige Harnröhrenentzündung ein typisches, erstes Anzeichen.

Sie äussert sich zum Beispiel durch starken, manchmal übelriechenden Ausfluss und Probleme beim Wasserlassen (Brennen, Jucken, Schmerzen). Häufig können sie auch Ursache sein für Zwischenblutungen bei der Frau. Bei Neugeborenen, die durch die Geburt mit Chlamydien infiziert wurden, kommt es dagegen zu einer Entzündung der Lunge oder der Bindehaut.

Wie kann es sein dass nur ein Partner Chlamydien hat?

Bedeuten Chlamydien, dass der Partner fremdgegangen ist? – Unter Umständen ist es auch durchaus möglich, Chlamydien mit nur einem Partner zu bekommen und deutet nicht zwangsläufig auf Untreue hin. Fremdgehen bleibt trotzdem ein möglicher und häufiger Chlamydien Übertragungsweg.

Sind Chlamydien über Handtuch übertragbar?

Chlamydien – Symptome und Informationen Chlamydien werden von einem Bakterium verursacht und bei ungeschütztem Sex, Vaginal- oder Analverkehr übertragen. In vielen Fällen machen sich keine Symptome bemerkbar und man bemerkt nicht einmal, dass man Chlamydien hat.

  1. Sowohl Männer als auch Frauen können davon betroffen sein.
  2. Eine unbehandelte Infektion durch Chlamydien kann bei Frauen eine Eileiterinfektion verursachen, was wiederum zu einer Eileiterschwangerschaft führen und die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann.
  3. Männer können Nebenhoden-, Prostata- und Harnwegsentzündungen bekommen, außerdem kann ebenfalls die Fruchtbarkeit beeinträchtigt werden.

Chlamydien haben viele Gemeinsamkeiten mit der Geschlechtskrankheit Mykoplasma genitalium, was bedeutet, dass es sich um Mykoplasmen handeln kann, wenn Sie keine Chlamydien haben.

  1. Viele Männer wie auch Frauen zeigen überhaupt keine Symptome, wenn sie sich mit Chlamydien infiziert haben, können die Infektion aber trotzdem weitergeben. Eventuelle Symptome der Chlamydien werden 1-3 Wochen nach Ansteckung sichtbar. Chlamydien-Bakterien können lange Zeit ruhen und verursachen dann plötzlich Beschwerden oder führen zu Komplikationen. Bei Frauen können folgende Symptome auftreten:
    • Brennen beim Urinieren
    • Zwischenblutungen
    • Ausfluss
    • Schmerzen im Unterleib

    Bei Männern können folgende Symptome auftreten:

    • Brennen beim Urinieren
    • Harnröhrenentzündung
    • Ausfluss auf der Harnröhre
  2. Am häufigsten erfolgt die Ansteckung beim Geschlechtsverkehr ohne Kondom, wenn die Schleimhäute miteinander in Kontakt kommen. Das gilt auch für analen und oralen Geschlechtsverkehr. Das Bakterien überlebt nur in lebenden Zellen und man kann sich deshalb nicht durch Handschläge, Saunas, Kleidung, Handtücher oder Toiletten anstecken. Es ist wichtig, sich immer vor Chlamydien zu schützen. Ein guter Weg ist die Verwendung eines Kondoms. Auch wenn Sie bereits einmal Chlamydien hatten, können Sie sie wiederbekommen. Sollten Sie den Verdacht haben, sich mit Chlamydien infiziert zu haben, können Sie sich ganz einfach zu Hause testen, indem Sie Ihren Chlamydien-Test bei uns bestellen. Um die Ausbreitung oder das Wiederauftreten der Infektion zu vermeiden, sollten Sie keinen Geschlechtsverkehr vor Abschluss der gesamten Behandlung haben.
  3. Sollten Sie Chlamydien haben, ist es wichtig, dass Sie behandelt werden. Es ist wichtig, dass man sich testet, was frühestens eine Woche nach der Infektion erfolgen sollte. Chlamydien, oder vermutete Chlamydien, sollten so schnell wie möglich mit Antibiotika behandelt werden, um Komplikationen zu vermeiden. Da Chlamydien selten Symptome zeigen, kann es leicht passieren, dass man andere ansteckt, ohne selbst davon zu wissen. Sollte Ihr Chlamydien-Test negativ ausfallen, sollten Sie sich auf Mykoplasmen testen.

