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Was Macht Cola Im Körper?

Was Macht Cola Im Körper
Das passiert mit Ihrem Körper in der Stunde nach einer Dose Coca-Cola – Video Eine Infografik zeigt, wie der menschliche Körper eine Stunde nach dem Konsum einer Dose Cola auf das zuckerhaltige Getränk reagiert. Die Auswirkungen sind in den ersten zehn bis 60 Minuten auffallend heftig.

  1. Viele Menschen mögen Coca-Cola vor allem, weil sie schnell (und spritzig) erfrischt.
  2. Was aber geschieht wirklich in unserem Körper, wenn wir eine Dose Cola getrunken haben – vom ersten Schluck bis zur Verdauung? Eine Grafik des pharmazeutischen Blogs „The Renegade Pharmacist» zeigt die Folgen: Schon in den ersten zehn Minuten nimmt der Körper die rund zehn Teelöffel Zucker restlos auf.

Das entspricht bereits der von der Weltgesundheitsorganisation maximal empfohlenen Tagesdosis von 50 Gramm. Nach 20 Minuten ist der Blutzuckerspiegel bereits deutlich angestiegen, der Insulin-Wert schießt in die Höhe. In der Leber wird Zucker nun bereits in Fett umgewandelt.40 Minuten nach dem Genuss der Cola ist die Koffein-Absorption fast abgeschlossen – die Pupillen erweitern sich und der Körper pumpt eine enorme Menge Zucker über die Leber weiter in den Blutkreislauf.

Nach fünf weiteren Minuten sorgt die Dopamin-Ausschüttung im Gehirn für Glücksgefühle. Nach 60 Minuten bindet die in Cola enthaltene Phosphorsäure die Stoffe Kalzium, Magnesium und Zink, die der Körper eigentlich zum Aufbau der Knochen benötigt. Zudem beschleunigt sich der Stoffwechsel. Ebenfalls nach einer Stunde entfaltet das Koffein seine harntreibende Wirkung – man muss zur Toilette.

Gleichzeitig werden so Natrium, Elektrolyte und Wasser aus dem Körper gespült. Der Körper wird träge, weil ihm wichtige und brauchbare Nährstoffe fehlen. Doch nicht nur das: Regelmäßig hohe Dosen an Zucker steigern das Risiko für Diabetes oder Herzkreislauferkrankungen.

  • Auch wegen dieser langfristigen Effekte warnt Niraj Naik, britischer Pharmazeut und Gründer des Blogs, vor der erschütternden Wirkung der süßen Softdrinks.
  • Ein Pressesprecher von Coca Cola sagte FOCUS Online: „Wie auch alle anderen Softdrinks ist der Genuss von Coca-Cola sicher und kann Teil einer ausgewogenen Ernährung sein.» Der Konzern biete außerdem eine Auswahl an Getränken an, die weniger Zucker enthielten oder zucker- und koffeinfrei seien.

 Unter diesen Links erhalten Sie weitere Informationen zu dem und dem Blog «».

: Das passiert mit Ihrem Körper in der Stunde nach einer Dose Coca-Cola – Video

Was passiert wenn man zu viel Cola trinkt?

Cola war noch nie als gesundes Getränk bekannt – doch was Mediziner jetzt herausgefunden haben, dürfte manchen Verehrer der zuckersüßen Brause nachdenklich stimmen. Sie kann demnach nicht nur die bekannten Probleme wie Karies, Knochenschwund, Stoffwechselstörungen und Zuckerkrankheit verursachen.

  • Die Hinweise verdichten sich, dass exzessiver Cola-Konsum auch zu Hypokaliämie führen kann», sagt Moses Elisaf, Internist an der Universität im griechischen Ioannina.
  • Der Kaliumgehalt des Blutes sinkt, lebenswichtige Muskelfunktionen sind gefährdet.» Die Symptome können von Müdigkeit bis hin zu weitreichenden, potentiell lebensbedrohlichen Lähmungen führen, schreiben Elisaf und Kollegen im «International Journal of Clinical Practice»,

Die gute Nachricht: Cola-Abstinenz und die gleichzeitige Einnahme von Kalium-Präparaten hätten bei allen Patienten zu einer schnellen und vollständigen Erholung geführt. Die Fälle, die in dem Fachbeitrag aufgezählt werden, lesen sich spektakulär. Eine 21-jährige Frau etwa habe rund drei Liter Cola pro Tag getrunken und über Müdigkeit, Appetitverlust und permanentes Erbrechen geklagt.

  • Außerdem habe man bei ihr Herzprobleme und einen niedrigen Kaliumgehalt im Blut festgestellt.
  • Eine weitere Frau habe sogar bis zu sieben Liter Cola pro Tag getrunken – und zwar über zehn Monate.
  • Sie landete mit Muskelschwäche und ebenfalls sehr niedrigen Kaliumwerten im Krankenhaus.
  • Den Vogel abgeschossen habe jedoch ein australischer Straußenzüchter, wie der US-Mediziner Clifford Packer in einem begleitenden Kommentar schreibt: Drei Jahre lang habe der Mann rund vier Liter Cola pro Tag getrunken, bei einem Trip in den Outback seien es dann zehn Liter pro Tag gewesen.

Am Ende seien seine Lungen teilweise gelähmt gewesen. Keine extremen Einzelfälle Die Mediziner warnen davor, diese Beispiele als extreme Einzelfälle abzutun, wie sie nahezu täglich in der Welt der Medizin auftauchen. Im Jahr 2007 seien weltweit 552 Milliarden Liter Softdrinks getrunken worden – das seien knapp 83 Liter pro Kopf.

  • Bis 2012 werde dieser Wert Schätzungen zufolge auf 95 Liter ansteigen.
  • In den USA liege der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch an Softdrinks schon jetzt bei 212 Litern.
  • Deshalb, so schreiben die Mediziner im «International Journal of Clinical Practice», dürfte auch der Cola-induzierte Kaliummangel mit seinen teils gefährlichen Folgen verbreitet sein.

«Wir haben allen Grund anzunehmen, dass das nicht selten ist», betont Packer. Das Problem: Die Symptome könnten nur schwierig mit Cola-Genuss in Verbindung gebracht werden. Packer selbst berichtet, wie ihm bei einem Muskelschwäche-Patienten die Ursache der Symptome erst dämmerte, als der Betroffene mit einer Zwei-Liter-Flasche Cola im Gepäck auftauchte.

Die Einschränkung des Konsums habe anschließend zu deutlicher Besserung geführt. Wie viel ist zu viel? Der griechische Mediziner Elisaf glaubt, dass der gefährliche Kaliummangel durch die drei gebräuchlichen Cola-Inhaltsstoffe Zucker (Glukose), Fruchtzucker (Fruktose) und Koffein verursacht wird. Welche Rolle die einzelnen Substanzen genau spielen, sei noch nicht genau geklärt.

«Koffeinvergiftung scheint aber der wichtigste Faktor zu sein», so Elisaf. Darauf deuteten Fallstudien hin, bei denen die Wirkung von anderen Produkten mit viel Koffein, aber ohne Zucker und Fruchtzucker beobachtet wurde. Elisaf warnt zugleich davor, nun einfach zu koffeinfreier Cola zu greifen.

  • Denn auch sie könne bei exzessivem Konsum Kaliummangel auslösen – «weil der Fruchtzucker, den sie enthält, Durchfall verursachen kann».
  • Die Folgen des Kaliummangels können übel sein: «Zwar erholen sich die meisten Patienten, wenn sie keine Cola mehr trinken und Kaliumpräparate nehmen», erklärt Elisaf.

Doch chronischer Kaliummangel könne sie «anfällig machen für potentiell tödliche Komplikationen wie etwa Herzrhythmusstörungen». Nun gelte es, das Phänomen genauer zu erforschen. «Wir müssen herausfinden, wie viel zu viel ist.»

Welche Organe greift Cola an?

Naiks Fazit: – Regelmäßiger Coca-Cola-Konsum, insbesondere der Coke light, führt zur Schädigung der Gesundheit, Zusammenfassend sind negative Auswirkungen auf das Gehirn, den Blutdruck, den Kreislauf sowie den Knochenbau zu nennen. Zudem steigt das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken.

Wie viel Cola darf man am Tag trinken?

Ein Glas Cola ist zu vielDie Fünf-Prozent-Grenze im Alltag einzuhalten, ist allerdings schwer. Schon ein Glas Cola (ein Viertel Liter) oder eine halbe Tafel Schokolade überschreitet die WHO-Grenze von 25 Gramm Zucker pro Tag für einen Erwachsenen. Zum Vergleich: In Deutschland liegt der durchschnittliche Zuckerkonsum bei täglich rund 96 Gramm.

