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Warum Muss Man Steuern Nachzahlen?

Warum Muss Man Steuern Nachzahlen
Wie kommen Steuernachzahlungen zustande? – Die typischen Gründe, warum es zu Nachzahlungen kommen kann, sind Pauschalen oder Sonderausgaben, die nicht berücksichtigt oder anerkannt werden. Wenn du in deiner Steuererklärung nicht alle Werbungskosten angegeben hast, kannst du auch mit Nachzahlungen rechnen.

Warum muss ich Steuern nachzahlen Steuerklasse 3?

Wann muss ich bei Steuerklasse 3 und 5 nachzahlen? – Eine Nachzahlung wird für Sie in Steuerklasse 3 und 5 fällig, wenn der Partner mit Steuerklasse 5 weniger als 40 Prozent zum gemeinsamen Arbeitslohn beisteuert, Das gilt aber nur, wenn Sie sonst keine Kosten hatten, die Sie bei der Steuererklärung steuermindernd geltend machen können.

Beispiel: Nehmen wir an, Sie sind ein sozialversicherungspflichtig beschäftigtes, konfessionsloses Ehepaar. Der Partner in Steuerklasse 3 verdient 32.500 Euro brutto pro Jahr, der in Steuerklasse 5 17.500 Euro. Weitere Einnahmen oder Ausgaben haben Sie nicht. In diesem Fall hätten Sie im Laufe des Jahres insgesamt 4.174,92 Euro an monatlicher Lohnsteuer vorausgezahlt – 589,08 Euro weniger als Sie dem Finanzamt tatsächlich schulden. Diese müssten Sie dann nachzahlen.

Was passiert wenn ich keine Steuern nachzahlen?

Zinsen beachten – Unabhängig davon ob der Bescheid korrekt ist, sollten Betroffene daher in jedem Fall pünktlich zahlen. Ein Einspruch lohnt sich aktuell in jedem Fall. Bei einer Nachzahlung fordert das Finanzamt nicht nur die Steuerschulden, sondern ebenfalls Zinsen in Höhe von sechs Prozent pro Jahr ein.

Wie viel Steuer bekomme ich zurück Steuerklasse 3?

Tipps zur Vermeidung der Steuernachzahlung – Achten Sie bei der Wahl der Steuerklassen III/V darauf, dass der höher Verdienende maximal 65% des gesamten Arbeitslohns beider Ehegatten verdient. Nur dann kann er ohne Nachteile bei der Jahressteuer die Steuerklasse III wählen, der andere Ehegatten dementsprechend die Klasse 5.

  • Hat der höher Verdienende dagegen noch erhebliche Kosten (deutlich über 1.500 €) im Zusammenhang mit seinem Beruf z.B.
  • Fahrtkosten, so kann er – auch wenn er über der Grenze von 65% liegt – die Steuerklasse III wählen (der Partner dann V).
  • Die bei ihm angefallenen Kosten werden bei der Jahreserklärung steuermindernd geltend gemacht werden und helfen im Ergebnis die sonst eintretende Nachzahlung zu vermeiden.

Beispiel 2: Steuerklassenkombination III/V – Erstattung Abwandlung von Beispiel 1: Der Ehemann (StKl III) verdient monatlich nur 1.500 €, alle anderen Angaben unverändert.

Ehemann Ehefrau Summe
StKl.3 StKl.5
monatlich
Lohn 1.500 € 854 € 2.354 €
Lohnsteuer 0,00 € 87,16 € 87,16 €
Jahr
Lohn 18.000 € 10.248 € 28.248 €
Lohnsteuer 0,00 € 1.045,92 € 1.045,92 €
Jahressteuer nach Einkommensteuertarif 896 €
Erstattung – 149,92 €

Ergebnis: Die Steuerklassenwahl III/V führt hier zu einer Erstattung bei der Jahressteuer von 149,92 €. Der Ehemann bezieht in diesem Beispiel 63,7% des gesamten Arbeitslohnes. Liegt der Verdienst des einen Ehegatten erheblich über der Grenze von 65% des gemeinsamen Arbeitslohnes, so empfiehlt sich dagegen die Steuerklassenkombination IV/IV (4/4).

