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Wie Kann Ich Mein Östrogenspiegel Erhöhen?

Wie Kann Ich Mein Östrogenspiegel Erhöhen
Welche einfachen Mittel helfen bei Östrogenmangel? –

Ausdauersport wie Aquagymnastik, Joggen, Nordic Walking, Schwimmen und Radfahren Ernährung Johanniskraut (Achtung bei Einnahme der Pille, Johanniskraut kann die Wirkung der Antibabypille reduzieren) Augentropfen (gegen trockene Augen) nach ärztlicher Absprache:

Kalzium und Vitamin D Melatonin Mönchspfeffer Traubensilberkerze (Cimicifugawurzelstock) Östrogenhaltige Cremes oder Zäpfchen (beispielsweise bei Scheidentrockenheit) Laser der Genitalregion (vulvovaginal), wie er in der gynäkologischen Poliklinik des USZ angeboten wird

Was regt die Östrogenproduktion an?

Östrogene (auch Estrogene genannt) sind die weiblichen Hormone in unserem Körper und maßgeblich an der Steuerung des Monatszyklus beteiligt. Östrogene bilden den Oberbegriff für die weiblichen Hormone Östron, Östradiol und Östriol. Diese werden bei der Frau in den Eierstöcken, in der Plazenta und in der Nebennierenrinde produziert.

  • Östrogene spielen vor einer Schwangerschaft eine sehr wichtige Rolle.
  • Sie sorgen nämlich dafür, dass das unbefruchtete Ei im Eierstock heranreifen kann.
  • Zum Zeitpunkt des Eisprungs verändert sich unter Einfluss von Östrogen die Schleimhaut in der Gebärmutter dahingehend, dass die Spermien besser hindurch gelangen können und das Ei befruchtet werden kann.

Deswegen sagt man auch, dass es Frauen mit einem niedrigen Östrogenwert schwerer haben, schwanger zu werden. Durch die Pille werden deinem Körper synthetische Östrogene (meist Ethinylestradiol) zugeführt. Diese künstlichen Hormone machen genau das Gegenteil von dem, was körpereigene Östrogene eigentlich tun: verhindern das Wachstum der Eizelle, vermeiden den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und verdicken den Gebärmutterhalsschleim, damit Spermien nicht in die Gebärmutter gelangen können.

Natürlich dient die Anti-Baby-Pille in erster Linie dazu, als Verhütungsmittel zu fungieren. Aber sie greift auch sehr stark in unser komplettes Hormonsystem ein. Leider ergänzen die künstliche Hormone in der Pille deinen Hormonhaushalt nicht, sondern ersetzen ihn komplett, Das bedeutet, dass deinem Körper nun signalisiert wird, dass du genug Hormone zugeführt bekommst und deshalb keine eigenen mehr erzeugt werden müssen.

Dies ist ein ziemlich kluger Schachzug, denn sonst hätten wir sehr schnell eine Überproduktion der Hormone und damit ein ganz anderes Problem. Setzt du nun aber nach einer Weile die Pille ab, bekommt dein Körper keine Hormone mehr von außen geliefert und benötigt seine Zeit, um die eigene Hormonproduktion wieder anzukurbeln.

Genau in dieser Zeit entstehen die ganzen Beschwerden wie Akne, Pickel, Haarausfall, Depressionen, das Ausbleiben der Periode und und und Aber wie schaffen wir es nun, die Produktion von Östrogen wieder anzuregen? Ärzte empfehlen hier oftmals eine synthetische Hormonbehandlung oder bioidentische Hormone in Form von Cremes.

Ich möchte dir aber heute ein paar Tipps geben, die deinen Östrogenhaushalt auf ganz natürliche Weise wieder anregen. Fangen wir mit den 4 hilfreichsten Tipps an: 1. Vermeide Gluten Im Internet erfährt man viel über den Zusammenhang zwischen glutenhaltigen Produkten und dem weiblichen Hormonhaushalt.

Da ist wohl etwas dran, Sara Gottfried schreibt in ihrem Buch „Die Hormon Kur», dass mehrere Untersuchungen an Frauen mit einer Gluten-Allergie aufzeigten, dass ein Zusammenhang zwischen Gluten-Empfindlichkeit und einer verminderten Eierstockreserve besteht.* Mach‘ dir aber keine Sorgen um das Reduzieren von Gluten.

Heutzutage gibt es fast in jedem Supermarkt sehr viele glutenfreie Alternativen. Beispielsweise gibt es Nudeln aus roten Linsen, die wie Weizennudeln schmecken. Oder du mischst dir deine eigene Brotmischung aus glutenfreiem Mehl zusammen. Dazu kannst du Maismehl, Buchweizenmehl, Kokosmehl oder auch Mandelmehl verwenden.2.

Roter Ginseng Der rote Ginseng bekommt seine rötliche Farbe durch einen bestimmten Dampfprozess, bei dem ihm der hohe Wassergehalt entzogen wird. Dadurch bekommt er, im Vergleich zum weißen Ginseng, eine höhere Nährstoffdichte. Die Ginsengwurzel stimuliert die Eierstöcke und regt dadurch die Östrogenproduktion an.

Es gibt verschiedene Formen, wie du Ginseng zu dir nehmen kannst, als Wurzel, in Tee-Form, als Kapsel oder als Pulver.3. Granatapfelöl Frauen, die sich in den Wechseljahren befinden, verfügen meist auch über einen geringen Östrogenhaushalt, da die Eierstöcke ihre Funktion immer mehr einschränken.

  • Gerade in dieser prägenden Phase einer Frau schwören sehr viele auf eine Verbesserung durch Granatapfelöl.
  • Der Grund dafür ist, dass der Granatapfel eine ähnliche Zusammensetzung von Phytoöstrogenen hat wie der menschliche Körper.
  • Phytoöstrogene kann man als das pflanzliche Östrogen bezeichnen, und es ist dem menschlichen sehr ähnlich.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für die Einnahme von Granatapfel. Beispielsweise kannst du die frischen Kerne des Granatapfels in dein Müsli geben oder pur löffeln. Eine andere starke Wirkung zeigt aber auch die transdermale Anwendung. Dabei kannst du Granatapfelkernöl morgens und abends auf die Innenseite deines Armes reiben.

  1. Die Haut ist unser größtes Organ und gibt die Wirkstoffe direkt in die Blutbahn ab.
  2. Deshalb ist diese Methode eine besonders wirksame.4.
  3. Rotklee Rotklee gehört zu den Hülsenfrüchten und zählt in den europäischen Regionen als die Quelle für Phytoöstrogene.
  4. Rotklee kann man als Sprossen ziehen und diese einmal am Tag zu sich nehmen.

Sprossen sind deshalb so wertvoll, weil sie frisch sind und ein starkes Konzentrat der wichtigen Nährstoffe beinhalten. Rotklee wird nicht nur wegen des hohen Werts an Phytoöstrogenen hoch gelobt, sondern auch, weil es den Hormonhaushalt dabei unterstützt, sich auszugleichen.

Besonders hilfreich ist Rotklee also, wenn deine Hormonwerte (Östrogen, Progesteron und Testosteron) im Ungleichgewicht sind. Da dies sehr oft nach dem Absetzen der Pille auftritt, kann ich dir raten, gleich nach dem Absetzen regelmäßig die frischen Rotkleesprossen in deinen Ernährungsplan einzubauen, beispielsweise in einem leckeren Salat.