Wir müssten also auf etwa zwei Drittel der Tageszufuhr an Zucker verzichten, um den vorgeschlagenen Zielwert zu erreichen. – Die Verbraucher allein könnten diesen Weg nicht gehen, einen wichtigen Beitrag müsste auch die Süßwarenindustrie selbst leisten und weniger Zucker in ihre Produkte mixen. Genau das halten Experten aber für eher unrealistisch.

«Wenn die Menschen der WHO-Empfehlung konsequent folgen, wäre das sehr schlecht für diesen Wirtschaftszweig», sagt die Forscherin Nestle, Zucker gilt als kostengünstiger Zusatzstoff und macht Lebensmittel wie Ketchup oder Fertiggerichte länger haltbar.

  • Außerdem werden gesüßte Lebensmittel vom Konsumenten besser angenommen.
  • Deshalb befürchtet die Forscherin eine ähnlich heftige Gegenreaktion wie 2003, als die WHO eine Zehn-Prozent-Grenze zur Deckung des täglichen Kalorienbedarfs mit Zucker forderte.
  • Damals versuchte die US-Lebensmittellobby sogar, die finanzielle Unterstützung für die WHO kürzen zu lassen.

Allerdings blieb dieser Versuch erfolglos. Auch jetzt gibt es Kritik: Kurz nach der Veröffentlichung der neuen Zahlen meldet sich die US Sugar Association mit dem Hinweis zu Wort, dass das Institute of Medicine und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit in der Vergangenheit keine schlüssigen Beweise für eine solche Begrenzung gefunden hätten.

Wie schädlich ist Cola für den Magen?

Gesund oder gefährlich?Cola löst Fleisch auf, also auch den Magen?

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Cola soll Fleisch auflösen können. Das ist eine der bekanntesten Spekulationen um das US-Getränk. Doch Tatsache ist: Es passiert nicht viel, wenn man ein Steak in Cola legt. Besonders appetitlich sieht es nach einem Tag zwar nicht mehr aus, aber es ist in jedem Fall noch da.

Grund für den Mythos ist wieder der geringe Anteil an Phosphorsäure, die Cola enthält. „Diese kann vielleicht Fasern des Fleischs ablösen, aber sicher kein ganzes Steak zersetzen», sagt Biochemiker Rüdiger Blume von der Universität Bielefeld. Eine ähnliche Antwort kommt von der Firma Coca Cola: Während der Einwirkungszeit in vermeintlich sauren Getränken wie Cola, Mineralwasser und Orangensaft würden organische Substanzen umgeformt.

Durch diesen Prozess verändere sich das Aussehen des Fleischs. „Das Fleisch wird nicht aufgelöst, sondern erfährt eine durch Quellung bedingte Gewichtszunahme», sagt Pressesprecher Bernhard Taubenberger. In einem Atemzug mit der Zersetzung von Steaks erwähnen Cola-Kritiker oft auch, dass die Phosphorsäure den Magen reizen und die Schleimhaut angreifen kann.

Was macht Cola mit dem Gehirn?

Das passiert wenn man eine Dose Cola trinkt: nach 60 Minuten – Die aus dem Cola bindet Kalzium, Magnesium und Zink im Darm, was den Stoffwechsel zusätzlich ankurbelt. Die große Zuckermenge und die harntreibenden Eigenschaften von Koffein führen dazu, dass über den Urin Kalzium, Magnesium und Zink, die für den Knochenaufbau wichtig sind, ausgeschieden werden.

Der Körper verliert aber auch Natrium, Elektrolyte und Wasser. Der Blutzuckerspiegel fällt in den Keller, man fühlt sich träge und ist vielleicht auch leichter reizbar. Der Körper verlangt wieder nach Zucker, um den Blutzuckerspiegel wieder zu erhöhen. Auch die Wirkung des Koffeins lässt nach. Die Lust auf eine weitere Cola steigt.

Doch das Trinken einer weiteren Dose des Muntermachers wäre wie das Weitermachen in einem Teufelskreislauf. Mit unserem brandneuen bleiben Sie immer auf dem neusten Stand in Sachen Verbraucherinformationen und Produktrückrufe. : Gehirn, Leber, Niere, Blutkreislauf: Das passiert im Körper, wenn man eine Dose Cola trinkt

Warum wird man von Cola müde?

Nach 40 Minuten – Mittlerweile hat der Körper die Koffein-Aufnahme beendet. Die Pupillen weiten sich, der Blutdruck steigt und die Leber gibt Zucker in die Blutbahn ab. Zudem werden die Adenosin-Rezeptoren in unserem Gehirn blockiert und halten uns davon ab, müde zu werden.

Bei welcher Krankheit hilft Cola?

Helfen Cola und Salzstangen wirklich? – Cola und Salzstangen sind das klassische Hausmittel bei Magen-Darm-Grippe. Tatsächlich sind sie aber nicht die beste Wahl: CocaCola enthält kaum Elektrolyte, dafür reizen der Zucker und das Koffein darin den Magen und den Darm. Salzstangen enthalten zwar viel Natrium, aber kein Kalium, das bei Durchfall genauso wichtig ist.

Warum ist Cola gut bei Krankheit?

Hätten Sie’s gewusst? Helfen Cola und Salzstangen gegen Durchfall? Presse-Newsletter – Gesundheit im Blick Lesedauer unter 1 Minute Dr, Ursula Marschall, Leitende Medizinerin bei der Barmer: Hausmittel gegen kleinere gesundheitliche Beschwerden werden oft von Generation zu Generation weitergegeben. So auch bei Magen-Darm-Problemen.

Besonders Durchfall kündigt sich meist schon mit kräftigem Magenrumoren an. Betroffene haben etwa sensibel auf bestimmte Lebensmittel reagiert oder sich einen Virus eingefangen. Eine häufige Reaktion auf diese Reize ist Durchfall. Hartnäckig hält sich der Mythos, dass Salzstangen und ausgerechnet Cola helfen sollen.

Der Gedanke dahinter geht zwar in die richtige Richtung, ist aber dennoch falsch. Denn haben Kinder oder Erwachsene starken Durchfall, verlieren sie große Mengen an Wasser und Elektrolyte, sodass der Körper regelrecht austrocknet. Doch um diesen Flüssigkeitshaushalt zu füllen, ist der Griff zur Cola wenig sinnvoll, sogar schädlich.

Zum einen ist der Elektrolytgehalt in der beliebten Limonade sehr niedrig, zum anderen verstärkt der hohe Zuckergehalt meist die Verdauungsprobleme zusätzlich. Weniger problematisch sind Salzstangen. Da der Körper aber Natrium und Kalium benötigt, scheinen Salzstangen, die lediglich der Natriumspeicher auffüllen, zu einseitig.

Um den Nährstoffhaushalt gleichmäßig anzureichern, sollten Betroffene lieber zu Zwieback, geriebenem Apfel, pürierter Banane, Salzstangen oder Reis greifen. Zum Trinken bieten sich in leichten Fällen leicht gesüßter Tee, Fleischbrühe oder stilles Mineralwasser an.

Was passiert wenn du jeden Tag Coca-Cola trinkt?

Diese 4 Dinge passieren, wenn Sie jeden Tag Cola trinken – 1. Sie nehmen zu Mit rund 40 Kalorien pro 100 ml ist das Softgetränk eine echte Kalorienbombe. Wer einen Liter Cola trinkt, nimmt also satte 400 Kalorien mal eben ganz nebenbei zu sich. Das Problem dabei ist, Cola sättigt nicht und enthält so gut wie gar keine Nährstoffe. Gerade in Kombination mit einer unausgewogenen Ernährung kann sie schnell zu Übergewicht führen, weshalb man sie nur in Maßen trinken sollte. >> Das passiert, wenn Sie viel Ingwer essen 2. Ihre Haut wird schlechter Sie neigen zu Pickeln und Hautunreinheiten? Dann sollten Sie besser keine Cola trinken. Das Getränk lässt den Blutzuckerspiegel ansteigen, was Akne und Co. noch verschlimmern kann. Zudem enthält Cola jede Menge Zucker, welcher die Entstehung von Falten begünstigen kann.3. Die Zähne leiden Der viele Zucker in der Cola begünstigt die Entstehung von Karies und ist ein Nährboden für Bakterien. Neben dem Zucker, enthält das Getränk aber auch noch jede Menge Säure, die den Zahnschmelz angreift. >> Lebensmittel, die gut für die Zähne sind 4. Ihr Geschmackssinn verschlechtert sich Cola ist so extrem gesüßt, dass sich dies auch auf Ihren Geschmackssinn auswirkt. Bei regelmäßigem Konsum können die Geschmacksknospen auf der Zunge sogar abstumpfen, sodass andere Geschmäcker nicht mehr so gut wahrgenommen werden.