  1. Möglich ist auch die Wahl des sogenannten „Faktorverfahrens».
  2. Im Faktorverfahren wird für beide Ehegatten die Steuerklasse IV angewandt, allerdings reduziert um einen durch das Finanzamt besonders zu ermittelnden Faktor, der die steuermindernde Wirkung des Splittingverfahrens (§ 32a Abs.5 EStG) beim Lohnsteuer-Abzug berücksichtigt.

Die Ermittlung ist kompliziert, zudem ist ein Antrag nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck (§ 39a Abs.2 EStG) erforderlich. Dieses Verfahren ist daher in der Praxis sehr selten. Hinweis: Bedenken Sie bei der Wahl der Steuerklassen, dass der daraus abgeleitete Nettoverdienst auch Grundlage für die Bemessung von staatlichen Sozialleistungen sein kann, z.B.

In welcher Steuerklasse zahlt man am wenigsten?

Steuerklasse 3 – Abzüge berechnen – Wenn Sie jetzt berechnen wollen, wie hoch das Nettogehalt in Steuerklasse 3 nach allen Abzügen ist, nutzen Sie den Brutto Netto Rechner, Obwohl es auch in Steuerklasse 3 Abzüge gibt, bleibt in Summe aufgrund der höheren geltenden Freibeträge in Summe mehr monatliches Gehalt übrig. DSGVO sichere Serververbindung

Wann lohnt sich eine Steuererklärung nicht?

Steuererklärung: Wann eine Abgabe Pflicht ist Abrechnen. Wer seine Steuererklärung freiwil­lig abgibt, hat mehr Zeit als jemand, der die Erklärung machen muss. © Getty Images / Tempura Ob berufs­tätig oder im Ruhe­stand: Viele müssen eine Steuererklärung machen.

Doch oft lohnt es sich auch, sie freiwil­lig abzu­geben, um Geld vom Finanz­amt zurück­zuholen. Lesen Sie auf dieser Seite: Muss die Steuererklärung sein – ja oder nein? Diese Frage stellt sich wohl den meisten Steuerzahlenden irgend­wann einmal. Das Finanz­amt vers­endet üblicher­weise keine Extra-Einladung.

Deshalb gibt die Stiftung Warentest hier einen Über­blick, wer von der Abgabe­pflicht betroffen ist. Manche Steuerzahlende haben keine Wahl: Sie müssen die Steuerformulare ausfüllen – entweder digital oder auf Papier. Es trifft sowohl Berufs­tätige als auch Frauen und Männer im Ruhe­stand, wie die folgende Über­sicht zeigt.

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Wer ausschließ­lich Arbeits­lohn bezieht, muss in der Regel keine Erklärung einreichen. Denn für Angestellte führt der Arbeit­geber auto­matisch jeden Monat einen Teil des Lohns als Einkommensteuer an den Staat ab. Das heißt: Die Einkünfte sind zu diesem Zeit­punkt bereits versteuert. Unter Umständen müssen Nicht­selbst­ständige wie Arbeitnehmer, Beamte und Pensionäre aber doch eine Steuererklärung machen.

Für 2022 ist sie zum Beispiel unter folgenden Voraus­setzungen Pflicht:

Sie haben Lohn­ersatz von mehr als 410 Euro im Jahr erhalten, zum Beispiel, oder, Sie waren bei mehreren Arbeit­gebern gleich­zeitig angestellt, sodass Einkünfte nach versteuert wurden. Sie hatten 2022 Neben­einkünfte von mehr als 410 Euro (nach Abzug von Werbungs­kosten, Pausch-, Entlastungs- und Frei­beträgen). Minijobs und abgeltung­steuer­pflichtige Kapital­einkünfte zählen nicht dazu. In die Lohn­steuer­daten war ein Frei­betrag einge­tragen, etwa für Kinder­betreuungs­kosten, und der Brutto­arbeits­lohn als Single lag 2022 über 13 150 Euro im Jahr (Paare: mehr als 24 950 Euro). Ein einge­tragener Hinterbliebenen- oder Behindertenpausch­betrag sowie die Kinder­frei­beträge lösen dagegen keine Abgabe­pflicht aus. Sie haben eine Abfindung oder Lohn für mehr­jährige Arbeit erhalten und der Arbeit­geber hat die Lohn­steuer nach der abge­zogen.