Das Granatapfelöl bekommt ihr in den meisten gut ausgestattenen Reformhäusern oder bei Amazon. Das Rotklee gibt es als Samen ebenfalls im Reformhaus und muss erst noch zu Sprossen groß gezogen werden. Das ist aber nicht allzu schwer, dauert nur circa 3-4 Tage, dafür bekommt ihr dann aber die geballte Nährstoffkraft aus den Sprossen.

Wie kann ich mein Östrogenspiegel natürlich erhöhen?

Wissen zum Mitnehmen – Neben den Phytoöstrogenen in pflanzlichen Lebensmitteln kommen Östrogene auch in Kuhmilch vor. Ein Hauptlieferant für Phytoöstrogene ist vor allem Soja, aber auch Leinsamen, Knoblauch, Trockenfrüchte, Sesam, Beeren und Brokkoli sind eine Quelle für pflanzliche Phytoöstrogene.

Über die gesundheitlichen Vor- und Nachteile gibt es weiterhin Diskussionen. Überwiegend Tierstudien haben mögliche Risiken eines hohen Soja-Konsums aufgezeigt. Andere Untersuchungen zeigen eher positive Effekte von Phytoöstrogenen auf unsere Gesundheit ( 12 ), Empfehlenswert ist schließlich eine überwiegend pflanzliche Ernährung, die auch die oben genannten Lebensmittel als Phytoöstrogenquellen enthält, da diese auch andere gesundheitliche Vorteile mit sich bringen.

Bei ernsthaften hormonellen Problemen sollte nicht auf eine Eigentherapie mit den oben genannten Lebensmitteln gesetzt werden, sondern ärztlicher Rat eingeholt werden.

Welches Vitamin bei Östrogenmangel?

Hormone – Weniger bekannt ist, das Vitamin D auch eine große Rolle für unsere Hormone spielt. Vitamin D ist an der Funktion der Nebenschilddrüse beteiligt, die den Kalziumspiegel im Körper reguliert. Die Schilddrüse benötigt einen guten Vitamin D Spiegel für ihre optimale Funktion.

  • Schilddrüsenunterfunktion in Form von Hashimoto-Thyreoiditis geht beispielsweise oft mit zu niedrigen Vitamin D Werten einher.
  • Studien deuten auch darauf hin, dass Vitamin D die Hypophyse beeinflusst, die eine Reihe von wichtigen Hormonen produziert.
  • Die Ergebnisse einer im Jahr 2000 veröffentlichten Studie zeigten, dass Vitamin D eine wichtige Rolle bei der Östrogensynthese im Körper spielt.

Vitamin D kann eventuell dazu beitragen, die mit niedrigen Östrogenspiegeln verbundenen Symptome zu lindern.

Welcher Tee erhöht Östrogen?

Kaffee und Grüner Tee beeinflussen den Hormonspiegel Details Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 25. Juni 2020 Erstellt von Signal 3-2012 Ich habe gelesen, dass Kaffee und Grüner Tee Einfluss auf Hormonspiegel haben soll. Können Sie mir darüber etwas sagen? Zu dieser Frage wurde erst vor kurzem eine amerikanische Studie veröffentlicht (Schliep KC / American Journal of Clinical Nutrition 2012).

  1. Dabei wurden 259 Frauen, die sich vor den Wechseljahren befanden, über einen Zeitraum von zwei Monatszyklen bis zu drei Mal wöchentlich eine Blutprobe abgenommen und ein ausführlicher Fragebogen zur Nahrungszufuhr in den letzten 24 Stunden ausgefüllt.
  2. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass zwei Tassen Kaffee am Tag den Östrogenspiegel bei Asiatinnen und afroamerikanischen Frauen steigern, während bei weißen US-Amerikanerinnen die gegenteilige Wirkung eintritt und der Östrogenspiegel gesenkt wird.Allerdings waren die Unterschiede zwischen den ethnischen Gruppen nur auf das Koffein im Kaffee beschränkt.

Alle anderen koffeinhaltigen Getränke und Grüner Tee steigerten den Östrogengehalt. Die Ausschläge waren jedoch gering und lösten keine Zyklusstörungen aus. Auch eine Dosisfrage. Während bei Kaffee vor allem der moderate Genuss von 2 bis 3 Tassen positive Effekte hat, darf es beim Grünen Tee wohl noch etwas mehr sein.

So zeigte eine Studie, dass durch den Genuss von grünem Tee (allerdings mindestens fünf Tassen täglich) das Brustkrebsrisiko um 22 Prozent gesenkt werden konnte (Sun C/Carcinogenesis 2006). Eine andere Studie zeigte einen Schutz vor Krebserkrankungen sogar erst ab dem täglichen Genuss von 10 Tassen Grünem Tee (Nakachi K / Biofactors 2000).

Andere Forscher wiederum schränken ein, dass wer mehr als zehn Tassen grünen Tee am Tag trinkt, dadurch seine Leber und Nieren schädigen könnte (Lambert Y / Chem. Res. Toxicol.2007). Allerdings gilt auch für andere Erkrankungen, wie z.B. Alzheimer, Parkinson und Multiple Sklerose, dass man auch hier zur Vorbeugung bzw.

Behandlung größere Mengen am Tag zu sich nehmen müsste. Insofern kann man aufgrund der bisherigen Forschungsergebnisse festhalten, dass Mengen zwischen 5 und 10 Tassen (8 Tassen entsprechen einem Liter Tee) bei Krebserkrankten am meisten gesundheitsfördernd wirken und völlig unbedenklich sind. Für die Vorbeugung bei Gesunden reichen wahrscheinlich vier Tassen kräftiger Tee völlig aus.

Inhaltsstoffe von Grüntee. Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Grünen Tees sind übrigens neben dem anregenden Koffein (bzw. Teein) Wirkstoffe aus der Gruppe der Catechine, deren bekanntester Vertreter das Epigallocatechingallat (EGCG) ist, das für die krebshemmende Wirkung verantwortlich sein soll.

Catechine geben übrigens dem Grünen Tee seinen bitteren Geschmack, der sich erst nach längerem Ziehen bemerkbar macht.Das EGCG kommt allerdings in verschiedenen Teesorten in unterschiedlichen Konzentrationen vor. Generell sollen die japanischen Grüntees hochwertiger als die chinesischen sein. Auch wenn alle japanischen Produkte vor der Einfuhr in die EU einer Kontrolle unterliegen, sollte man dennoch kritisch sein, was die Unbedenklichkeit nach dem AKW-Unfall in Japan angeht.

Allgemein kann man sagen, dass der Sencha-Tee wohl die höchsten Konzentrationen an EGCG enthält. Achten Sie generell darauf, dass Sie Produkte verwenden, die aus ökologischer Landwirtschaft kommen. Am besten, Sie verwenden „rückstandskontrolierte» Tees.

  • Optimierter Teegenuss.
  • Im Gegensatz zu anderen Teesorten sollte man beim Aufbrühen von Grünem Tee nur Wasser mit einer Temperatur von 70 bis 80 °C verwenden, da der Tee sonst zu bitter schmeckt.
  • Normalerweise lässt man das abgekochte Wasser etwa 5 Minuten stehen, bevor man es für den Teeaufguss nimmt.

Um maximale Wirkstoffkonzentrationen im Teeaufguss zu erhalten, ist es am besten, den Tee für ca.8-10 min ziehen zu lassen. Für die Geschmacksverbesserung kann man z.B. etwas Zitrone oder Orangensaft hinzufügen. So soll das darin enthaltene Vitamin C die Aufnahme im Körper verbessern.