: Chlamydien – Symptome und Informationen

Wie erkennt man Chlamydien beim Mann?

Charakteristische Chlamydien-Symptome bei Männern – Beim Mann besiedeln die Keime zuerst die Schleimhaut der Harnröhre und rufen dort eine Infektion mit folgenden Begleiterscheinungen hervor:

  • unverhältnismäßig starker Harndrang
  • erschwertes Urinieren mit Brennen und Juckreiz
  • später ein ziehender Schmerz während des Wasserlassens

Mit Fortschreiten der Entzündung kann es auch beim Mann zu folgenden Symptomen kommen:

  • auffällig schleimig, eitriger Ausfluss
  • unter Umständen Entzündung der Nebenhoden und die Prostata, wenn Keime im Körper weiter nach oben aufsteigen

Mediziner machen zum Teil auch Chlamydien für männliche Unfruchtbarkeit verantwortlich, weil die Entzündung im schlimmsten Fall zu einer nicht mehr umkehrbaren Verklebung der Samenleiter führen kann. Bei einer Infektion infolge analen Geschlechtsverkehrs können sich auch der After und der Enddarm entzünden, was zu Problemen beim Stuhlgang führt.

Können Chlamydien von selbst heilen?

DrEd: Riskanter Besuch beim Online-Arzt Kaum einer kennt sie – dabei sind Chlamydien-Infektionen in den Industrie­staaten die häufigste Geschlechts­krankheit. Und ohne Behand­lung droht Frauen eine dramatische Folge: Unfrucht­barkeit. test.de informiert über Vorbeugung, Diagnose und Therapie – auch für Männer.

  • Inhalt Manche Paare trifft es doppelt hart.
  • Sie erfahren beim Arzt, dass ihr Kinder­wunsch sich auf natürlichem Wege nie erfüllen wird.
  • Und das wegen einer vermeid­baren Ursache: einer unbe­handelten Infektion der Frau mit Chlamydien.
  • Die Erreger sind winzige Bakterien der Art Chlamydia trachomatis, die sich in menschlichen Körperzellen einnisten und Entzündungen verursachen.

Über­tragen werden sie vor allem durch ungeschützten Sex. Chlamydien-Infektionen sind in den Industrieländern die häufigste Geschlechts­krankheit. In Deutsch­land gibt es jähr­lich schät­zungs­weise 300 000 neue Fälle. Frauen stecken sich viel leichter an als Männer.

Besonders oft erkranken junge Frauen bis etwa 25 Jahre. Das liegt unter anderem daran, dass unter Jugend­lichen und jungen Erwachsenen die Sexual­partner vergleichs­weise oft wechseln. Egal ob männ­liches oder weibliches Opfer – Chlamydien verursachen typische Symptome: einen gelb­lichen Ausfluss und Brennen beim Wasser­lassen, bei Frauen manchmal auch Blutungen während des Geschlechts­verkehrs oder außer­halb der Periode.

Doch die meisten Infektionen verlaufen unauffäl­lig, werden also auch nicht erkannt und behandelt. Dann können Bakterien tiefer ins Körper­innere eindringen. Mögliche Folge bei Männern sind schmerzhafte Neben­hoden­entzündungen. Bei Frauen drohen Entzündungen der Gebärmutter und der Eileiter, die in der Folge verkleben oder vernarben.

  • Das versperrt Eizellen den Weg vom Eier­stock in die Gebärmutter – macht also unfrucht­bar.
  • Und wenn Spermien noch in den Eileiter eindringen können und eine Eizelle befruchten, drohen lebens­gefähr­liche Eileiter­schwangerschaften.
  • Aber zur Beruhigung: Die meisten Chlamydien-Infektionen heilen von allein, auch ohne Therapie.
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Nur etwa jede dritte unbe­handelte Frau entwickelt eine Eileiter­entzündung, und davon wird wiederum nur etwa jede zehnte unfrucht­bar. Zudem siedeln die Chlamydien oft lange Zeit im Bereich des Gebärmutterhalses, bevor sie aufsteigen und die Eileiter strapazieren.