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Was passiert bei Cola Entzug?

Symptome bei Koffeinentzug: So fühlt es sich an – Erschöpfung und Müdigkeit gehören zu einem Koffeinentzug. (Foto: CC0 / Pixabay / Wokandapix) Die ersten Symptome des Koffeinentzugs setzen bereits zwölf bis 24 Stunden nach der letzten Tasse Kaffee ein. Wie stark die Symptome sind, hängt davon ab, wie viel Kaffee du vorher getrunken hast und wie fit du generell bist. Diese Symptome können bei einem Koffeinentzug auftreten:

  • Kopfschmerzen
  • Erschöpfung und Energieverlust
  • Ruhelosigkeit und Schlaflosigkeit
  • Kreislaufprobleme und Übelkeit
  • Verstopfung
  • Lethargie
  • Reizbarkeit und Unkonzentriertheit

Wie lange diese Nebenwirkungen anhalten, ist ganz unterschiedlich. Der Körper setzt alles daran, sich wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das kann zwischen einigen Tagen bis zu mehreren Wochen dauern.

Wann darf man keine Cola trinken?

Fazit – Cola ist kein geeignetes Getränk für Kinder. Neben Übergewicht und schlechten Zähnen, können auch Herzrasen und Schlafstörungen die Folge sein. Frühestens ab dem Grundschulalter kann das ein oder andere Glas erlaubt werden. Besser ist es aber, Saftschorlen mit ungesüßten Fruchtsäften anzubieten.

Kann man mit Cola abnehmen?

Diät-Cola macht das Abnehmen schwerer – Es klingt paradox, aber Light-Cola hilft nicht dabei, Hüftgold schmelzen zu lassen. Zwar sparen Sie etliche, wenn Sie statt „echter» Cola die Diätvariante trinken. Aber das rückt die schlanke Taille keinesfalls in greifbare Nähe – im Gegenteil.

Der Grund dafür liegt in dem verwirrenden Effekt, den das süße Nichts auf Ihren Stoffwechsel hat. Ihr Körper, der sich mit seinem Energiehaushalt über etliche tausend Jahre zu seiner heutigen Funktionsweise entwickelt hat, hat sozusagen von Süßstoff noch nie etwas gehört. Und von und freiwilligem Verzicht schon gar nicht! Wenn Sie ein Lightgetränk zu sich nehmen, das geschmacklich ebenso süß ist wie das Original, baut sich in Ihrem Körper eine mächtige Erwartungshaltung auf: Achtung, jetzt kommt jede Menge Zucker und somit ! Doch der Energieschub bleibt mangels Kalorien aus – kein Wunder also, dass Light-Cola dem Heißhunger erst so richtig Zunder gibt.

Und da künstliche Süßstoffe viel süßer sind als, verstärkt sich der Effekt noch. Ihr Körper ist gezwungen, jede Menge Insulin auszuschütten, so dass der Blutzuckerhaushalt verrückt spielt. Ein gefährliches Spiel, das die Entstehung von Diabetes und Bluthochdruck begünstigt.

Ist Cola gut für die Leber?

Fettleber durch Snacks & Softdrinks Ob Cola in der 2-Liter-Flasche oder Schokolade als 300-Gramm-Tafel: Zu viel Zuckerhaltiges begünstigt die Entstehung einer Fettleber. Betroffene können die Erkrankung jedoch aufhalten. Viele der heute in Industrieländern verbreiteten Krankheiten sind auf eine Ursache zurückzuführen: zu viel Zucker auf dem Speiseplan.

Ist Cola schädlich für den Darm?

Bereits geringe Mengen Light- und Zero-Getränke können Auswirkungen auf den Darm haben – Bereits zwei Dosen Light- und Zero-Getränke wie Cola oder Fanta könnten eine Konzentration von Süßstoffen beinhalten, die die Pathogenität von Darmbakterien deutlich verstärken, so das Ergebnis der Forschenden.

Die untersuchten Süßungsmittel Saccharin, Sucralose und Aspartam zeigten der Studie zufolge eine schädliche Wirkung auf die Darmflora. „Wir wissen, dass übermäßiger Zuckerkonsum ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung von Krankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes ist», äußerte sich der Studienleiter.

Gerade deshalb sei es wichtig, die Zuckeralternativen genau unter die Lupe zu nehmen. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor Light-Getränken. Bereits ein halber Liter Cola Light, Fanta Zero und Co. pro Tag könnte das Risiko für schwere Krankheiten erhöhen.

Wie schädlich ist Cola für den Darm?

Schon zwei Dosen Coca Cola können die Darmflora schädigen – Die Studie, die im «International Journal of Molecular Sciences» veröffentlicht wurde, zeigt nun die schädigende Wirkung, die von Süßstoffen ausgehen kann. Die Wissenschaftler:innen haben nachgewiesen, dass Saccharin, Sucralose und Aspartam zwei Arten von Darmbakterien in schädliche Darmbewohner umwandeln können. Normalerweise sind jene Bakterien unbedenklich, verlassen sie aber den Darm, kann es gefährlich werden. Süßstoffe helfen dabei, dass jene Bakterien die Darmwand überwinden können. Das Bakterium E.faecalis könnte sich so in Leber, Milz und Nieren sammeln und eine Reihe von Infektionen auslösen.

Studienleiter und Biomedziner Dr. Havovi Chichger warnt in einem Schreiben: «Diese Veränderungen könnten dazu führen, dass unsere eigenen Darmbakterien in unseren Blutkreislauf eindringen und unseren Darm schädigen, was im schlimmsten Fall zu Infektionen, Sepsis und Multiorganversagen führt.» Dafür reichen bereits zwei Dosen Coca Cola, die mit Süßstoff versetzt sind, aus, um die Darmflora nachhaltig negativ zu beeinflussen.

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Warum macht Cola so süchtig?

Attila Pergel/pixabay.com (Symbolbild)» data-thumb=»/storage/image/3/9/0/9/3959093_taeglich-cola-trinken-so-reagiert-dein-koerper-bei-regelmaessigem-konsum_artikel-aufmacher-md_1A0vJ8_9wQMWK.jpg» data-options=» «> Du magst Cola? Wenn du sie häufig trinkst, solltest du ihre Wirkung auf deinen Körper kennen. Foto: Attila Pergel/pixabay.com (Symbolbild) Dass ein Glas eisgekühlte Cola erfrischend und ziemlich lecker ist, finden viele Menschen in verschiedensten Altersstufen.

Sie ist der Verkaufsschlager unter den Softdrinks in Deutschland. Schon ein einziges Glas davon hat Auswirkungen auf den Körper, Was passiert eigentlich genau, wenn du zu viel von der süßen Limonade trinkst? Der hohe Zuckergehalt und einige andere Inhaltsstoffe sind sehr schädlich und können im schlimmsten Fall zu einer regelrechten Sucht nach dem Getränk führen.

Dies kann sich sehr negativ auf deinen Körper auswirken.

Wie schädlich ist Cola für die Nieren?

Hitzewelle: Der Niere zuliebe auf Cola verzichten Cola ist wegen des Zuckergehalts nicht zum Durstlöschen geeignet. Zudem kann sie bei vorliegenden Nierenerkrankungen die Nieren zusätzlich schädigen. Foto: Shutterstock/nednapa Zu den Warnzeichen, dass zu wenig getrunken wurde, gehören, wenn man deutlich seltener und weniger Wasserlassen muss als sonst, wenn der Urin sehr dunkel ist, wenn die Haut und Schleimhäute trocken sind, wenn es zu Schwindel oder Herz­rasen kommt oder wenn es zur raschen, sonst nicht erklärbaren Gewichtsabnahme kommt.

»Neben der ausreichenden Flüssigkeitszufuhr sollte auf eine ausreichende Mineralstoffzufuhr geachtet werden, denn man schwitzt auch wertvolle Mineralien aus. Leitungswasser, das mit Kohlensäure versetzt wird oder sogenannte Tafelwasser enthalten relativ wenige Mineralstoffe. Besser sind Mineralwasser – und ab und zu eine Apfelsaftschorle oder ein alkoholfreies Bier«, so Galle.