Für Beamte gelten grund­sätzlich dieselben Regeln wie für Arbeitnehmer. Zusätzlich kann die Steuererklärung zur Pflicht werden, wenn die Vorsorgepauschale höher ist als die anzu­erkennenden Versicherungs­beiträge – etwa bei Beitrags­erstattung. Die Pflicht­abgabe entfällt aber auch hier bei Brutto­arbeits­löhnen bis 13 150 Euro (24 950 Euro für Paare).

  • Abgeben müssen Rentner, die steuer­pflichtige Einkünfte ober­halb des Grund­frei­betrags erzielen.
  • Für 2022 liegt diese Grenze bei 10 347 Euro, für 2023 bei 10 908 Euro.
  • Ein Teil der Rente ist steuerfrei und zählt nicht zu den Einkünften.
  • Dieser persönliche Frei­betrag wird bei Renten­eintritt berechnet und bleibt in den Folge­jahren gleich.

Durch Renten­erhöhungen rutschen manche später in die Pflicht­ver­anlagung. Wenn ein Ehepaar seine Steuern nicht zusammen erklären will, muss jeder Partner eine eigene Erklärung abgeben. Aber auch bei Zusammen­ver­anlagung kann die Steuererklärung für Paare Pflicht sein, zum Beispiel in diesen Situationen:

Ein Partner versteuert Einkünfte in der Lohn­steuerklasse IV+, V oder VI. Ein Paar lässt sich scheiden und ein Partner heiratet in demselben Jahr erneut. In diesem Fall müssen alle Beteiligten ihre Steuern erklären.

Selbst­ständige, Unternehmer und Land­wirte müssen grund­sätzlich abgeben. Nur wenn ihre Einkünfte unter dem Grund­frei­betrag (2022: 10 347 Euro, 2023: 10 908 Euro) liegen und sie auch keinen Verlust ausweisen, müssen sie keine Steuererklärung abgeben.

  • Achtung: Diese Steuerzahler sind verpflichtet, ihre Steuererklärung online abzu­geben.
  • Die klassische Erklärung auf Papier ist für sie nicht zulässig.
  • Apital­erträge unterliegen im Regelfall der Abgeltung­steuer und zählen daher nicht bei der Einkommensteuer.
  • Mitunter kann aufgrund von die Steuererklärung aber zur Pflicht werden.

Das ist der Fall, wenn

fällige Kirchen­steuer auf Kapital­einkünfte nicht bezahlt wurde, ausländische Erträge vorliegen, für die keine Abgeltung­steuer abge­führt wurde oder im Jahr zuvor zu wenig Abgeltung­steuer gezahlt wurde.

Der verstorbene Vater, die Ehefrau oder eine andere nahe­stehende Person waren zur Steuererklärung verpflichtet? In dem Fall müssen die Erben im Namen des Erblassers eine Einkommensteuererklärung abgeben. Wer zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet ist, hat nach Jahres­ende im Normalfall sieben Monate Zeit, dieser Pflicht nach­zukommen.

Die Steuererklärung für das Vorjahr ist grund­sätzlich zu Ende Juli fällig. Steuerberater oder Lohn­steuer­hilfe­ver­eine, die die Erklärung für ihre Mandantinnen oder Mandanten über­nehmen, haben länger Zeit: Erst 14 Monate nach Ende eines Kalender­jahres müssen sie abgeben, also Ende Februar. Fällt der letzte Tag einer auf einen gesetzlichen Feiertag, Samstag oder Sonn­tag, verlängert sich die Frist bis zum nächsten Werk­tag.

Silvester ist übrigens kein Feiertag. Durch die Corona-Pandemie hat sich in den vergangenen Jahren allerdings einiges bei den geändert: Ist die Steuererklärung für 2022 Pflicht, muss sie bis zum 2. Oktober 2023 beim Finanz­amt eingehen. Stichtag ist eigentlich der 30.