Werden sie recht­zeitig entdeckt und mit Antibiotika bekämpft, heilt die Infektion ohne Folgen für die Frucht­barkeit aus. Unabhängig. Objektiv. Unbestechlich. Aus dieser Über­legung heraus gibt es in Deutsch­land seit 2008 für die Haupt­risikogruppe ein Vorsorgeangebot: Frauen unter 25 dürfen einmal jähr­lich beim Gynäkologen zulasten der gesetzlichen Krankenkassen ihren Urin auf Chlamydien unter­suchen lassen.

Das lässt sich praktisch mit der Krebs­früh­erkennung verbinden und soll helfen, schwerwiegende Folgen wie Eileiter­schwangerschaft und Unfrucht­barkeit zu vermeiden. Auch alle Schwangeren werden routine­mäßig auf Chlamydien getestet. Ansonsten könnte sich der Nach­wuchs während der Geburt anste­cken und dann womöglich eine Bindehaut-, seltener auch eine Lungen­entzündung bekommen.

Zudem befürchten Experten, dass Chlamydien-Infektionen in der Schwangerschaft das Risiko für Früh­geburten erhöhen. Die Tests kommen aber nicht nur zur Vorbeugung zum Einsatz, sondern auch bei Verdacht auf eine Chlamydien-Infektion. Also vor allem, wenn jemand mit typischen Symptomen wie Ausfluss und Schmerzen beim Wasser­lassen zum Gynäkologen, Urologen oder Haus­arzt geht.

Es gibt verschiedene Test­methoden auf Chlamydien, die sich in ihrer Treff­sicherheit unterscheiden. Am zuver­lässigsten ist der sogenannte Nukleinsäuretest, der nach Schnipseln aus dem Chlamydien-Erbgut (DNS) fahndet und den Arzt­praxen üblicher­weise verwenden.

  1. In der Regel wird er aus einer Urin­probe oder aus einem Abstrich vom Gebärmutterhals durch­geführt.
  2. Wer sich sorgt, ob er an einer unbe­merkten Chlamydien-Infektion leidet, sollte mit dem Arzt besprechen, ob ein solcher Test in Frage kommt – und was er kostet.
  3. Die Krankenkassen erstatten die Unter­suchung nur im Zuge der Vorbeugepro­gramme für junge Frauen und Schwangere sowie bei verdächtigen Symptomen.

Bei Heimtests ist Vorsicht geboten. Oft erfahren Nutzer wenig über die genaue Methodik – und die Zuver­lässig­keit. Hinzu kommt: Viele Geschlechts­krankheiten äußern sich mit ziemlich ähnlichen Symptomen, müssen aber mit unterschiedlichen Medikamenten behandelt werden.

Oft erfordert eine sichere Diagnose daher ein Arzt-Patienten-Gespräch und Tests auf weitere Krankheiten, etwa auf Gonorrhö (Tripper). Eindeutig diagnostizierte Chlamydien-Infektionen lassen sich in der Regel gut mit Antibiotika behandeln, selbst wenn sie schon die Eileiter betreffen. Meist verordnen Ärzte den Wirk­stoff Doxy­zyklin, oft in einer Dosis von 200 mg pro Tag für mindestens sieben Tage.

Wenn Patienten es nicht vertragen oder sich die Beschwerden nicht bessern, kommen Makrolid-Antibiotika wie Erythromyzin oder Azithromyzin infrage. Vom Azithromyzin reicht bei unkomplizierten Fällen oft eine Einmaldosis von 1000 mg. Die Stiftung Warentest hält diese Antibiotika für „geeignet» zur,

Das heißt aber nicht, dass sie immer 100-prozentig wirken. Wenn die Beschwerden dadurch nicht verschwinden, müssen Ärzte individuell abwägen, zu welchen Antibiotika sie greifen. Daran zeigt sich: Es ist wichtig, dass Ärzte nach dem Ende der Therapie den Erfolg durch einen zweiten Test auf Chlamydien über­prüfen.