Von mit Zucker versetzten Limonaden rät er grundsätzlich ab, bei Patienten mit vorgeschädigten Nieren außerdem von Cola. »Hier wird neben dem Zucker ein zweites ›Gift´ zugeführt. Bei Patienten mit einer chronischen Nierenerkrankung führt Cola zum Anstieg von Phosphat im Blut und das wiederum kann die Nierenerkrankung beschleunigen.

  1. Da viele Menschen von ihrer leichtgradigen Nierenkrankheit nichts wissen, riskieren sie, ohne es zu ahnen, ihre Nierengesundheit, wenn sie viel Cola trinken.« Wer denkt, dass mehr trinken auch mehr hilft, irrt.
  2. Bei Patienten mit Herz- oder Nierenerkrankungen sind Volumenüberladungen in der Regel eher nachteilig.

/ : Hitzewelle: Der Niere zuliebe auf Cola verzichten

Kann Cola Depressionen auslösen?

Cola macht schlank – und depressiv „Seit die erste Cola im Jahr 1886 geteilt wurde, glaubt unser Unternehmen daran, dass gute Dinge passieren, wenn Menschen zusammen kommen». „Wir setzen uns dafür ein, Teil der Lösung zu sein». Mit Sätzen wie diesen wirbt der Getränkehersteller für seinen neuesten Geniestreich: Die Coca Cola Company kämpft gegen Adipositas.

  1. Sie hat uns bereits davon überzeugt, dass Coca Cola light gesund ist, dass es wirklich einen Unterschied zwischen Cola light und Cola zero gibt und nun das.
  2. Http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=zybnaPqzJ6s#at=22Der Spot ist ein Meisterwerk an amerikanischer Werbekunst.
  3. Schwerelose Klaviermusik, eine Sympathische Stimme und Bilder aus alten Werbefilmen erinnern uns daran, welch lange Tradition Coca Cola hat.

Und was so alt ist, kann nicht schlecht sein. Dass das Unternehmen aber auch in der Neuzeit angekommen ist, beweist eine leicht bekleidete Frau, die Pfandflaschen sammelt. Umweltbewusst ist Coca Cola als auch – vorbildlich. Doch obwohl Cola die Welt so schön macht, gibt es trotzdem ein Problem: Adipositas, Fettleibigkeit.

  1. Doch Coca Cola arbeite hartnäckig an unserer Rettung.
  2. Von 650 Getränken des Unternehmens seien bereits 180 kalorienarm oder -frei, sagt uns die aufbauende Stimme im Spot.
  3. Es gibt gesunde Säfte und zuckerfreies Vitaminwasser.
  4. Toll! Und die gute alte Cola, die gibt es ja mittlerweile auch in ‚light’ und in ‚zero’ und für die, die das Original wollen, jetzt auch in kleineren Dosen.

Ein fröhliches Pfeifen stimmt in das Klavierspiel ein. Die sympathische Dame erzählt von Projekten, die Schülern dazu bringt mehr Sport zu machen. Denn wer viel Sport macht, der kann auch viel Cola trinken. Doch das „National Institute of Health Science» will uns die Freude an der heilen Coca Cola-Welt vermiesen.

  • Dessen Forscher haben herausgefunden, dass zuckerhaltige Softdrinks wie Cola depressiv machen.
  • Gut, trink ich halt doch die Cola light, wenn das mein Lebensglück erhält», könnte man sich denken, aber nein – ob echter Zucker oder Süßstoff ist egal.
  • Schon vier Gläser Softdrink am Tag erhöhen das Risiko einer Depression um bis zu 30 Prozent, besagt die Studie.

Der Zucker oder Zuckerersatz habe negative Auswirkungen auf unsere Stimmung und mache uns unglücklich. Allerdings haben die Forscher auch eine gute Nachricht: Kaffee wiederum macht glücklich. Wer vier Tassen Kaffee am Tag trinkt, verringere das Risiko einer Depression um bis zu zehn Prozent.

Ist in Cola Blut drin?

Rund 80millionenmal trinkt die Welt täglich Coca-Cola – pro Jahr 5,8 Milliarden Liter. Damit ließen sich die Hamburger Binnen- und die Außenalster (182 Hektar Wasserfläche, zwei Meter Durchschnittstiefe) anderthalbmal auffüllen. Jedes Jahr bringt dieser Coca -Cola-See neun Milliarden Mark ein.

  • Der Born, aus dem die Essenz für soviel Süßwasser sprudelt, gehört amerikanischen Millionären.
  • Mit ihrem patentierten Saft brauten sie eine Weltmacht zusammen.
  • Neben Coca-Cola sind internationale Marken wie Cadillac, Colgate oder Camel beinahe namenlos.
  • Die Flasche mit den fraulichen Formen (Formgestalter Raymond Loewy: »Perfekteste Verpackung mit unwahrscheinlich weiblichem Appeal») birgt nicht nur.

Zucker, Aroma- und Farbstoffe, sie ist zugleich Symbol für die zivilisatorischen Verheißungen der Neuen Welt und des »American way of life«. In Frankreich wird die Invasion amerikanischen Kapitals als Cocacolonisation bezeichnet. Die Flasche folgte dem Sternenbanner, und selbst die Präsidenten Eisenhower, Kennedy und Johnson machten Coca trinkend Public Relations.

CC überbrückt die Pausen dieser Welt, und von Pol zu Pol reicht das Netz der 1900 Abfüllstationen. Das Zentrum dieses globalen Brause-Imperiums ist ein Safe in Atlanta, der Hauptstadt des US -Staates Georgia. Seit 79 Jahren birgt er das Originalrezept für das Coca-Cola -Konzentrat. Nur der Chefchemiker und ein weiterer hochbezahlter Experte kennen die genaue Analyse.

Sie dürfen niemals gemeinsam in einem Flugzeug oder einem Auto reisen. Diese Order soll verhindern, daß bei einem Unglücksfall beide Geheimnisträger ums Leben kommen. Als Statthalter des Getränkereichs erwählte sich die Coca-Cola-Zentrale mit Vorliebe Angehörige der blaublütigen Society.

In Indien thront ein Prinz über der Sirupsprudel-Quelle, in der Bundesrepublik ist der westfälische Herzog von Croy – Großgrundbesitzer und Wildpferdezüchter in Dülmen – Coca -Colas stärkster Vasall. Der Fürst betreibt zwei Abfüllfabriken und ist an zwei anderen maßgeblich beteiligt. Eine weitere Konzession gehört seinem Sohn, dem Erbprinzen Carl.

In Dortmund besitzt der ehemalige Kammerdirektor der Fürstenfamilie zu Salm-Reifferscheidt, Mark Friedrich von Loesch, das CC-Abfüll- und -Vertriebsprivileg. Der prominenteste deutsche Konzessionär aber ist der ehemalige Boxweltmeister Max Schmeling. Die Herren können mit ihrem Engagement zufrieden sein.

  • Auf der Rangliste der 120 Länder, in denen das Apothekergetränk abgefüllt wird, steht die Bundesrepublik an zweiter Stelle (nach den USA).
  • Der durchschnittliche US-Bürger konsumiert jährlich 72 »Cokes« (US-Jargon); der Durchschnitts -Westdeutsche die Hälfte.
  • Den dritten Platz nimmt Mexiko vor Japan ein.

Um die Kunden bei der Flasche zu halten, gibt CC in Amerika jährlich mehr als 200 Millionen Mark für Propaganda aus. Seine Tochtergesellschaft in Essen treibt mit jährlich zehn Millionen Mark Reklameaufwand die aktivste Werbung der westdeutschen Limonadenindustrie (das sind 45 Prozent des Werbeetats der gesamten Branche, die etwa 2500 Betriebe umfaßt).

Plakate brachten selbst in den Finsterwald jenen Slogan, den der Essener Werbeberater Hubert Strauf 1955 erfand: »Mach mal Pause, trink Coca-Cola.« Jahrhundertelang genoß der deutsche Mann, machte er mal Pause oder wollte er nach Feierabend für wenige Groschen den Staub der Arbeit hinunterspülen, sein traditionelles Bier.

Limonadengebräu galt als fades Weiber- und Kindergetränk. »Die Limonade ist matt wie deine Seele«, ließ Schiller seinen Ferdinand in »Kabale und Liebe« ausrufen. Freilich verstand die deutsche Getränke-Industrie mit wenigen Ausnahmen bis an die Schwelle der Wohlstandsära nicht viel von der Zubereitung edler alkoholfreier Säfte.