In keinem Fall Milch dazugeben, da dann die Wirkstoffe nicht aufgenommen werden können. Wer langes Ziehen nicht mag, kann grünen Tee auch zwei- bis dreimal aufgießen, um höhere Wirkstoffkonzentrationen zu erhalten. Allerdings gilt zu beachten, dass bei weiteren Aufgüssen die Ziehzeit kürzer sein sollte.

: Kaffee und Grüner Tee beeinflussen den Hormonspiegel

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Welcher Tee bei Östrogenmangel?

Dong Quai Tee wirkt ausgleichend und regulierend auf den Östrogenspiegel bei Frauen in der Menopause. Dong Quai kann auch PMS Krämpfe lindern. Eine Studie zeigte um bis zu 96% reduzierte Hitzewallungen bei der Kombination von Dong Quai und Kamille.

Welches pflanzliche Mittel bei Östrogenmangel?

und so geht es mit pflanzlichen Arzneimitteln – „Pflanzliche Arzneimittel», so Ziller, „können vor allem dort sinnvoll sein, wo eine Hormon- beziehungsweise speziell eine Östrogengabe nicht gewünscht ist oder vermieden werden soll.» Das sei vor allem bei Frauen der Fall, die an einem leiden oder gelitten haben, dessen Wachstum durch Östrogene gefördert wird.

Außerdem gibt es viele Frauen, die einer pflanzlichen Medizin mehr vertrauen als dem hormonellen Ausgleich, so dass es sich in diesem Fall lohnen kann, eine pflanzliche Therapie zumindest für eine Zeitlang auszuprobieren.» So sei Cimicifuga, die Wurzel der Traubensilberkerze, wirkungsvoll bei leichten Hitzewallungen, was auch die demnächst erwartete neue S3-Leitlinie „Peri- und – Diagnostik und Interventionen» der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe bestätigt.

„Stehen depressive Verstimmungen im Vordergrund, wäre Johanniskraut angezeigt», so Ziller. „Geht es um unregelmäßige Blutungen, könnte man versuchen, ob eine Besserung bringt.» Interessante Ansätze bieten auch Pflanzen, die Östrogenrezeptoren im Körper beeinflussen, ohne selbst Hormone zu sein, wie etwa Rotklee, Soja oder sibirischer Rhabarber.

  • Für alle diese pflanzlichen Arzneimittel haben sich in Studien Hinweise darauf ergeben, dass sie Hitzewallungen und Schweißausbrüche reduzieren können.
  • Was die Anwendung dieser pflanzlichen Arzneimittel bei Frauen mit angeht, werden, so Ziller, unterschiedliche Ansichten vertreten.
  • Es gebe einerseits keine großen Studien, die die Unbedenklichkeit definitiv bewiesen haben, auch wenn die Datenlage vor allem aus dem asiatischen Raum diesen Schluss nahelegt, aber auch keine ausreichenden Studien, die ein erhöhtes Risiko für diese Frauen ergeben hätten.

Zum aktuellen Stand gilt die Empfehlung, das mögliche Risiko im Einzelfall mit der Frauenärztin oder dem Frauenarzt zu besprechen. Außerdem betont die Frauenärztin, dass immer Arzneimittel aus der Apotheke verwendet werden sollten: „Nur zugelassene Arzneimittel unterliegen dem strengen Deutschen Arzneibuch; nur hier kann die Frau sich darauf verlassen, dass auch wirklich die richtigen Wirkstoffe in ausreichender Konzentration enthalten sind, dass ihre Herstellung und Qualität geprüft wurden.

  1. Die Präparate, die beim Drogerie- Discounter, im Reformhaus und in Bioläden erhältlich sind, enthalten beim genauen Hinsehen meist die Bezeichnung ‚Nahrungsergänzungsmittel‘ oder auch ‚Medizinprodukt‘.
  2. Das bedeutet, dass sie keine Arzneimittel sind und gar nicht arzneilich wirken dürfen.» Natürliches Östrogen oder pflanzliche Arzneimittel – beide Behandlungsarten können, die eine ursächlich, die andere symptomatisch, Wechseljahresbeschwerden wirkungsvoll mildern oder beseitigen, waren sich beide Frauenärztinnen einig.

Letztlich seien die Pros und Contras immer im Einzelfall abzuwägen. Wichtig zu wissen: Tiefenentspannung, Sport und Chinesische Kräutermedizin haben, so die neue S3-Leitlinie, alle in wissenschaftlichen Studien die klassischen Beschwerden der Wechseljahre nicht beseitigen können.

Welche Pflanze hilft bei Östrogenmangel?

Soja und Rotklee: hormonähnliche Wirkung – %MEDIUM-RECTANGLES% Die bekanntesten Wechseljahrpflanzen sind Soja und Rotklee, beide enthalten so genannte Isoflavanoide. Isoflavanoide werden zur Gruppe der Phytoöstrogene, also den hormonaktiven Pflanzenstoffen gezählt.

  • Sie beeinflussen die natürlichen Steroidhormone (zu denen auch die Sexualhormone zählen) und binden sich an denselben Rezeptor im Körper wie das natürliche Östrogen.
  • Je niedriger also der körpereigene Östrogenspiegel ist, desto besser kann Soja und Rotklee wirksam werden, um einen hormonellen Ausgleich zu schaffen.

Soja und Rotklee können bei vielen Wechselbeschwerden lindernd wirken. Frei von Wechselwirkungen sind die Phytoöstrogene allerdings nicht. Die Wissenschaft diskutiert immer wieder darüber, dass – wie auch bei Östrogenen – die Krebsentwicklung gefördert werden könnte, wenn ein östrogenabhängiger Tumor schon vorhanden ist.

Was passiert wenn Frauen Östrogene nehmen?

Pickel durch Östrogendominanz? – Östrogen trägt grundsätzlich dazu bei, dass die Haut weniger Öl produziert. Ist Östrogen im Zyklus hoch und sind die Hormone in Balance, ist die Haut normalerweise rein und strahlend. Ist der Hormonspiegel aber aus dem Gleichgewicht, kann es durchaus zu Pickelbildung kommen. Das liegt unter anderem an der Wechselwirkung zwischen Östrogen und Testosteron.

Kann man Östrogene einnehmen?

Östrogene, Progesteron (weibliche Hormone): –

Hormonersatztherapie Wirkmechanismus Effekte auf den Knochen Welche Östrogene gibt es? Nebenwirkungen und Einnahmevorschriften Östrogene und Brustkrebsrisiko Positive Effekte

Hormonersatztherapie Grundsätzlich spielen in diesem Zusammenhang die weiblichen Geschlechtshormone Östrogene und Progesteron eine Rolle. Für die Knochenwirksamkeit sind vor allem die Östrogene von Bedeutung. Bei den Östrogenen unterscheiden wir zwischen Östradiol, Östriol und Östron.

  1. Für den Knochen wichtig ist vor allem das Östradiol, Östriol und Östron spielen hier keine große Rolle.
  2. Unter einer Hormonersatztherapie (HRT) versteht man generell die Zufuhr von Östrogenen und/oder Gestagenen in Form von Tabletten, Pflaster oder Gel.
  3. Mit der Östrogenzufuhr sollen vor allem die typischen postmenopausalen (klimakterischen) Beschwerden behandelt werden, also u.a.