  1. September 2023, doch da dies ein Samstag ist, verschiebt sich der Termin.
  2. Hilft ein Steuerberater oder Lohn­steuer­hilfe­ver­ein bei der Erklärung, muss die Abrechnung spätestens am 31.
  3. Juli 2024 beim Finanz­amt sein.
  4. Tipp: Behalten Sie die Zeit im Blick, wenn Sie noch die Steuererklärung für 2021 abgeben müssen: Der Abgabe­termin für Steuer­pflichtige, die allein abrechnen, war der 31.
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Oktober 2022. Mit Unterstüt­zung durch einen Berater oder Lohn­steuer­hilfe­ver­ein bleibt Zeit bis zum 31. August 2023, Unabhängig. Objektiv. Unbestechlich. Die meisten Arbeitnehme­rinnen und Arbeitnehmer müssen keine Erklärung abgeben, weil bei ihnen keine der Ausnahmen zutrifft, die eine Pflicht auslöst.

Verzichten sie dann auf eine Abrechnung, verschenken sie oft bares Geld. Denn der Aufwand, die Steuererklärung freiwil­lig auf sich zu nehmen, lohnt sich meistens: Zuletzt brachte die Abrechnung im Schnitt 1 072 Euro zurück, so das Statistische Bundes­amt. Besonders gute Karten haben Steuerzahler, denen übers Jahr zu viel Lohn­steuer abge­zogen wurde.

Beispiels­weise, weil sich ihr Gehalt geändert hat oder sie nicht in der optimalen Lohn­steuerklasse waren. Auch hohe Ausgaben übers Jahr erhöhen die Erstattung. Die freiwil­lige Steuererklärung bringt im Normalfall keine Nachteile mit sich. Falls wider Erwarten doch eine Nach­zahlung raus­kommt, kann man die Erklärung einfach im Einspruchs­verfahren zurück­ziehen.

  1. Sie gilt dann als nicht abge­geben.
  2. Freiwil­lig abge­benden Steuerzah­lerinnen und Steuerzah­lern bleibt extra viel Zeit.
  3. Ihnen winkt eine Erstattung, sofern sie inner­halb von vier Jahren nach Ende des Kalender­jahres mit dem Finanz­amt abrechnen.
  4. Eine freiwil­lige Steuererklärung für 2022 muss also spätestens Ende 2026 eingehen.

Außerdem ist das Ganze schnell erledigt. Oft genügt es, den Haupt­vordruck und die Anlage N auszufüllen, Eltern geben noch die Anlage(n) Kind ab. Selbst wenn dabei etwas durch­rutscht, ist es noch nicht zu spät. Bis zum Ende der einmonatigen Einspruchs­frist akzeptiert das Finanz­amt korrigierte Erklärungen, fehlende Nach­weise und die Abrechnung zusätzlicher Posten.

Wer weiß, was er beim Finanz­amt absetzen kann, erhöht seine Rück­zahlung. Wichtigster Posten für Arbeitnehmer sind, also alle Ausgaben, die für die Ausübung eines Berufs anfallen. Außerdem helfen und sowie Kosten für, die Steuerlast zu drücken.2023 rechnet das Finanz­amt für jeden Arbeitnehmenden pauschal mit 1 230 Euro Werbungs­kosten im Jahr.

In den Vorjahren lag dieser Arbeitnehmerpausch­betrag mit 1 200 Euro (2022) und 1 000 Euro (2021) noch etwas nied­riger. Dieser Pausch­betrag wird gleich berück­sichtigt, wenn der Arbeit­geber die monatlich fällige Lohn­steuer ermittelt. Wer dann aber mit der Steuererklärung höhere Werbungs­kosten abrechnet, spart Steuern.

Typische Werbungs­kosten sind etwa Ausgaben für den oder sowie Anschaffungs­kosten für und Gewerk­schafts­beiträge. Alles in allem kann sich eine statt­liche Summe ergeben, die eine attraktive Steuererstattung bringt. Ein wichtiger Posten bei den Sonder­ausgaben sind, Unterstützen Sie gemeinnützige Organisationen oder politische Parteien, können Sie Steuer­vorteile nutzen.

Bis zu 20 Prozent Ihrer Einkünfte können Sie dafür geltend machen. Entscheidend ist, dass der Empfänger der Spende gemeinnützige, wohl­tätige oder kirchliche Zwecke fördert. Die geleisteten Spenden geben Sie in der Anlage Sonder­ausgaben an. Tipp: Vereins­beiträge können Sie absetzen, wenn der Verein keine Frei­zeitzwecke fördert.