  1. Sie war aufgesplittert in über 7000 Unternehmen, meist Miniaturbetriebe.
  2. Der Handel mit den bonbonfarbenen Kohlensäure-Wässern galt als reines Saisongeschäft.
  3. Im Herbst und Winter ernährten sich die Kleinstabfüller vom Kohlenverkauf.
  4. Erst im letzten Jahrzehnt, als die stürmische Motorisierung begann, änderten sich in Deutschland die Trinkgewohnheiten.

In den USA trieb die Prohibition (1919 bis 1933) schon viel früher die Biertrinker zur Coca-Cola -Fontäne. In Deutschland tat es die Angst vor den Promillejägern. »Wir profitierten aber auch ganz ungemein vom Wohlstandsdurst«, sagt der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Erfrischungsgetränkeindustrie, Dr.

Rudolf Kühles, traditioneller Limonadenfabrikant und Coca-Cola -Konzessionär.1949 begnügte sich der westdeutsche Durchschnittsbürger mit 330 Liter kommerzieller Flüssigkeit, einschließlich Milch, Kaffee und Tee. Im vergangenen Jahr trank er fast 500 Liter, davon zehn Prozent Limonaden und Mineralwasser (siehe Graphik Seite 42).

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Der große Verlierer war der Wasserleitungshahn, der größte Gewinner die Coca-Cola Company. Die Essener CC -Geschäftsleitung schätzt, daß die Bundesbürger Tag für Tag durchschnittlich 5,4 Millionen Flaschen Coca-Cola trinken, das sind im Jahr etwa 400 Millionen Liter.

  • Handelswert: rund 600 Millionen Mark (der Umsatz der gesamten alkoholfreien Getränkebranche beträgt etwa zwei Milliarden Mark).
  • Branchenvorsteher Kühles: »Cola -Getränke sind nicht nur Mittel gegen den Durst und am wenigsten von der Witterung abhängig.
  • Sie haben die Limonade gesellschaftsfähig gemacht.« Auch die Bonner Volksvertreter lassen sich den braunen Saft schmecken; im vergangenen Jahr wurden im Bundeshaus 17 856 CC-Flaschen geleert.

In den Twist-Sälen schäumt die braune Brause, meist mit Rum oder Gin, auf allen Tischen. Für Partys erfand ein Essener CC-Angestellter andere Mix -Getränke mit gepfeffertem Tomatensaft, Whisky oder Vanilleeis, die er »Lanzenbrecher«, »Junker-Drink« und »Strenger Derwisch« nennt.

  • Coca-Abfüller Schmeling behauptet, ihm munde Coca-Cola am besten mit Milch vermischt.
  • Selbst Konzern-Manager verachten das Eiskalt-Gebräu nicht: Der in USA geschulte Vorstandsvorsitzer der NSU Motorenwerke AG Neckarsulm, Dr.
  • Gerd Stieler von Heydekampf, taufte den braunen Sprudel »American Champagne« und kredenzt ihn bei Verhandlungen seinen Gesprächspartnern.

Seine Arbeiter ziehen ihn sich in den Pausen aus den Betriebsautomaten.33 000 solcher stummen Kellner stehen stets dienstbereit in westdeutschen Kantinen, Fabriksälen, Hüttenwerken, Büro -Etagen, Krankenhäusern, Fachschulen und an den meisten Tankstellen.

  1. Jeder dieser Kühlschrank-Automaten kostet 1500 bis 2500 Mark.
  2. Mindestens 60 Millionen Mark investieren die Nutznießer der Limonadenwelle in diesen Automatenpark, um den obersten Grundsatz der Zentrale zu befolgen: »Coca-Cola muß überall und zu jeder Zeit erreichbar sein, sobald der Wunsch nach Erfrischung wach wird.« In den USA machte der geschäftstüchtige Konzern selbst vor den Kirchentüren nicht halt.

Auch in den religiösen Gemeindezentren stehen Coca-Cola -Automaten. Wenn irgendwo in der Welt der Umsatz stockt, tritt der Aufsichtsratsvorsitzende der Coca-Cola Export Corporation, James A. Farley, sofort in Aktion. So griff er zum Beispiel ein, nachdem vor Jahren im Nahen Osten ein politischer Boykott gegen Coca-Cola angezettelt worden war.

  • Panarabische Propagandisten hatten das Gerücht ausgestreut, Coca-Cola enthalte Schweineblut.
  • Mit dieser Diskriminierung wollten sich die arabischen Nationalisten an den Amerikanern für die Unterstützung Israels rächen.
  • Farley überredete den damaligen Sultan von Marokko, Mohammed ben Jussef, sich mit einer Coke-Flasche photographieren zu lassen.

Wenige Wochen später hingen in Rabat und Casablanca, in Tanger wie in Kairo Tausende von Plakaten, die den Sultan als Coca -Freund zeigten. Sofort war der Bann gebrochen. Nicht Schweineblut, sondern ganz andere Säfte sind das Geheimnis des typischen Coca-Cola-Geschmacks.

Das Rezept stammt von dem Apotheker Dr. John S. Pemberton. Er braute 1886 in Atlanta ein aromatisches Sirupgemisch und bot es den Drugstores zur Herstellung von Limonaden an. Ein Buchhalter namens Robinson, dessen schöne Handschrift in den Schnörkeln des CC-Markenschildes verewigt wurde, gab der ursprünglich grün schillernden Mixtur den Namen Coca -Cola.

Er wies damit auf zwei entscheidende Ingredienzen hin: einen Absud aus den Blättern des Cocastrauches, die im Ursprungsgebiet des Gewächses, den Anden, von den Indianern gekaut werden, wenn sie sich ein künstliches Glücksgefühl verschaffen wollen. Außerdem tat der Apotheker Extrakte der koffeinhaltigen Cola-Nuß in seinen Sirup.

Pemberton hatte aber mit seiner kleinen Saftfabrik so wenig Erfolg, daß er sie schon nach einem Jahr für 283 Dollar verkaufte.1892 übernahm ein kaufmännisch begabter Drogist, der Sonntagsschullehrer der Methodisten-Gemeinde in Atlanta, Asa Griggs Candler, die Coca-Cola-Keimzelle für 2300 Dollar. Unter seiner geschickten Regie wurde das Getränk populär.

Dazu trug die- merkwürdig profilierte Flaschenform bei, die ein schwedischer Glashüttenaufseher 1916 zusammen mit einem Buchhalter in Amerika kreierte. Man nannte die Flasche »callipygian« in Anspielung auf Kallipygos, den Beinamen der griechischen Liebesgöttin Aphrodite; er bedeutet soviel wie »mit schönem Gesäß«.1919 brachte der Flascheninhalt dem Methodisten Candler 25 Millionen Dollar ein.

Er hatte den Erfolg aber auch mit viel Ärger erkauft. Regierungschemiker hatten das Gebräu immer wieder untersucht, und als sie feststellten, daß Candlers Limonade Kokain (aus den Cocablättern) und Alkohol enthielt, entspann sich ein siebenjähriger Krieg mit den Behörden. Der Fabrikant mußte schließlich die beiden Stimulantia aus dem Rezept streichen.

Seit der Jahrhundertwende ist Coca-Cola kokainfrei, obwohl noch immer Cocablätter-Extrakte verwendet werden. Im Alter müde geworden, verkaufte Candler die Quelle seines Reichtums an eine Gruppe cleverer Geschäftsleute. Sie erwarben die CC-Aktien bei Beginn der Prohibition, als sich die Biertrinker an das anregende Drogenwasser gewöhnten.

Viele Amerikaner taten dies so gründlich, daß der Medizinprofessor an der Vanderbilt-Universität und frühere Präsident der American Medical Association, John Witherspoon, schwere Bedenken äußerte: »Ein Glas schafft das Verlangen nach dem nächsten. Viele Coca-Cola-Trinker glauben, ohne eine neue Coke nichts Vernünftiges zustande bringen zu können.« Der Professor beobachtete junge Leute, »die acht, zehn, 15 oder 20 Drinks pro Tag nehmen.

Sie sehen aus wie gewohnheitsmäßige Morphinisten. Ich habe 30 bis 40 Patienten, die mit der Coke-Gewohnheit behaftet waren, während der letzten vier bis fünf Jahre behandelt. Bei drei Fällen mußte ich versuchen, die Coke-Gewöhnung zu brechen. Als die Patienten von der Sucht befreit waren, besserte sich ihre Gesundheit«.