Hitzewallungen, Schlafstörungen oder depressive Verstimmungen. Günstig wirken sich die Östrogene auch auf den Mineralgehalt der Knochen aus, da der Verlust der Knochenmasse durch Östrogene verhindert werden kann. Ein Problem ergibt sich aus der Tatsache, dass die Gebärmutterschleimhaut, das Endometrium, durch langfristige alleinige Östrogenzufuhr Veränderungen erleiden kann, die schließlich bösartig werden können, d.h.

  • Es kann ein Gebärmutterkrebs entstehen.
  • Auf Grund dessen dürfen Frauen, die noch ihre Gebärmutter besitzen, Östrogene nur in Kombination mit Gestagenen einnehmen.
  • Gestagene sind Hormone, die wie das natürliche Gelbkörperhormon Progesteron wirken.
  • Die Gestagene werden üblicherweise an 12 bis 14 Tagen des Monats zusätzlich zum Östrogen verabreicht.

Diese Form der Hormongabe führt zu regelmäßigen Blutungen. Falls Blutungen nicht erwünscht sind, können die Östrogene und Gestagene auch dauerhaft kombiniert werden. Nur Frauen, denen die Gebärmutter entfernt wurde, können eine reine Östrogentherapie anwenden. nach oben Wirkmechanismus Der Wirkmechanismus der Östrogene ist bezüglich des Effektes auf den Knochen praktisch identisch wie bei den SERM`s. Ebenso wie die SERM`s fungieren auch die Östrogene als Hemmer der Osteoklasten und senken dadurch die erhöhte Knochenabbaurate. nach oben Effekte auf den Knochen Als antiresorptive Substanz bewirken die Östrogene vor allem eine deutliche Absenkung der Knochenabbaurate. Daneben treten auch bei Frauen unter einer regelmäßigen Östrogeneinnahme weniger häufiger Knochenbrüche auf, als bei Frauen, die keine Östrogene (und natürlich auch keine anderen Osteoporosemedikamente) einnehmen.

Allerdings ist dieser Effekt auch bei den Östrogenen deutlich geringer ausgeprägt als bei den bisher aufgelisteten antiresorptiven Medikamenten und insbesondere deutlich geringer als bei den Bisphosphonaten und Raloxifen. Obwohl Östrogene schon sehr viel länger in der Prävention und Behandlung der Osteoporose verwendet werden wie Bisphosphonate oder gar Raloxifen, existieren bis heute leider keine diesen beiden Substanzen vergleichbare sog.

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placebokontrollierte Doppelblindstudien an großen Patientenzahlen, so dass die Effekte auf den Knochen weniger gut gesichert sind. nach oben Welche Östrogene gibt es

Östriol, Östron Östradiol Konjugierte natürliche Östrogene Transdermal wirksame Östrogene Depotpräparate SERM’s Tibolon

Östriol und Östron sind relativ schwache Östrogene, die aufgrund unseres heutigen Wissensstandes nicht ausreichen, um eine Osteoporose zu verhindern oder gar zu behandeln. Aus diesem Grund ist für Östriolpräparate – mit Ausnahme der lokalen (vaginalen) Anwendung als Creme keine Indikation für die Osteoporosebehandlung gegeben.

Östradiol ist das natürliche Östrogen der geschlechtsreifen Frau. Zur Hormonersatztherapie kommen auch synthetisch hergestellte Östradiolpräparate zur Anwendung wie Östradiolvalerat oder mikronisiertes Östradiol. Konjugierte natürliche Östrogene werden aus dem Harn von schwangeren Stuten gewonnen. Weltweit wurden mit konjungierten Östrogenen die weitaus größten Erfahrungen gesammelt, auch das Wirkungs- und Nebenwirkungsprofil ist für diese Substanzklasse am besten charakterisiert.

Ein gewisser Nachteil besteht darin, daß die Präparate keine genau definierte Zusammensetzung besitzen und überdies Östrogene wie z.B. das Equilin enthalten, welche beim Menschen nicht vorkommen. Bei den transdermal wirksamen Östrogenen wird die Tatsache ausgenutzt, dass Östradiol ganz ausgezeichnet über die Haut aufgenommen werden kann.

  1. Auf diese Weise umgeht man die Belastung der Leber, da das über die Haut aufgenommene Östradiol direkt an die Zielorgane verteilt wird.
  2. Es existieren sowohl „Östrogenpflaster» als auch die Anwendung als Gel.
  3. Beide Formen stellen eine gute Möglichkeit der Östrogensubstitution dar.
  4. Der Nachteil ist die fehlende Gestagenkomponente, weshalb bei kombinierter Therapie die Patientin einerseits Pflaster kleben (oder ein Gel „schmieren») und andererseits weiterhin Tabletten schlucken muss.

Dieser Nachteil wird durch kombinierte Pflaster, die Ötrogene und Gestagene enthalten beseitigt. Depotpräparate bestehen z.B. aus Kombinationen eines Östrogens mit einem Androgenester. Aufgrund der raschen Anflutung der Steroide mit androgener Wirkung sind Depotpräparate gut geeignet, vegetative Symptome rasch zu beheben; sie haben allerdings den Nachteil, dass ihre Wirkung bei evtl.

Auftretenden Nebeneffekten nicht aufgehoben werden kann und die Depotwirkung zudem nicht kontrollierbar ist. Ein weiterer Nachteil besteht in möglichen „androgenen» Nebenwirkungen (Androgene sind ja männliche Hormone). Eine wichtige Indikation für diese Depotpräparate stellt die rasche Aufhellung starker depressiver Symptome dar.

Für die Osteoporosetherapie spielt diese Form der Substitution keine wichtige Rolle. SERM’s werden nicht selten in Übersichtsartikeln über die Hormonersatztherapie aufgeführt. Das für die Osteoporosebehandlung wichtige Raloxifen ist aber weder ein Östrogen noch ein Hormon und gehört daher eigentlich nicht in diese Aufzählung.

  1. Tibolon (Liviella®) ist ein relativ neues Hormonersatzpräparat, das im Gegensatz zu den üblicherweise im Wechsel eingesetzten Hormonen sowohl eine Östrogen- als auch eine Gelbkörperhormonwirkung hat und zusätzlich in abgeschwächter Wirkung männliche Hormone enthält.
  2. Ebenso wie beim Mann auch weibliche Hormone (speziell Östrogene) einen Einfluss z.B.

auf den Knochenstoffwechsel spielen, scheinen die männlichen Hormone auch eine Bedeutung für das Wohlbefinden der Frau zu haben. Ein Mangel zeigt sich z.B. durch Störungen in der Libido und in der Verminderung der psychischen Leistungsfähigkeit. Außerdem haben die männlichen Sexualhormone einen Einfluss auf den Fettabbau und auf den Knochenstoffwechsel. nach oben Nebenwirkungen und Einnahmevorschriften Nur Frauen, die keine Gebärmutter (Hysterektomie) mehr haben, dürfen nur mit Östrogenen behandelt werden. Frauen mit Gebärmutter müssen immer zusätzlich Progesteron (Gestagene) einnehmen, da sonst das Risiko für ein Endometriumcarcinom („Gebärmutterkrebs») ansteigt.