  1. Zu den Sonder­ausgaben zählen weitere Posten, etwa Ihre für einen Riester- oder Rürup-Vertrag sowie die Ob Maler­arbeiten, Schorn­steinfeger oder Möbel­aufbau: Für können Sie 6 000 Euro pro Jahr geltend machen.20 Prozent zieht das Finanz­amt direkt von Ihren Steuern ab.
  2. Material­kosten zählen nicht.
  3. Lassen Sie sich eine Rechnung ausstellen und bezahlen Sie nicht in bar.

Ihre Ausgaben machen Sie in der Anlage Haus­halts­nahe Aufwendungen. Tipp: Mieter können entsprechende Posten der als Handwer­kerleistungen absetzen. Haben Sie beschäftigt, erhalten Sie Steuerboni. Voraus­setzung: Die Helfer arbeiten nicht schwarz. Es zählen bis zu 20 000 Euro im Jahr.20 Prozent der von Ihnen angegebenen Kosten zieht das Finanz­amt direkt von Ihrer Steuer ab.

  1. Die Ausgaben tragen Sie in der Anlage Haus­halts­nahe Aufwendungen ein.
  2. Tipp: Für Haus­halts­hilfen, die als Minijobber beschäftigt sind, können Sie bis zu 2 550 Euro im Jahr geltend machen.
  3. Auch davon werden 20 Prozent von der Steuer abge­zogen.
  4. Petra Müller ist Betriebs­wirtin.
  5. Sie ist allein­stehend und hat keine Kinder.

Sie könnte zwar auf eine Steuererklärung verzichten, macht sie aber freiwil­lig. Werbungs­kosten. Petra Müller hat 2022 an 100 Tagen im gearbeitet. Für jeden dieser Tage setzt sie die Home­office-Pauschale an – 2022 sind das 5 Euro pro Tag, insgesamt 500 Euro.

An den anderen 120 Arbeits­tagen ist sie täglich 35 Kilo­meter zur Arbeit gefahren. Für die ersten 20 Kilo­meter des Weges zwischen Wohnung und Büro stehen ihr jeweils 30 Cent zu, ab Kilo­meter 21 sind es 38 Cent. So kommt sie für den Arbeitsweg auf 1 404 Euro Werbungs­kosten. Im vergangenen Jahr hat sie ein für 700 Euro gekauft, das sie zu 50 Prozent beruflich nutzt.

Sie gibt also 350 Euro für das Notebook an. Frau Müller ist Mitglied in der Gewerk­schaft und setzt die Mitglieds­beiträge in Höhe von 360 Euro ebenso von der Steuer ab wie pauschal 16 Euro für die Konto­führung. Sie zahlte Beiträge für eine Unfall- und eine,

  • Da ihre auch Arbeits­unfälle abdeckt, kann sie pauschal die Hälfte der Beiträge in der Steuererklärung angeben: 150 der 300 gezahlten Euro.
  • Einer Bescheinigung der Versicherung für ihre Rechts­schutz­police entnimmt sie, dass 45 Prozent der Beiträge auf arbeits­recht­liche Streitfälle entfallen.
  • Diesen Anteil der gezahlten Beiträge in Höhe von 178 Euro gibt sie in ihrer Erklärung an: 80 Euro für die Rechts­schutz­versicherung.
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Fazit: Insgesamt kommt sie auf berufliche Ausgaben von 2 860 Euro. Damit über­springt sie den für 2022 geltenden Werbungs­kostenpausch­betrag von 1 200 Euro um 1 660 Euro. Bei einem Grenz­steu­ersatz von 38 Prozent bringt ihr das eine Erstattung von rund 630 Euro.

  1. Nicolas Breitner studiert Maschinenbau.
  2. Zuvor hat er eine Ausbildung als Tech­nischer Zeichner absol­viert.2022 verdiente er in einem Neben­job 1 200 Euro.
  3. Er könnte zwar auf eine Steuererklärung verzichten, macht sie aber freiwil­lig, weil er seine Ausgaben in Zukunft nutzen will.
  4. Werbungs­kosten.
  5. Da Breitner eine Ausbildung absol­viert hat, gilt sein Studium als Zweit­ausbildung.