  1. Außerhalb Amerikas verbreitete sich die Coke-Leidenschaft nur sehr langsam.
  2. Ähnliche Getränke wie Coca-Cola waren allerdings damals schon in Deutschland bekannt.
  3. In Köln hatte der Fabrikant Karl Flach 1929 seine Afri Cola herausgebracht, nachdem er in Übersee den amerikanischen National -Drink gekostet hatte.

In Detmold stellte Sinalco neben alkoholfreien Qualitätsgetränken auch eine Cola-Limonade her. Mit dem Markennamen Sinalco, einer Abkürzung für sine alcohole (ohne Alkohol), war zuerst ein Naturfruchtgetränk bedacht worden, die sogenannte Bilz-Brause, die in Detmold nach einem Rezept des Naturheil-Gelehrten Friedrich Eduard Bilz auf Flaschen gezogen wurde.

Die Bezeichnung »Bilz-Seele« für den Extrakt war gesetzlich geschützt. Die Seele des Coca-Cola-Geschäfts wurde erst 1933 entdeckt. Damals trat der heutige Chef der deutschen Konzerntochter, Max Keith, in die Firma ein. Er war gelernter Goldwarenhändler; durch seine Aktivität bekam das Geschäft allmählich goldenen Boden.

Keith trug die Probelieferungen zu den Kiosken anfangs mit der Aktentasche aus. Bis 1939 überzog er ganz Deutschland mit einem Netz von 50 Abfüllbetrieben, die von Essen aus mit Grundstoffen versorgt wurden. Starken Auftrieb erhielt die ganze Industriegruppe durch die Olympischen Spiele 1936 in Berlin, wo Coca-Cola, Afri Cola und Sinalco Kola gemeinsam den Durst der Sportler und Sportsfreunde stillten.

  • Allerdings mußten die Hersteller ihre Werbeplakate noch in letzter Minute mit einem Streifen bekleben, auf dem zu lesen war, daß die angepriesenen Getränke Koffein enthalten.
  • Der gleiche Hinweis mußte von 1938 an auch auf den Flaschen stehen, so verlangte es eine Regierungsverordnung.
  • Nationalbewußte Brauer und Süßwasserfabrikanten hatten den Reichsärzteführer Conti gegen die artfremde Welle aufgewiegelt.

Deutsche Menschen sollten, wenn sie schon kein Bier kippten, Mineralwasser trinken – wie der Führer – oder Limonade, Marke »Olympia«, die der ehemalige Reichsarbeitsminister und »Stahlhelm«-Gründer Franz Seldte in Magdeburg braute*. Um das Vordringen des amerikanischen Modegetränks zu bremsen, sollten die deutschen CC-Abfüller die 0,2-Liter -Flasche abschaffen und die reichsüblichen Einviertelliter-Flaschen verwenden.

Da der angeordnete Flaschenwechsel einen Millionenverlust bedeutet hätte und gegen das oberste Coca-Cola -Prinzip verstieß: »Nur ein Produkt, nur eine Flasche in der ganzen Welt«, alarmierten die einflußreichen CC-Bosse die Regierung in Washington. So wurde die Flasche mit dem schönen Gesäß zum Politikum.

Der damalige Berliner US -Botschafter intervenierte bei Hitlers Staatssekretär Wilhelm Keppler – mit Erfolg: CC erhielt zunächst eine befristete Sondergenehmigung und 1940 die Dauererlaubnis für seine kleinen Flaschen.1941 versiegte der amerikanische Grundstoff im Essener Depot.

Der zum Feindvermögensverwalter ernannte Geschäftsführer Max Keith ließ ein Phantasiegetränk aus Molke mixen, das er Fanta nannte. Die amerikanische Muttergesellschaft versorgte derweil die US-Truppen und Bomberbesatzungen mit über fünf Milliarden Cokes. Nach der amerikanischen Invasion in Nordafrika forderte General Eisenhower intimer Freund des ehemaligen Coca -Cola-Präsidenten Robert Woodruff, sofort mehrere CC-Abfüllstationen an.

Ike sorgte 1945 auch dafür, daß in der amerikanischen Besatzungszone Deutschlands acht komplette Coca-Cola -Fabriken errichtet wurden, denen die Wirtschaftsämter während der Hungerzeit jede erforderliche Menge Zucker zur Verfügung stellen mußten. Damals war die süße Kaffeebrause nur für die GI’s und deren Veronikas bestimmt.

Erst am 3. Oktober 1949 nahm Keith den Zivilbetrieb wieder auf. Die acht aus den USA importierten Fabrikeinrichtungen bildeten den Grundstock für das sich dynamisch entwickelnde Nachkriegsgeschäft. Im Eiltempo wurde wieder nach dem alten, eingespielten Drei-Stufen-Schema produziert: Die Konzernmutter in Atlanta stellt das spezifische Coca-Cola-Additiv her und schickt es in Kanistern nach Essen.

In der Konzentratfabrik der Tochtergesellschaft wird der Muttersaft mit anderen Zutaten vermengt, die sich die Essener selbst beschaffen. Als Füll- und Farbstoffe dienen nach Ansicht anderer Cola-Getränke-Hersteller Karamel, Extrakte von Kaffee, Vanille, Zitronensaft sowie Frucht- und Kräuterauszüge, ätherische Öle und, zur Verstärkung des Erfrischungseffekts, Orthophosphorsäure.

  1. In der Endstufe der Produktion muß das Konzentrat nur noch mit viel Zucker (20 Gramm pro Einfünftelliter-Flasche), Wasser und Kohlensäure vermengt werden.
  2. Diesen Mix- und Abfüllprozeß sowie den Vertrieb überläßt die Gesellschaft vorwiegend ihren Konzessionären; das sind selbständige Unternehmer – 1100 in den USA, 120 in der Bundesrepublik und 560 in der übrigen Welt.

Sie haben langfristige Verträge mit der CC-Organisation abgeschlossen, die ihnen wachsende Einnahmen sichern. An jeder abgefüllten kleinen Flasche (Einzelhandelspreis 30 Pfennig) verdient der Abfüller rund fünf Pfennig (siehe Graphik). Diese Spanne sichert ihm bei durchschnittlich vier Millionen Mark Jahresumsatz etwa 900 000 Mark steuerpflichtigen Reingewinn.

  • Wer bei dem Geschäft mitmischen will, braucht aber auch acht bis zehn Millionen Mark Startkapital, denn er muß die gesamte Fabrikanlage, die Fahrzeuge, jeden Coca-Cola-Automaten und sogar jede Glasflasche selbst finanzieren.
  • Seinen Kundenkreis muß er ebenfalls selbst erschließen.
  • Als Privatunternehmer trägt er das gesamte Geschäftsrisiko allein.

Zu den neuen Konzessionären – neben dem Herzog von Croy, Mark Friedrich von Loesch und Max Schmeling – gehören auch Großbrauereien, zum Beispiel Schultheiss in Berlin, die Holsten-Brauerei in Hamburg, das Münchner Löwenbräu (Wicküler-Gruppe) und die Inselbrauerei in Lindau.

  • Die Gerstensaft-Fabrikanten, die jahrelang das Drogenwasser verächtlich von sich gewiesen hatten, hakten sich bei CC ein, seit alkoholfrei immer mehr Mode wurde.
  • Mit der Bierlieferung transportieren die Brauer den meist von ihnen abhängigen Gastwirten auch die Limonaden ins Haus.
  • Zu einer Vernunftehe mit Coca-Cola entschlossen sich die Brauereien aber erst nach harten Auseinandersetzungen im Deutschen Brauer-Bund.

Besorgt über den Vorstoß der amerikanischen Kapitalmacht, hatten Brauer, Süßmoster, Mineralbrunnenleute, Winzer und Milchwirtschaftler 1951 den Abwehrverein »Koordinationsstelle für deutsche Getränke e.V.« gegründet. Er sorgte dafür, daß in medizinischen Journalen und Gastwirte-Zeitschriften Artikel erschienen, in denen vor Coca-Cola gewarnt wurde.

  1. Die CC-Geschäftsleitung konnte diese Kampagne minuziös verfolgen, nachdem der Privatdetektiv Ernst Günter Jahnke sich das Vertrauen des Vereins-Geschäftsführers Professor Dr.
  2. Wilhelm Classen erschlichen hatte.
  3. Der Agent lieferte den CC-Hausjuristen genügend Material für einen Prozeß gegen die vereinigte deutsche Konkurrenz.