  • Myome (gutartige Wucherungen der Gebärmutter) treten unter Hormonen ebenfalls häufiger auf.
  • Daneben ist auch das Risiko für Thrombosen oder Embolien (Gefäßverschlüsse) unter einer Hormonersatztherapie erhöht.
  • Der sicher am meisten diskutierte Nachteil der Hormonersatztherapie ist das erhöhte Brustkebsrisiko, welches aber von den Medien oft unverantwortlich übertrieben und sensationslüstern ausgeschlachtet wird.
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Natürlich soll dieses Risiko hier nicht verharmlost werden, man sollte aber „die Kirche im Dorf» lassen. nach oben Östrogene und Brustkrebsrisiko Zu diesem Thema existieren zahlreiche Studien mit zum Teil unterschiedlichen Ergebnissen. Um es vorweg zu nehmen: die Frage nach einem Kausalzusammenhang zwischen Hormoneinnahme und Brustkrebsrisiko kann auch heute noch nicht klar beantwortet werden.

Dennoch deutet die Summe aller vorliegenden Ergebnisse zumindest auf einen Risikoanstieg hin, so dass in jedem Fall Vorsicht und eine klare Abwägung des individuellen Nutzen-/Risiko-Verhältnisses bei Empfehlungen zur Hormonersatztherapie erforderlich sind! WHI-Studie (Women’s Health Initiative) Mitte 2002 war die Verunsicherung bezüglich der Risiken einer Hormonersatztherapie nach Abbruch eines Studienarms der WHI-Studie auf ihrem bisherigen Höhepunkt angelangt.

Bei dieser Studie wurden Frauen zwischen 50 und 79 Jahren, die entweder konjugierte Östrogene kombiniert mit einem Gestagen (Medroxyprogesteronacetat) bzw. bei bereits entfernter Gebärmutter nur Östrogene einnahmen mit Frauen verglichen, die nur ein Placebo erhielten.

Über acht Jahre sollte die Häufigkeit von Herzinfarkten, Schlaganfällen, Lungenembolien, Brustkrebs, Darmkrebs, Gebärmutterkrebs und Knochenbrüchen überprüft werden. Nach fünf Jahren wurde 2002 die Studie für die Frauen, die konjugierte Östrogene und Gestagene kombiniert erhalten haben, wegen einer Zunahme vor allem der Häufigkeit von Brustkrebs und Herzinfarkten sowie Schlaganfällen abgebrochen.

Die Studie an den Frauen ohne Gebärmutter, die nur Östrogene erhalten, läuft aber noch weiter. So war die Häufigkeit der diagnostizierten Brustkrebsfälle bei den Frauen mit der Kombinationsbehandlung gegenüber den „Placebofrauen» um 26% erhöht, die Häufigkeit von Schlaganfällen um 41% und die Häufigkeit von koronarer Herzkrankheit um 29%.

Das klingt zunächst erschreckend. Weniger dramatisch sieht es allerdings aus, wenn man die absoluten Zahlen vergleicht. Bezogen auf jeweils 10.000 Frauen wurden innerhalb eines Jahres bei den hormonbehandelten Frauen festgestellt: 38 Fälle von Brustkrebs gegenüber 30 bei den „Placebofrauen», 29 Schlaganfälle gegenüber 21 bei den „Placebofrauen» und 37 Fälle koronarer Herzkrankheit gegenüber 30 bei den „Placebofrauen».

Außerdem muss berücksichtigt werden, dass die Studie bei den Frauen mit einer Östrogen-Monotherapie (nach Gebärmutterentfernung) weitergeführt wird, da bei diesen die Ergebnisse positiver verliefen. Auf der anderen Seite war die Häufigkeit osteoporotischer Wirbel- und Oberschenkelhalsbrüche bei den Frauen unter Hormonersatztherapie um jeweils 34% (9 Wirbel- bzw.10 Oberschenkelhalsbrüche gegenüber jeweils 15 bei den „Placebofrauen» pro 10.000 Frauen pro Jahr) in etwa im gleichen Verhältnis vermindert – im übrigen auch die Häufigkeit von Darmkrebs. nach oben Positive Effekte Schließlich ist zu berücksichtigen, dass Hormone ja auch über eine Reihe positiver Wirkungen verfügen und Frauen mit ausgeprägten Wechselbeschwerden meist gar nicht ohne Hormone auskommen. In diesen Fällen wird man sich bei fehlenden gravierenden Risiken in der Regel zu einer Hormonersatztherapie entschließen. nach oben zurück zur Übersicht

Warum Gewichtszunahme bei Östrogenmangel?

Beeinflusst ein Östrogenmangel die Schwangerschaft? – Ein niedriger Östrogenspiegel kann sich verheerend auf eine Schwangerschaft auswirken und zu Fehlgeburten, einer geringeren Anzahl von Eizellen bei einer neugeborenen Frau und damit zukünftigen Fruchtbarkeitsproblemen bei weiblichen Babys führen.

Hat Vitamin D Einfluss auf Östrogen?

Beispielsweise ist Vitamin D direkt an der Produktion der Östrogene, den weiblichen Sexualhormonen beteiligt. Außerdem fördert ein niedriger Vitamin-D-Spiegel die Bildung von Parathormon, was wiederum einen erhöhten Testosteronspiegel zur Folge hat.

Wann fällt der Östrogenspiegel?

Veränderungen während des Menstruationszyklus –

Der Menstruationszyklus wird von Hormonen gesteuert, die in enger Wechselwirkung zueinander stehen: luteinisierende Hormone, follikelstimulierende Hormone sowie die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron, Ein Menstruationszyklus hat drei Abschnitte:

Follikelphase (vor dem Eisprung) Ovulationsphase (Eisprung) Lutealphase (nach dem Eisprung)

Der Zyklus beginnt am ersten Tag der Menstruationsblutung (Periode), d.h. am ersten Tag der Follikelphase. Sobald die Follikelphase beginnt, sinkt der Östrogen – und Progesteronspiegel, Infolgedessen werden die oberen Schichten der verdickten Schleimhaut in der Gebärmutter (Endometrium) abgebaut und abgestoßen. Die Menstruationsblutung tritt ein. Währenddessen steigt der Spiegel des follikelstimulierenden Hormons leicht an und leitet die Entwicklung von Follikeln in den Eierstöcken ein. (Follikel sind mit Flüssigkeit gefüllte Ausstülpungen.) Jeder Follikel enthält eine Eizelle. Wenn der Spiegel des follikelstimulierenden Hormons zu einem späteren Zeitpunkt in dieser Phase sinkt, reift in der Regel nur ein Follikel weiter. Dieser Follikel erzeugt Östrogen, Der Östrogenspiegel steigt stetig an. Die Ovulationsphase beginnt mit einem Anstieg des luteinisierenden Hormons und des follikelstimulierenden Hormons. Das luteinisierende Hormon regt den Eisprung (Ovulation) an, der gewöhnlich 16 bis 32 Stunden nach Beginn des Hormonanstiegs stattfindet. Der Östrogenspiegel sinkt während dieses Anstiegs, und der Progesteronspiegel steigt langsam an. Während der Lutealphase sinken die Spiegel der luteinisierenden und follikelstimulierenden Hormone. Nach dem Eisprung schließt sich der gerissene Follikel wieder und bildet den Gelbkörper (Corpus luteum), der Progesteron ausscheidet. Während des Großteils dieser Phase ist der Östrogen spiegel hoch. Durch Progesteron und Östrogen verdickt sich die Gebärmutterschleimhaut stärker und bereitet sich auf die Follikelbefruchtung vor. Bleibt das Ei unbefruchtet, bildet sich der Gelbkörper zurück und produziert kein Progesteron mehr, der Östrogen -spiegel sinkt, die oberen Schichten der Schleimhaut werden abgebaut und abgestoßen und die Menstruationsblutung tritt ein (der Beginn eines neuen Menstruationszyklus). Wenn das Ei befruchtet wird, arbeitet der Gelbkörper zu Beginn der Schwangerschaft weiter. Er hilft dabei, die Schwangerschaft aufrechtzuerhalten.