Während der Behand­lung darf kein Geschlechts­verkehr statt­finden, beziehungs­weise erst wieder sieben Tage nach der Einmalgabe von Azithromyzin. Zudem sollten die Sexual­partner der letzten 60 Tage unbe­dingt schnell zum Arzt, um zu klären, ob sie auch ein Antibiotikum brauchen.

Wie Bekommt Man Chlamydien 12.01.2023 – Was lindert Schmerzen beim Wasser­lassen? Wir haben Erkennt­nisse zu Antibiotika, Blasentee, Cranberry und Mannose ausgewertet. Fazit: Oft geht‘s auch ohne Medikamente. Wie Bekommt Man Chlamydien 28.06.2021 – Bestimmte Medikamente sind vor allem bei Hitze von Nachteil: Sie schränken das Schwitzen ein oder schwemmen viel Wasser aus – mit riskanten Folgen. Wir klären auf. Wie Bekommt Man Chlamydien 17.11.2021 – Alle Krankenkassen zahlen für viele Vorsorgeunter­suchungen. Diese Angebote der Früh­erkennung sind freiwil­lig: Versicherte können selbst entscheiden, was davon sie nutzen.

: DrEd: Riskanter Besuch beim Online-Arzt

Kann man durch Küssen Chlamydien bekommen?

Gonorrhö, auch Tripper genannt, kann offenbar nicht nur durch Geschlechtsverkehr übertragen werden, sondern auch durch Zungenküsse. Das berichten australische Wissenschaftler als Erkenntnisse ihrer Studie im Fachblatt «Sexually Transmitted Infections».

  1. Tripper zählt weltweit zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten.
  2. Aufklärungskampagnen empfehlen zum Schutz bisher vor allem den Gebrauch von Kondomen.
  3. Jedes Jahr stecken sich nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit 78 Millionen Menschen mit Gonorrhö an.
  4. Europaweit sind es fast fünf Millionen.

In Deutschland gibt es nur in Sachsen eine Meldepflicht. Dort registrierte das Robert Koch-Institut binnen acht Jahren eine Verdoppelung der Ansteckungen: von 6,8 Infektionen pro 100.000 Einwohner im Jahr 2003 auf 13,7 Infektionen pro 100.000 Einwohner im Jahr 2011.

  1. Aktuellere Daten liegen nicht vor.
  2. Blutvergiftung und Unfruchtbarkeit Ausgelöst wird Gonorrhö durch Bakterien der Art Neißeria gonorrhoeae, auch Gonokokken genannt.
  3. Sie befallen vor allem die Schleimhäute der Harnwege und Geschlechtsorgane, aber auch Augenbindehaut, und Rachen.
  4. Meist dauert es nach einer Ansteckung ein bis drei Tage, bis erste Symptome auftreten.

Männer entwickeln oft eine schmerzhafte Harnröhrenentzündung mit eitrigem, gelb-grünlichem Ausfluss. Auch bei Frauen kann Gonorrhö die Harnwege befallen und sich von dort aus weiter ausbreiten. Auch wenn die Krankheit im Normalfall nicht tödlich verläuft, kann sie mitunter Komplikationen wie Blutvergiftungen und Unfruchtbarkeit verursachen.

  1. Außerdem erhöht die Infektion das Risiko einer HIV -Übertragung.
  2. Seit einigen Jahren warnt die WHO davor, dass Gonokokken zunehmend resistent gegen Antibiotika werden.
  3. Bisher ist bekannt, dass Gonorrhö sich über genitalen und oralen Geschlechtsverkehr sowie bei einer Geburt übertragen kann.
  4. Die neue Studie deutet nun darauf hin, dass eine Ansteckung auch bei Zungenküssen droht.

Die Wissenschaftler um den Epidemiologen Eric Chow konzentrierten sich auf die oropharyngeale Gonorrhö, welche den Mund- und Rachenraum befällt. Diese verläuft meist asymptomatisch, also zunächst ohne Beschwerden. Dadurch kann die Infektion ohne das Wissen des Erkrankten an andere weitergegeben werden.