Die Anklage stützte sich hauptsächlich auf eine Veröffentlichung des Naturheilkundigen Dr. Rudolf Finke, die der Verein als Sonderdruck verbreitet hatte. Finke hatte rohes Kalbfleisch in ein Glas mit Coca-Cola gelegt und nach 20 Stunden festgestellt: »Es ist eine helle, bouillonähnliche Flüssigkeit geworden, mit Schleim- und Faserstückchen durchsetzt.

Das Fleisch ist aufgelöst.« Kommentar: »Nun übertrage man die Wirkung auf das innere Geschehen im menschlichen Körper.« Der Arzt behauptete, den gleichen Test mit einem deutschen Cola-Getränk wiederholt zu haben: »Das Fleisch ist unverändert.« Das Kölner Landgericht verurteilte die Abwehrstreiter wegen Wettbewerbsverstoßes, nachdem die CC-Juristen nachgewiesen hatten, daß Finkes Test sehr fadenscheinig war.

CC-Geschäftsführer Keith forderte drei Millionen Mark Schadenersatz, schloß aber großmütig einen Vergleich, als die finanzschwachen Verlierer, um Milde bittend, ihre Koordinationsstelle auflösten und gelobten, niemals wieder ein böses Wort über Coca-Cola zu verbreiten.

Dann nahmen Keiths Anwälte alle Konkurrenten aufs Korn, die ebenfalls Cola-Getränke herstellen. Durch einen Musterprozeß erreichten sie, daß Markenbezeichnungen wie Nora-Cola oder Combi-Cola – Produkte der Nürnberger Getränkefirma Keller & Römer GmbH – verboten wurden, weil die Vokalfolge oa oa sowie die Silbenhäufung co co zu Verwechslungen mit Coca -Cola führen könnten.

Dem westdeutschen Hauptkonkurrenten Afri Cola bereiteten die Amerikaner auf den Auslandsmärkten große Schwierigkeiten. Vier Jahre lang konnte Afri Cola nicht in Nordafrika verkaufen, weil CC in Ägypten für sich den Warenzeichenschutz des Wortes »Cola« in Anspruch nahm.

Aus demselben Grund darf Afri-Cola-Chef Karl Flach seine Getränke auch heute noch nicht in Belgien absetzen. Die Konzernjuristen konnten jedoch nicht verhindern, daß die ärgsten amerikanischen CC-Konkurrenten – Pepsi -Cola und Canada Dry – auf den einträglichsten Auslandsmarkt, die Bundesrepublik Deutschland, vorstießen.

Während sich Pepsi mit kapitalkräftigen Brauern wie dem Frankfurter Bier -Millionär Bruno H. Schubert (Henninger-Bräu) verbündete und 25 Abfüllfabriken beliefert, fand Canada Dry seine stärkste Stütze merkwürdigerweise in der deutschen Schuh-Industrie.

  1. In Berlin zieht die Schuhhandelsgesellschaft Leiser die Soft Drinks auf Flaschen; in München und Köln verzapft und vertreibt der Mitinhaber der Augsburger Schuhfirma Wessels, Walter Heuking, Spur Cola, Ginger Ale und Zitruslimonaden von Canada Dry.
  2. Seit auch diese beiden amerikanischen Gesellschaften noch am deutschen Durst verdienen wollen, hat sich der Wettbewerbskampf an der Wasserfront weiter verschärft.
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Im vergangenen Jahr schieden wieder 80 mittelständische Limonadenfabrikanten in der Bundesrepublik aus dem Rennen. Auch Canada Dry wurde bisher nicht glücklich – drei Konzessionäre gerieten in Zahlungsschwierigkeiten. Pepsi hingegen eroberte mittlerweile acht bis zehn Prozent Marktanteil, blieb damit aber weit hinter der deutschen Coca-Cola GmbH zurück, die ihren Anteil am Koffein-Limonadengeschäft auf etwa 75 Prozent schätzt.

In den USA hat Pepsi eine viel stärkere Position. Die 1903 in New York gegründete Gesellschaft holte dort stark auf, nachdem der Marketing-Spezialist der Coca -Cola Company, Alfred Nu Steele, Ehemann der Schauspielerin Joan Crawford, zu Pepsi übergelaufen war. Er verbesserte das Getränk und führte das Unternehmen mit den harten Methoden, die er in Atlanta kennengelernt hatte, und mit neuen Ideen zu ungeahnten Erfolgen.

Einer seiner Trümpfe war die Einführung der preisgünstigen Familienflasche, die Coca-Cola sehr bald nachahmte. Es gibt auch in Westdeutschland seit mehreren Jahren »die große Coca -Cola« (0,3 Liter) und die Familienflasche (0,7 Liter). Für CC bedeutete es eine Revolution, das rationelle Prinzip »One drink, one size, one price« aufzugeben.

Nachdem die einspurige Produktionsweise durchbrochen war, nahm das CC -Präsidium auch neue Produkte in sein Programm auf: – eine Fruchtlimonade mit dem während des Krieges in Deutschland erprobten Namen Fanta, – den Orangensaft Cappy und – eine Schlankheits-Cola »Tab«, die statt Zucker den Süßstoff Natriumcyklamat enthält.

Den tiefgefrorenen Grundstoff für die Saft-Erzeugnisse liefert die 1960 von CC erworbene Tochtergesellschaft Minute Maid Corporation. Mit ihr erwarb der Konzern auch die Tochtergesellschaft Tenco, ein führendes Pulverkaffee -Unternehmen, das in Westdeutschland Ibenco heißt und seine Produkte unter vielen Phantasienamen vertreibt (siehe Graphik Seite 44).

  1. Im vergangenen Jahr kauften die amerikanischen Bosse noch die Duncan Foods Company auf, die mit ihren Großröstereien eine Spitzenrolle im Kaffeehandel spielt.
  2. Durch die Erweiterung ihres Machtbereichs konnten die Herren in Atlanta den Umsatz der Muttergesellschaft in den letzten fünf Jahren verdoppeln (1964: 3,33 Milliarden Mark).

Jedes Jahr wurden mindestens 25 neue Abfüllfabriken errichtet, die jüngste wurde kürzlich in der Türkei eröffnet. Die Expansion dauert noch an, aber die CC -Herren stießen auch auf heftigen Widerstand, besonders in Westeuropa. In Portugal darf kein Tropfen Coca -Cola ausgeschenkt werden, weil die Regierung das Getränk ablehnte.

  • Mehrmals versuchte der Konzern, Staatschef Salazar umzustimmen, doch der klerikale Diktator hob den Bann nicht auf.
  • Ein ähnliches Verbotsgesetz wurde in Frankreich vorbereitet, nachdem die Winzerverbände einen Prozeß gegen CC, wegen Verstoßes gegen die Gesundheitsbestimmungen, angestrengt hatten.
  • Die Coca-Lobby schlug sofort in Washington Alarm und veranlaßte, daß der damalige US-Botschafter David Bruce bei der französischen Regierung intervenierte.

Das Gerichtsverfahren wurde 1954 eingestellt, aber noch heute ist Frankreich mit 13 Abfüllstationen auf der Weltkarte des Konzerns ein unterentwickeltes Land. Die Franzosen begnügen sich mit etwa einem Neuntel des deutschen Coca-Cola-Konsums. Große Mühe kostete es Coca-Cola auch, in der Schweiz Fuß zu fassen.

  • Dort war das Getränk jahrelang nur mit Weinsäure- statt Phosphorsäurezusatz erlaubt.
  • Erst in letzter Zeit lockerte sich die Abwehrfront auf Drängen der eidgenössischen Uhrenexporteure, die in den USA die rächende Hand der Coca -Cola-Lobbyisten zu spüren glaubten.
  • Seit einem Jahr gestatten die Kantonalchemiker stillschweigend die Phosphorsäurebeimischung.

In Westdeutschland witterten die CC-Leute Gefahr, als 1958 das neue Lebensmittelgesetz verabschiedet wurde, nach dem alle Fremdstoffe in Nahrungsmitteln und Getränken auf der Verpackung oder Speisekarte genau angegeben werden müssen. Auf besonderen Einspruch wurde den Cola -Herstellern aber die Ausnahmegenehmigung erteilt, ihren Fremdstoff, die Orthophosphorsäure, undeklariert weiter zu verwenden.

Die CC-Verteidiger gaben in Bonn zu bedenken, daß Phosphor in Deutschland wegen der Erinnerung an die von Phosphorbomben und -kanistern durchglühten Kriegsnächte eine makabre Bedeutung habe. Das Verständnis, das die Essener Herren in Bonn fanden, rief den hartnäckigsten CC-Gegner auf den Plan, mit dem sich die Firma bisher in Deutschland auseinandersetzen mußte: den Herausgeber und Chefredakteur der »Hamburger Wochenpost«, Helmut Bickel.