Die Follikelphase beginnt am ersten Tag der Menstruationsblutung (Tag 1). Aber das wichtigste Ereignis in dieser Phase ist die Reifung von Follikeln in den Eierstöcken. (Follikel sind mit Flüssigkeit gefüllte Ausstülpungen.) Am Anfang der Follikelphase ist die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) dick aufgrund der Nährstoffe und Flüssigkeiten, die zur Ernährung eines Embryos bestimmt sind.

  1. Findet keine Befruchtung statt, sinken die Östrogen – und Progesteron spiegel.
  2. Infolgedessen werden die oberen Schichten der Gebärmutterschleimhaut abgestoßen und die Menstruationsblutung tritt ein.
  3. In dieser Zeit produziert die Hypophyse eine leicht erhöhte Menge des follikelstimulierenden Hormons.
  4. Dieses Hormon stimuliert danach das Wachstum von 3 bis 30 Follikeln.

Jeder Follikel enthält eine Eizelle. Wenn später der Spiegel dieses Hormons zurückgeht, wächst nur noch einer dieser Follikel (genannt der dominante Follikel) weiter. Er beginnt bald mit der Produktion von Östrogen, worauf sich die anderen stimulierten Follikel zurückbilden.

  1. Durch den gestiegenen Östrogen spiegel wird auch die Gebärmutter vorbereitet und ein Anstieg des luteinisierenden Hormons stimuliert.
  2. Die Follikelphase dauert im Durchschnitt 13 oder 14 Tage.
  3. Von den drei Phasen schwankt diese am meisten.
  4. Vor den Wechseljahren wird diese Phase kürzer.
  5. Diese Phase endet, wenn der Spiegel des luteinisierenden Hormons drastisch steigt.

Dieser Anstieg führt zur Freisetzung einer Eizelle (Eisprung, Ovulation) und leitet die nächste Phase ein. Die Ovulationsphase beginnt, wenn der Spiegel des luteinisierenden Hormons steigt. Das luteinisierende Hormon bewirkt eine Vorwölbung des dominanten Follikels auf der Oberfläche des Eierstocks, bis dieser reißt und das Ei freisetzt.

  1. Der Spiegel des follikelstimulierenden Hormons steigt in geringerem Maße.
  2. Die Ovulationsphase dauert gewöhnlich 16 bis 32 Stunden.
  3. Sie endet nach Freisetzung der Eizelle, ca.10 bis 12 Stunden nach dem Anstieg des luteinisierenden Hormonspiegels.
  4. Das Ei kann nur bis zu 12 Stunden nach dem Eisprung befruchtet werden.

Der Anstieg des luteinisierenden Hormons kann durch Messung dieses Hormonspiegels im Urin festgestellt werden. Mit dieser Messung kann ungefähr bestimmt werden, wann der Eisprung stattfinden wird. Spermien leben 3 bis 5 Tage, sodass ein Ei befruchtet werden kann, selbst wenn die Spermien in den Fortpflanzungstrakt gelangen, bevor das Ei freigesetzt wird.

In jedem Zyklus gibt es etwa 6 Tage, an denen eine Befruchtung stattfinden kann (als fruchtbares Fenster bezeichnet). Das fruchtbare Fenster beginnt normalerweise 5 Tage vor dem Eisprung und endet 1 Tag nach dem Eisprung. Die tatsächliche Anzahl der fruchtbaren Tage variiert von Zyklus zu Zyklus und von Frau zu Frau.

Zur Zeit des Eisprungs spüren manche Frauen einen dumpfen, einseitigen Schmerz im Unterbauch. Dieser Schmerz ist bekannt als Mittelschmerz. Der Schmerz kann einige Minuten bis zu einigen Stunden andauern und ist völlig normal. Der Schmerz wird in der Regel auf der gleichen Seite empfunden, auf der das Ei vom Eierstock freigesetzt wird.

  1. Die genaue Ursache der Schmerzen ist unbekannt, aber sie werden wahrscheinlich durch das Wachstum des Follikels oder die Freisetzung einiger Tropfen Blut beim Eisprung verursacht.
  2. Sie können dem Reißen des Follikels vorausgehen oder folgen und treten auch nicht unbedingt in jedem Zyklus auf.
  3. Die Freisetzung der Eizellen wechselt nicht jeden Monat zwischen den beiden Eierstöcken ab, sondern scheint zufällig zu erfolgen.

Wenn ein Eierstock entfernt wird, setzt der verbliebene jeden Monat ein Ei frei. Die Lutealphase beginnt nach dem Eisprung. Sofern keine Befruchtung erfolgt, dauert sie etwa 14 Tage und endet unmittelbar vor der nächsten Menstruation. In der Lutealphase schließt sich der aufgerissene Follikel nach dem Eisprung wieder und bildet den sogenannten Gelbkörper (Corpus luteum), der zunehmend mehr Progesteron erzeugt.

Es bereitet die Gebärmutter für den Fall vor, dass sich ein Embryo einnistet Es führt dazu, dass die Gebärmutterschleimhaut sich verdickt, sich mit Nährstoffen und Flüssigkeiten füllt, um einen potenziellen Embryo zu ernähren. Es führt dazu, dass sich die Schleimhaut im Gebärmutterhals verdickt, sodass Spermien oder Bakterien nicht so leicht in die Gebärmutter gelangen.

Während des Großteils der Lutealphase ist der Östrogenspiegel hoch. Östrogen regt außerdem die Gebärmutterschleimhaut an, sich zu verdicken. Die Erhöhung des Östrogen – und Progesteron spiegels hat zur Folge, dass die Milchdrüsen in den Brüsten sich weiten (dilatieren).

Sie können anschwellen und berührungsempfindlich werden. Wird das Ei nicht befruchtet oder setzt sich das befruchtete Ei nicht fest, bildet sich der Gelbkörper nach 14 Tagen zurück, die Östrogen- und Progesteronspiegel sinken und ein neuer Menstruationszyklus beginnt. Wenn der Embryo sich einnistet, beginnen die Zellen um den sich entwickelnden Embryo mit der Produktion von humanem Choriongonadotropin.

Dieses Hormon erhält den Gelbkörper, der weiter Progesteron erzeugt, bis der wachsende Fötus seine eigenen Hormone herstellen kann. Schwangerschaftstests weisen den Anstieg des humanen Choriongonadotropin nach. HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. Copyright © 2023 Merck & Co., Inc., Rahway, NJ, USA und seine verbundenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.

Wie wirkt sich Östrogenmangel auf die Blase aus?

Wie ist die Blase betroffen? – Mit Einsatz der Wechseljahre stellen die Eierstöcke langsam aber sicher ihre Funktion ein, der Körper produziert weniger Östrogen und der Eisprung wird immer seltener. Der sinkende Östrogenspiegel sorgt dafür, dass die Blase sensibler wird und auf reizende Stoffe im Urin reagiert.