Erhöhtes Risiko beim Küssen mit wechselnden Partnern Insgesamt werteten die Forscher Fragebögen von knapp 3100 homo- und bisexuellen Männern aus, die zu sexuellen Praktiken während der vorigen drei Monate befragt wurden: Küssen ohne Sex, Sex ohne Küssen und Küssen mit Sex. Gut sechs Prozent der Befragten litten an einer Gonorrhö im Rachenraum, knapp sechs Prozent waren im Analbereich erkrankt und knapp drei Prozent im Harntrakt.

Die Auswertung ergab, dass das Risiko einer Gonorrhö des Rachens für jene Küssen-ohne-Sex-Männer, die vier oder mehr Partner hatten, um 46 Prozent höher war als bei jenen, die nur einen oder keinen Mann küssten. Die Studienteilnehmer, die Küssen mit Sex verbanden und vier oder mehr Partner hatten, waren sogar um 81 Prozent stärker gefährdet als diejenigen, die nur einen oder keinen Partner hatten.

Vor allem junge Männer waren betroffen, da diese den Autoren zufolge mehr küssten als die älteren Teilnehmer. Wie genau sich die Männer beim Knutschen mit Gonorrhö angesteckt haben könnten, kann die Studie nicht aufklären. Welche Rolle Oralsex spielen könnte, bleibt ebenfalls unklar, da diese sexuelle Praktik nicht gesondert erfasst wurde.

Auch Chlamydien und Syphilis sind so übertragbar Dennoch deute die Studie darauf hin, dass die Bedeutung der Rachen-zu-Rachen-Infektion einer Gonorrhö unterschätzt werde: «Unsere Ergebnisse legen nahe, dass Küssen mit oder ohne Sex ein Risikofaktor für oropharyngeale Gonorrhö sein könnte», schreiben die Forscher.

  • Norbert Brockmeyer, der Präsident der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit, stimmt den Ergebnissen der Studie zu und warnt auch vor anderen Risiken.
  • Die Übertragbarkeit durch Küssen gelte nicht nur für Gonokokken, sondern etwa auch für Chlamydien und die Erreger der Syphilis.

«Auch wenn man nur knutscht, kann man sich eine sexuell übertragbare Infektion einfangen», sagt der Mediziner. Wie kann man sich beim Küssen vor der Übertragung von Erregern schützen? Darüber sind sich die Experten uneins. Die australischen Forscher schlagen in ihrer Studie vor, dass «präventive Optionen fernab von Kondomen wie etwa antibakterielle Mundspülungen» helfen könnten.

  • Brockmeyer hält das für keine gute Idee.
  • Zum einen würden sich Gonokokken systemisch im Körper verbreiten, so dass eine Mundspülung nichts nütze.
  • Zudem veränderten Mundspülungen das Mikrobiom im Rachenraum.
  • Der Experte warnt: «Das macht den Mund dann empfänglicher für andere Erreger.» Zusammengefasst: Auch beim Küssen können Geschlechtskrankheiten übertragen werden.

Für Chlamydien und Syphilis ist das schon länger bekannt. Nun gehen australische Forscher davon aus, dass sich Menschen beim Küssen auch mit Gonorrhö, besser bekannt als Tripper, anstecken können. Laut Schätzungen infizieren sich in Europa jedes Jahr fünf Millionen Menschen mit Tripper.

Ist es schlimm wenn man Chlamydien hat?

Chlamydien gehören zu den am häufigsten sexuell übertragenen Krankheitserregern. Unbehandelt können sie bei Frauen und Männern zu Unfruchtbarkeit führen. Sie werden vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr verbreitet, lassen sich aber mit Antibiotika gut behandeln.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit Chlamydien zu bekommen?