Er kann daher seine Studien­kosten als Werbungs­kosten geltend machen.2022 fuhr er an 150 Tagen zur Uni. Für die einfache Strecke von 19 Kilo­metern ergibt die Entfernungs­pauschale (je 30 Cent pro Kilo­meter) Fahrt­kosten von 855 Euro. Außerdem hat er sich fürs Studium einen Laptop für 830 Euro und Lehr­bücher für 170 Euro gekauft.

Daher setzt er 1 000 Euro für Lern­mittel ab. Insgesamt kommt er auf 1 855 Euro Werbungs­kosten. Verlust­vortrag. Breitners Kosten über­steigen sein Einkommen um 655 Euro. Er trägt im Haupt­vordruck in Zeile 2 in der rechten Spalte ein Kreuz beim Verlust­vortrag ein. Das Finanz­amt muss diesen bestätigen.

Eine Steuerersparnis hat er in diesem Jahr zwar noch nicht, aber wenn er in den folgenden Jahren mehr Einkommen erzielt, sorgt der Verlust dann dafür, dass sich sein zu versteuerndes Einkommen verringert und er dann weniger Steuern zahlen muss. Studierende ohne Neben­job.

Warum Muss Man Steuern Nachzahlen 10.02.2023 – Wer zur Steuererklärung verpflichtet ist, muss sie frist­gerecht einreichen. Sonst drohen satte Zuschläge. Die Stiftung Warentest zeigt fünf Wege zur„Last-Minute»-Abgabe. Warum Muss Man Steuern Nachzahlen 11.05.2020 – Am Finanz­amt führt im Ruhe­stand oft kein Weg vorbei. Doch die Steuern lassen sich auf ein Minimum drücken. Die Steuer­experten der Stiftung Warentest sagen, warum es. Warum Muss Man Steuern Nachzahlen 10.12.2019 – Viele deutsche Senioren träumen davon, im sonnigen Süden zu über­wintern oder ganz dorthin zu ziehen. An sich kein Problem. Die Renten­versicherung zahlt derzeit in mehr.

: Steuererklärung: Wann eine Abgabe Pflicht ist

Wie kommt man aus der Steuererklärung raus?

1. Voraussetzungen und Berechnung – Einkommensgrenzen, Grundfreibetrag, Pauschbeträge, Werte für Singles und Verheiratete Besonders häufig liegen bei Kindern, Studenten und Rentnern die gesamten Einkünfte des Jahres unter dem Grundfreibetrag.

Kinder und Studenten haben neben den Kapitaleinkünften oft kein weiteres steuerpflichtiges Einkommen. Rentner profitieren von der Besteuerung der Renten mit dem Besteuerungsanteil, sodass nur ein Teil der Rente zur Einkommensteuer herangezogen wird. Erst für Renten, die im Jahr 2040 beginnen, liegt der Besteuerungsanteil bei 100%.

Die Grenze errechnet sich wie folgt: Grundfreibetrag + Sonderausgaben-Pauschbetrag + Sparer-Pauschbetrag. Das sind die Werte für 2020 bis 2017:

2020 Alleinstehende Verheiratete
Grundfreibetrag 9.408,00 € 18.816,00 €
Sonderausgaben-Pauschbetrag 36,00 € 72,00 €
Sparer-Pauschbetrag 801,00 € 1.602,00 €
Höchstgrenze für steuerfreie Auszahlung 10.245,00 € 20.490,00 €
2019
Grundfreibetrag 9.168,00 € 18.336,00 €
Sonderausgaben-Pauschbetrag 36,00 € 72,00 €
Sparer-Pauschbetrag 801,00 € 1.602,00 €
Höchstgrenze für steuerfreie Auszahlung 10.005,00 € 20.010,00 €
2018
Grundfreibetrag 9.000,00 € 18.000,00 €
Sonderausgaben-Pauschbetrag 36,00 € 72,00 €
Sparer-Pauschbetrag 801,00 € 1.602,00 €
Höchstgrenze für steuerfreie Auszahlung 9.837,00 € 19.647,00 €
2017
Grundfreibetrag 8.820,00 € 17.640,00 €
Sonderausgaben-Pauschbetrag 36,00 € 72,00 €
Sparer-Pauschbetrag 801,00 € 1.602,00 €
Höchstgrenze für steuerfreie Auszahlung 9.657,00 € 19.314,00 €