Dies führt dazu, dass man häufiger Harndrang verspürt und auf die Toilette muss. Eine weitere Nebenwirkung des veränderten Hormonhaushalts ist die Erschlaffung des Bindegewebes, das eine Stützfunktion für die Blasenmuskulatur inne hat. Dies sorgt außerdem dafür, dass die Organe insgesamt leicht absinken und so entsteht eine Krümmung der Harnröhre.

Das bedeutet, dass der Blasenschließmuskel mit der Arbeit des „Haltens» nicht mehr hinterherkommt, was eine Harninkontinenz zur Folge haben kann. Durch einen sinkenden ph-Wert, der natürliche Schutzwälle stört und eine schlechtere Durchblutung der Schleimhäute können Viren und Bakterien nun leichter eindringen, was häufiger in einer Blasenentzündung endet.

Welche Pflanze wirkt wie Östrogen?

Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa) – Die abstossend riechenden Blütenstände treiben sogar Wanzen in die Flucht (= Bedeutung des lateinischen Namens). Bei uns heisst die Pflanze auch Schlangenkraut, Wanzenkraut oder Silberkerze. Die Wurzeln der Heilpflanze besitzen Inhaltsstoffe, die im Körper einer Frau ähnlich – jedoch schwächer – wie Hormone wirken. Eigenschaften: Senkt das luteinisierende Hormon (LH). Indikationen: Beschwerden der Wechseljahre, vor und während der Menstruation, alle Formen von Zyklusstörungen, Krämpfe. Anwendung: Tee 1 TL pro Tasse, 2 bis 3 Tassen am Tag. Da die Pflanze nicht nur recht ekelhaft riecht, sondern auch so schmeckt, empfehlen sich Fertigprodukte und homöopatische Zubereitungen. >> Mehr im Pflanzenlexikon

Welches pflanzliche Mittel bei Östrogenmangel?

und so geht es mit pflanzlichen Arzneimitteln – „Pflanzliche Arzneimittel», so Ziller, „können vor allem dort sinnvoll sein, wo eine Hormon- beziehungsweise speziell eine Östrogengabe nicht gewünscht ist oder vermieden werden soll.» Das sei vor allem bei Frauen der Fall, die an einem leiden oder gelitten haben, dessen Wachstum durch Östrogene gefördert wird.

„Außerdem gibt es viele Frauen, die einer pflanzlichen Medizin mehr vertrauen als dem hormonellen Ausgleich, so dass es sich in diesem Fall lohnen kann, eine pflanzliche Therapie zumindest für eine Zeitlang auszuprobieren.» So sei Cimicifuga, die Wurzel der Traubensilberkerze, wirkungsvoll bei leichten Hitzewallungen, was auch die demnächst erwartete neue S3-Leitlinie „Peri- und – Diagnostik und Interventionen» der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe bestätigt.

„Stehen depressive Verstimmungen im Vordergrund, wäre Johanniskraut angezeigt», so Ziller. „Geht es um unregelmäßige Blutungen, könnte man versuchen, ob eine Besserung bringt.» Interessante Ansätze bieten auch Pflanzen, die Östrogenrezeptoren im Körper beeinflussen, ohne selbst Hormone zu sein, wie etwa Rotklee, Soja oder sibirischer Rhabarber.

Für alle diese pflanzlichen Arzneimittel haben sich in Studien Hinweise darauf ergeben, dass sie Hitzewallungen und Schweißausbrüche reduzieren können. Was die Anwendung dieser pflanzlichen Arzneimittel bei Frauen mit angeht, werden, so Ziller, unterschiedliche Ansichten vertreten. Es gebe einerseits keine großen Studien, die die Unbedenklichkeit definitiv bewiesen haben, auch wenn die Datenlage vor allem aus dem asiatischen Raum diesen Schluss nahelegt, aber auch keine ausreichenden Studien, die ein erhöhtes Risiko für diese Frauen ergeben hätten.

Zum aktuellen Stand gilt die Empfehlung, das mögliche Risiko im Einzelfall mit der Frauenärztin oder dem Frauenarzt zu besprechen. Außerdem betont die Frauenärztin, dass immer Arzneimittel aus der Apotheke verwendet werden sollten: „Nur zugelassene Arzneimittel unterliegen dem strengen Deutschen Arzneibuch; nur hier kann die Frau sich darauf verlassen, dass auch wirklich die richtigen Wirkstoffe in ausreichender Konzentration enthalten sind, dass ihre Herstellung und Qualität geprüft wurden.

  1. Die Präparate, die beim Drogerie- Discounter, im Reformhaus und in Bioläden erhältlich sind, enthalten beim genauen Hinsehen meist die Bezeichnung ‚Nahrungsergänzungsmittel‘ oder auch ‚Medizinprodukt‘.
  2. Das bedeutet, dass sie keine Arzneimittel sind und gar nicht arzneilich wirken dürfen.» Natürliches Östrogen oder pflanzliche Arzneimittel – beide Behandlungsarten können, die eine ursächlich, die andere symptomatisch, Wechseljahresbeschwerden wirkungsvoll mildern oder beseitigen, waren sich beide Frauenärztinnen einig.

Letztlich seien die Pros und Contras immer im Einzelfall abzuwägen. Wichtig zu wissen: Tiefenentspannung, Sport und Chinesische Kräutermedizin haben, so die neue S3-Leitlinie, alle in wissenschaftlichen Studien die klassischen Beschwerden der Wechseljahre nicht beseitigen können.

Welcher Tee bei Östrogenmangel?

Dong Quai Tee wirkt ausgleichend und regulierend auf den Östrogenspiegel bei Frauen in der Menopause. Dong Quai kann auch PMS Krämpfe lindern. Eine Studie zeigte um bis zu 96% reduzierte Hitzewallungen bei der Kombination von Dong Quai und Kamille.

Wann steigt der Östrogenspiegel?

Veränderungen während des Menstruationszyklus –

Der Menstruationszyklus wird von Hormonen gesteuert, die in enger Wechselwirkung zueinander stehen: luteinisierende Hormone, follikelstimulierende Hormone sowie die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron, Ein Menstruationszyklus hat drei Abschnitte:

Follikelphase (vor dem Eisprung) Ovulationsphase (Eisprung) Lutealphase (nach dem Eisprung)

Der Zyklus beginnt am ersten Tag der Menstruationsblutung (Periode), d.h. am ersten Tag der Follikelphase. Sobald die Follikelphase beginnt, sinkt der Östrogen – und Progesteronspiegel, Infolgedessen werden die oberen Schichten der verdickten Schleimhaut in der Gebärmutter (Endometrium) abgebaut und abgestoßen. Die Menstruationsblutung tritt ein. Währenddessen steigt der Spiegel des follikelstimulierenden Hormons leicht an und leitet die Entwicklung von Follikeln in den Eierstöcken ein. (Follikel sind mit Flüssigkeit gefüllte Ausstülpungen.) Jeder Follikel enthält eine Eizelle. Wenn der Spiegel des follikelstimulierenden Hormons zu einem späteren Zeitpunkt in dieser Phase sinkt, reift in der Regel nur ein Follikel weiter. Dieser Follikel erzeugt Östrogen, Der Östrogenspiegel steigt stetig an. Die Ovulationsphase beginnt mit einem Anstieg des luteinisierenden Hormons und des follikelstimulierenden Hormons. Das luteinisierende Hormon regt den Eisprung (Ovulation) an, der gewöhnlich 16 bis 32 Stunden nach Beginn des Hormonanstiegs stattfindet. Der Östrogenspiegel sinkt während dieses Anstiegs, und der Progesteronspiegel steigt langsam an. Während der Lutealphase sinken die Spiegel der luteinisierenden und follikelstimulierenden Hormone. Nach dem Eisprung schließt sich der gerissene Follikel wieder und bildet den Gelbkörper (Corpus luteum), der Progesteron ausscheidet. Während des Großteils dieser Phase ist der Östrogen spiegel hoch. Durch Progesteron und Östrogen verdickt sich die Gebärmutterschleimhaut stärker und bereitet sich auf die Follikelbefruchtung vor. Bleibt das Ei unbefruchtet, bildet sich der Gelbkörper zurück und produziert kein Progesteron mehr, der Östrogen -spiegel sinkt, die oberen Schichten der Schleimhaut werden abgebaut und abgestoßen und die Menstruationsblutung tritt ein (der Beginn eines neuen Menstruationszyklus). Wenn das Ei befruchtet wird, arbeitet der Gelbkörper zu Beginn der Schwangerschaft weiter. Er hilft dabei, die Schwangerschaft aufrechtzuerhalten.