Chlamydien: Infektionen bei jungen Frauen am häufigsten Stockholm – Die Zahl der sexuell übertragbaren Erkrankungen nimmt in Europa weiter zu. Der Jahresbericht des Euro­pean Centre for Disease Prevention and Control () für das Jahr 2012 zeigt, dass sich die bekannten Trends fortsetzen: Chlamydien, Gonorrhö und Syphilis breiten sich weiter aus.

  • Die mit Abstand häufigste sexuell übertragbare Erkrankung (STD) sind Chlamydien-Infektionen.
  • Im Jahr 2012 wurden in den 26 Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), in denen die Erkrankungen mehr oder weniger systematisch erfasst werden, 385.307 Fälle gemeldet.
  • Die ECDC gibt die Inzidenz mit 171 auf 100.000 Personen an.
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Die wirklichen Zahlen dürften beträchtlich höher sein, da die Erkrankung bei Männern meistens asymptomatisch verläuft und bei Frauen die Zuordnung der Symptome schwer fällt. Ein Screening, wie es seit langem gefordert wird, gibt es nur in vier Ländern.

Dies erklärt, warum 84 Prozent aller gemeldeten Erkrankungen auf Dänemark, Norwegen, Schweden und Großbritannien entfallen. Das Screening muss junge Frauen erfassen, da die Infektion häufig frühzeitig erfolgt und die langfristigen Komplikationen nur bei einer rechtzeitigen Therapie verhindert werden können.

Auch die Gonorrhö hat weiter zugenommen. Im Jahr 2012 wurden 47.387 Fälle aus 29 EWR-Ländern gemeldet, ein Anstieg um 62 Prozent seit 2008. Fast die Hälfte der Erkrankungen, nämlich 41 Prozent, entfällt auf Männer, die Sex mit Männern (MSM) haben und bei denen die Erkrankung infolge einer schmerzhaften akuten Urethritis sofort bemerkt wird, während sie bei Frauen auch asymptomatisch verlaufen kann.

Aus diesem Grund wird die Erkrankung in Europa bei Männern dreimal häufiger diagnostiziert als bei Frauen. Die ECDC gibt die Inzidenz bei Männern mit 25,7 pro 100.000 und bei Frauen mit 9,2 pro 100.000 an. Wie bei Chlamydien treten die Infektionen überwiegend bei jungen Personen auf: 41 Prozent waren zwischen 15 und 24 Jahre alt.

Zur Syphilis liegen die genauesten Zahlen vor: 30 der 31 Mitgliedsländer (Ausnahme: Liechtenstein) haben 2012 insgesamt 20.802 Erkrankungen erfasst. Anders als bei Chlamydien und Gonorrhö ist die Mehrzahl der Patienten (85 Prozent) älter als 25 Jahre.

Während die Syphilis in Osteuropa (scheinbar?) seltener geworden ist, haben die Zahlen in den meisten westeuropäischen Ländern in den letzten Jahren zugenommen: Einen Anstieg um mehr als 50 Prozent seit 2008 verzeichneten Dänemark, Griechenland, Malta, Norwegen, Portugal und Slowakei. Betroffen sind vor allem MSM.

Auch die kongenitale Syphilis tritt immer wieder auf. Die ECDC verzeichnete 2012 insgesamt 91 Erkrankungen aus 23 Ländern, obwohl ein Screening von Schwangeren diese Infektionen eigentlich verhindern sollte. Die ECDC hat zu dieser Frage ein Forschungsprojekt begonnen.

Auch das Lymphogranuloma venereum – früher nach Syphilis, Gonorrhö und Ulcus molle als vierte Geschlechtskrankheit bezeichnet – ist häufiger geworden. Dem ECDC wurden 830 Fälle bekannt, ein Anstieg um 17 Prozent gegenüber 2011. Auch hier dürfte die tatsächliche Zahl der Erkrankungen nach Einschätzung der ECDC höher sein.

© rme/aerzteblatt.de : Chlamydien: Infektionen bei jungen Frauen am häufigsten

Sind Chlamydien über Handtuch übertragbar?

Chlamydien – Symptome und Informationen Chlamydien werden von einem Bakterium verursacht und bei ungeschütztem Sex, Vaginal- oder Analverkehr übertragen. In vielen Fällen machen sich keine Symptome bemerkbar und man bemerkt nicht einmal, dass man Chlamydien hat.

  1. Sowohl Männer als auch Frauen können davon betroffen sein.
  2. Eine unbehandelte Infektion durch Chlamydien kann bei Frauen eine Eileiterinfektion verursachen, was wiederum zu einer Eileiterschwangerschaft führen und die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann.
  3. Männer können Nebenhoden-, Prostata- und Harnwegsentzündungen bekommen, außerdem kann ebenfalls die Fruchtbarkeit beeinträchtigt werden.

Chlamydien haben viele Gemeinsamkeiten mit der Geschlechtskrankheit Mykoplasma genitalium, was bedeutet, dass es sich um Mykoplasmen handeln kann, wenn Sie keine Chlamydien haben.

  1. Viele Männer wie auch Frauen zeigen überhaupt keine Symptome, wenn sie sich mit Chlamydien infiziert haben, können die Infektion aber trotzdem weitergeben. Eventuelle Symptome der Chlamydien werden 1-3 Wochen nach Ansteckung sichtbar. Chlamydien-Bakterien können lange Zeit ruhen und verursachen dann plötzlich Beschwerden oder führen zu Komplikationen. Bei Frauen können folgende Symptome auftreten:
    • Brennen beim Urinieren
    • Zwischenblutungen
    • Ausfluss
    • Schmerzen im Unterleib

    Bei Männern können folgende Symptome auftreten:

    • Brennen beim Urinieren
    • Harnröhrenentzündung
    • Ausfluss auf der Harnröhre
  2. Am häufigsten erfolgt die Ansteckung beim Geschlechtsverkehr ohne Kondom, wenn die Schleimhäute miteinander in Kontakt kommen. Das gilt auch für analen und oralen Geschlechtsverkehr. Das Bakterien überlebt nur in lebenden Zellen und man kann sich deshalb nicht durch Handschläge, Saunas, Kleidung, Handtücher oder Toiletten anstecken. Es ist wichtig, sich immer vor Chlamydien zu schützen. Ein guter Weg ist die Verwendung eines Kondoms. Auch wenn Sie bereits einmal Chlamydien hatten, können Sie sie wiederbekommen. Sollten Sie den Verdacht haben, sich mit Chlamydien infiziert zu haben, können Sie sich ganz einfach zu Hause testen, indem Sie Ihren Chlamydien-Test bei uns bestellen. Um die Ausbreitung oder das Wiederauftreten der Infektion zu vermeiden, sollten Sie keinen Geschlechtsverkehr vor Abschluss der gesamten Behandlung haben.
  3. Sollten Sie Chlamydien haben, ist es wichtig, dass Sie behandelt werden. Es ist wichtig, dass man sich testet, was frühestens eine Woche nach der Infektion erfolgen sollte. Chlamydien, oder vermutete Chlamydien, sollten so schnell wie möglich mit Antibiotika behandelt werden, um Komplikationen zu vermeiden. Da Chlamydien selten Symptome zeigen, kann es leicht passieren, dass man andere ansteckt, ohne selbst davon zu wissen. Sollte Ihr Chlamydien-Test negativ ausfallen, sollten Sie sich auf Mykoplasmen testen.

: Chlamydien – Symptome und Informationen

Kann man Chlamydien auch als Jungfrau haben?

Experten befürchten eine Chlamydien-Epidemie LÜNEBURG (ner). In Deutschland ist wahrscheinlich eine schleichende Chlamydia-trachomatis-Epidemie unter Teenagern im Gange. Wegen der Spätfolgen der sexuell übertragbaren Infektion müssten auch Ärzte verstärkt Mädchen bereits im Grundschulalter darüber aufklären, fordert die Ärztliche Gesellschaft zu Gesundheitsförderung der Frau (ÄGGF).

  1. Veröffentlicht: 14.06.2007, 08:00 Uhr Chlamydia trachomatis gehört zu den häufigsten sexuell übertragenen Bakterien.
  2. Es gilt als Hauptverursacher der infektionsbedingten Sterilität.
  3. Epidemiologische Daten aus Deutschland fehlen.
  4. Jedoch hatte vor drei Jahren eine Berliner Studie ergeben, dass bereits jedes zehnte 17-jährige Mädchen infiziert ist.