Die Follikelphase beginnt am ersten Tag der Menstruationsblutung (Tag 1). Aber das wichtigste Ereignis in dieser Phase ist die Reifung von Follikeln in den Eierstöcken. (Follikel sind mit Flüssigkeit gefüllte Ausstülpungen.) Am Anfang der Follikelphase ist die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) dick aufgrund der Nährstoffe und Flüssigkeiten, die zur Ernährung eines Embryos bestimmt sind.

Findet keine Befruchtung statt, sinken die Östrogen – und Progesteron spiegel. Infolgedessen werden die oberen Schichten der Gebärmutterschleimhaut abgestoßen und die Menstruationsblutung tritt ein. In dieser Zeit produziert die Hypophyse eine leicht erhöhte Menge des follikelstimulierenden Hormons. Dieses Hormon stimuliert danach das Wachstum von 3 bis 30 Follikeln.

Jeder Follikel enthält eine Eizelle. Wenn später der Spiegel dieses Hormons zurückgeht, wächst nur noch einer dieser Follikel (genannt der dominante Follikel) weiter. Er beginnt bald mit der Produktion von Östrogen, worauf sich die anderen stimulierten Follikel zurückbilden.

  1. Durch den gestiegenen Östrogen spiegel wird auch die Gebärmutter vorbereitet und ein Anstieg des luteinisierenden Hormons stimuliert.
  2. Die Follikelphase dauert im Durchschnitt 13 oder 14 Tage.
  3. Von den drei Phasen schwankt diese am meisten.
  4. Vor den Wechseljahren wird diese Phase kürzer.
  5. Diese Phase endet, wenn der Spiegel des luteinisierenden Hormons drastisch steigt.

Dieser Anstieg führt zur Freisetzung einer Eizelle (Eisprung, Ovulation) und leitet die nächste Phase ein. Die Ovulationsphase beginnt, wenn der Spiegel des luteinisierenden Hormons steigt. Das luteinisierende Hormon bewirkt eine Vorwölbung des dominanten Follikels auf der Oberfläche des Eierstocks, bis dieser reißt und das Ei freisetzt.

Der Spiegel des follikelstimulierenden Hormons steigt in geringerem Maße. Die Ovulationsphase dauert gewöhnlich 16 bis 32 Stunden. Sie endet nach Freisetzung der Eizelle, ca.10 bis 12 Stunden nach dem Anstieg des luteinisierenden Hormonspiegels. Das Ei kann nur bis zu 12 Stunden nach dem Eisprung befruchtet werden.

Der Anstieg des luteinisierenden Hormons kann durch Messung dieses Hormonspiegels im Urin festgestellt werden. Mit dieser Messung kann ungefähr bestimmt werden, wann der Eisprung stattfinden wird. Spermien leben 3 bis 5 Tage, sodass ein Ei befruchtet werden kann, selbst wenn die Spermien in den Fortpflanzungstrakt gelangen, bevor das Ei freigesetzt wird.

  1. In jedem Zyklus gibt es etwa 6 Tage, an denen eine Befruchtung stattfinden kann (als fruchtbares Fenster bezeichnet).
  2. Das fruchtbare Fenster beginnt normalerweise 5 Tage vor dem Eisprung und endet 1 Tag nach dem Eisprung.
  3. Die tatsächliche Anzahl der fruchtbaren Tage variiert von Zyklus zu Zyklus und von Frau zu Frau.

Zur Zeit des Eisprungs spüren manche Frauen einen dumpfen, einseitigen Schmerz im Unterbauch. Dieser Schmerz ist bekannt als Mittelschmerz. Der Schmerz kann einige Minuten bis zu einigen Stunden andauern und ist völlig normal. Der Schmerz wird in der Regel auf der gleichen Seite empfunden, auf der das Ei vom Eierstock freigesetzt wird.

  • Die genaue Ursache der Schmerzen ist unbekannt, aber sie werden wahrscheinlich durch das Wachstum des Follikels oder die Freisetzung einiger Tropfen Blut beim Eisprung verursacht.
  • Sie können dem Reißen des Follikels vorausgehen oder folgen und treten auch nicht unbedingt in jedem Zyklus auf.
  • Die Freisetzung der Eizellen wechselt nicht jeden Monat zwischen den beiden Eierstöcken ab, sondern scheint zufällig zu erfolgen.

Wenn ein Eierstock entfernt wird, setzt der verbliebene jeden Monat ein Ei frei. Die Lutealphase beginnt nach dem Eisprung. Sofern keine Befruchtung erfolgt, dauert sie etwa 14 Tage und endet unmittelbar vor der nächsten Menstruation. In der Lutealphase schließt sich der aufgerissene Follikel nach dem Eisprung wieder und bildet den sogenannten Gelbkörper (Corpus luteum), der zunehmend mehr Progesteron erzeugt.

Es bereitet die Gebärmutter für den Fall vor, dass sich ein Embryo einnistet Es führt dazu, dass die Gebärmutterschleimhaut sich verdickt, sich mit Nährstoffen und Flüssigkeiten füllt, um einen potenziellen Embryo zu ernähren. Es führt dazu, dass sich die Schleimhaut im Gebärmutterhals verdickt, sodass Spermien oder Bakterien nicht so leicht in die Gebärmutter gelangen.

Während des Großteils der Lutealphase ist der Östrogenspiegel hoch. Östrogen regt außerdem die Gebärmutterschleimhaut an, sich zu verdicken. Die Erhöhung des Östrogen – und Progesteron spiegels hat zur Folge, dass die Milchdrüsen in den Brüsten sich weiten (dilatieren).

Sie können anschwellen und berührungsempfindlich werden. Wird das Ei nicht befruchtet oder setzt sich das befruchtete Ei nicht fest, bildet sich der Gelbkörper nach 14 Tagen zurück, die Östrogen- und Progesteronspiegel sinken und ein neuer Menstruationszyklus beginnt. Wenn der Embryo sich einnistet, beginnen die Zellen um den sich entwickelnden Embryo mit der Produktion von humanem Choriongonadotropin.

Dieses Hormon erhält den Gelbkörper, der weiter Progesteron erzeugt, bis der wachsende Fötus seine eigenen Hormone herstellen kann. Schwangerschaftstests weisen den Anstieg des humanen Choriongonadotropin nach. HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. Copyright © 2023 Merck & Co., Inc., Rahway, NJ, USA und seine verbundenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.