Dies bestätigt Erkenntnisse aus dem Ausland über die weite Verbreitung von Chlamydia trachomatis. Wegen der frühen Menarche habe man heute bereits in den dritten und vierten Grundschulklassen potenziell fertile Mädchen vor sich, betonen Dr. Gisela Gille und Dr.

Christine Klapp von der ÄGGF in Lüneburg in der Zeitschrift «Der Hautarzt» (58, 2007, 31). Der früheste normale Menarche-Zeitpunkt liege heute bei neun Jahren, ein Drittel aller Mädchen erlebe sie vor dem elften Lebensjahr. Entsprechend früh werden sexuelle Wünsche wach. Zugleich sei das Bewusstsein für womöglich lebenslange Konsequenzen einer Chlamydien-Infektion durch ungeschützten Geschlechtsverkehr bei Schülerinnen so gut wie nicht vorhanden, warnen Gille und Klapp unter Verweis auf die Berliner Studie bei 266 minderjährigen Mädchen.

Über 80 Prozent der Befragten hatten noch nie etwas über Chlamydien gehört. Die Kolleginnen machen darauf aufmerksam, dass junge Mädchen sich viel eher mit Chlamydien infizieren als erwachsene Frauen. So sei wegen der Östrogendominanz in den ersten fertilen Jahren die Portio für Mikroorganismen wesentlich anfälliger, der Zervikalkanal wegen der reichlichen Sekretproduktion für die Keime viel leichter passierbar.

  1. Nicht nur in sexueller, sondern auch in immunologischer Hinsicht sind die Mädchen noch Jungfrauen.
  2. Denn sie haben noch keinen Kontakt mit penilen Fremdkeimen gehabt.
  3. Wer zusätzlich raucht, mindert die lokale Immunkompetenz im Genitaltrakt.
  4. Weiterhin verlängert die oft unterkalorische Ernährung junger Mädchen die östrogendominierte Entwicklungsphase erheblich.

Hinzu kommt, dass drei von vier Mädchen beim «ersten Mal» ältere Sexualpartner haben, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit einer Chlamydia-trachomatis-Infektion erhöht. Die meist zunächst symptomlose Chlamydien-Infektion geht bei 20 Prozent der Frauen in eine Entzündung der Fortpflanzungsorgane im kleinen Becken über (PID – pelvic inflammatory disease).

Vier Prozent klagen über chronische Unterleibsschmerzen, jede vierte bis fünfte von ihnen kann auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen. Erfahrungsgemäß motiviere dieses Wissen junge Mädchen mehr zum Kondomgebrauch als eine mögliche HIV-Infektion, so Gille und Klapp. Sie fordern Beratungs- und Screening-Angebote in Arztpraxen, flankiert von schulischer Sexualerziehung.

Außerdem brauche man dringend epidemiologische Studien, um die tatsächliche Verbreitung der Infektion in Deutschland zu erkennen. Ein Ärztemerkblatt zu Chlamydiose gibt es unter Infektionen mit Chlamydia trachomatis gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen weltweit.

  1. Die Infektion geht oft ohne Beschwerden einher, kann aber trotzdem schwere Folgen bis hin zur Unfruchtbarkeit haben.
  2. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts wird in Deutschland im Jahr mit etwa 300 000 genitalen Chlamydieninfektionen gerechnet.
  3. Nach seroepidemiologischen Untersuchungen sind zwei bis fünf Prozent der Frauen im sexuell aktiven Alter infiziert.

In einer Berliner Studie war jedes zehnte 17-jährige Mädchen infiziert. Man schätzt, dass Chlamydien die Ursache der Hälfte aller Fälle von Sterilität sind. Jugendliche und junge Erwachsene sollten künftig besser über Infektionsrisiken informiert werden.

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Von Thomas Hommel, Julia Frisch, Anno Fricke

: Experten befürchten eine Chlamydien-Epidemie