In seiner wenig bekannten Familienzeitung führt der 59jährige journalistische Faustkämpfer einen Privatkrieg gegen die amerikanische Großmacht, der von westdeutschen Getränkefirmen finanziert wird. Er traktiert die Lebensmittel-Untersuchungsämter mit Eingaben, druckt Pamphlete und läßt aus den Musikboxen süddeutscher Gaststätten den »Aufklärungsschlager« ertönen: CC, das hat drei Gifte, drei Gifte hat CC, und hat es nicht drei Gifte, dann ist es nicht CC.

  • Ein Schwarzwälder Volksmusikerquartett produzierte den Song für die Schallplatte mit Zitherklängen nach der Melodie von »Mein Hut, der hat drei Ecken«.
  • »Mit den drei Giften«, erläutert Bickel, »sind der Coca-Absud, das Koffein und die Phosphorsäure des Eiskalt-Gebräus gemeint.« Nach dem Lied gibt die Schallplatte eine (nachkonstruierte) Szene aus dem Eichstätter Amtsgericht wieder.

Dort mußte sich vor mehreren Jahren ein Lastwagenfahrer verantworten, weil er einen Telegraphenmast umgefahren und sich nicht weiter darum gekümmert hatte. Er begründete sein Versagen mit dem Genuß von 17 Flaschen Coca-Cola, wurde aber trotzdem – weil ihm das Gericht nicht glaubte – zu vier Monaten Gefängnis verurteilt.

  1. Bickel schickte seine »Informations -Schallplatte«, meist im Auftrage kleinerer Brauereien, die ihn dafür bezahlten, gratis an Restaurationen.
  2. Noch schärfere Töne schlug er in seinen kritischen »Wochenpost«-Serien an, die er trotz gelegentlichen Verbots und hoher Gerichtskosten bis auf den heutigen Tag fortsetzte.

Sie trugen Kampfüberschriften wie »Coca go home« und warnten vor allem die Familienmütter, ihren Kindern Coca-Brause zu trinken zu geben. Obwohl Bickel bisher schon über 100 000 Mark an Gerichtskosten zahlen mußte, versprühte er immer mehr Gift. Finanziell war ihm nicht beizukommen; er zog sogar noch Profit aus den Prozessen, die ihm neuen Stoff für seine »Wochenpost« boten.

Jede Artikelserie von der Wasserfront brachte ihm 14 000 bis 17 000 Kurzabonnements ein; die Rechnungen – 7,85 Mark pro Abonnement – wurden von Mineralbrunnenfirmen, Limonadenfabrikanten und kleineren Brauereien bezahlt. In ihrem Auftrag versandte der Coca-Cola-Feind seine Pamphlete an Volksschullehrer, Landpfarrer, Ärzte, Kindergärtnerinnen, Einzelhändler und Gastwirte.

Nach vierjährigem Kampf hatten sich bei der Staatsanwaltschaft über 50 Aktenordner angesammelt. Laut Bickel warfen die CC-Hausjuristen ihm sogar vor, er sei ein gekauftes Subjekt der kommunistischen Unterwanderung und dazu auserkoren, die westliche Wirtschaftsordnung durcheinanderzubringen Die Hamburger Justiz reagierte darauf sehr nüchtern.

  • Um das Gestrüpp der Klagen und Gegenklagen zu lichten, richtete sie bei der Ersten Strafkammer ein Sonderdezernat Bickel ein.
  • Auch im Coca-Cola-Stammland, den USA, mußte sich die Konzernspitze in jüngster Zeit mehrmals mit dem Vorwurf auseinandersetzen, starker Coca -Cola-Genuß sei gesundheitsschädlich.

Die führende Vereinigung der amerikanischen Zahnärzte behauptet zum Beispiel, wer immer wieder an einem Cola -Glas nippt, hält seine Zähne ständig in einem Säurebad, das den Zahnschmelz zerfrißt. Als Beweis diente ein Test des Bethesda Naval Medical Research Institute Maryland.

  1. Dort wurden ausgezogene Zähne in ein handelsübliches Cola-Getränk gelegt; schon nach zwei Tagen hatten sie stark an Kalziumgehalt verloren.
  2. Dieser Schwund – so urteilten die Experten – sei auf den hohen Zuckergehalt der Cola-Getränke und die Orthophosphorsäure-Beimischung zurückzuführen.
  3. Bei jedem Schluck lege sich ein dünner Film um die Zähne, auf dem Milchsäure produzierende Bakterien entstehen.

Trotz all dieser Angriffe stieg der Cola-Konsum weiter an. Die Herren von Atlanta konsolidierten nicht nur ihre Weltmachtstellung, sondern setzten auch die Expansion munter fort – sogar über die Grenzen der westlichen Welt hinaus. Bereits im vergangenen Jahr interessierten sich polnische Wirtschaftsfunktionäre auf der Posener Messe für den Erwerb einer Coca-Cola-Herstellungslizenz.

  • Die Konzernleitung zögerte aber noch wegen des Handikaps, in einem volksdemokratischen Staatsbetrieb keine Qualitätskontrolle ausüben zu können.
  • Die Edelbrause müßte in Modlin genauso schmecken wie in Miami oder München.
  • Vor wenigen Wochen wurde bekannt, daß nicht Polen, sondern Bulgarien, dessen Schwarzmeer-Strand von Westtouristen wimmelt, die erste Coca-Cola -Fabrik im Ostblock bekommen wird.

Schlägt dieses Experiment gut ein, können auch Rumänien und Polen mit Konzessionen rechnen. Das Fazit dieser Expansion nahm Hollywood-Regisseur Billy Wilder schon vor vier Jahren mit seiner Film-Burleske »Eins, zwei, drei« vorweg, die sich utopisch mit der Möglichkeit befaßte, Coca-Saft auch gen Osten zu exportieren.

  1. Er ließ einen seiner Helden ausrufen: »Coca-Cola-Trinker aller Länder, vereinigt euch.« * Die Marke wird noch heute in Westdeutschland hergestellt.
  2. Coca-Colas zentrale Abfüllstation in Atlanta, USA: Das Geheimnis einer Weltmacht liegt im Safe Coca-Cola-Trinker in Deutschland: Für die Pausen dieser Welt,

Coca-Cola-Konzessionär Schmeling, täglich ein Limonadenozean, aus 80 Millionen Flaschen: Coca-Cola-Trinker in Deutschland (Mitte: NSU-Chef Gerd Stieler von Heydekampf) CC-Erfinder Pemberton Extrakte aus dem Coca-Strauch CC-Diplomat Farley Kontrakte mit dem Sultan Coca-Cola-Reklame (1913, 1930, 1964): Bekannter als Cadillac, Colgate, Camel Coca-Cola-Trinker Eisenhower, Kennedy, Johnson: Die Flasche folgt dem Sternenbanner Coca-Cola-Zentrale in Atlanta: Aufbruch nach Osten CC-Feind Bickel »Coca go home« Die Welt ».

Hat Cola Einfluss auf den Blutdruck?

Zucker erhöht den Blutdruck Cola, Limonade und andere gezuckerte Erfrischungsgetränke schaden dem Blutdruck. Wer auf gesüßte Durstlöscher verzichtet, nimmt auch Druck aus den Gefäßen. Wer pro Tag auf ein Glas Cola, Limonade oder gesüßten Eistee verzichtet, kann damit schon seine Blutdruckwerte verbessern.

Das hat eine Studie von Wissenschaftlern der Louisiana State University in New Orleans gezeigt. Da Diätgetränke oder auch zuckerfreier Kaffee im Vergleich zu gezuckerten Drinks keine Wirkung auf den Blutdruck der 810 Probanden hatten, geht Studienleiter Liwei Chen davon aus, dass es am Zucker liegt, wenn Softdrinks den Blutdruck in die Höhe treiben.Zucker erwies sich als eigenständige den Blutdruck beeinflussende Größe, nachdem die Forscher andere Risikofaktoren in ihre Berechnung einbezogen hatten, auch das Gewicht der Probanden.

„Wenn jemand auf gezuckerte Getränke verzichtet, nimmt er auch weniger Kalorien zu sich und verliert langfristig Gewicht. Dennoch hingen die besseren Blutdruckwerte nicht von der schlanken Figur ab», sagt Liwei Chen. Denn der Blutdruck sank auch bei denen, die weniger Softdrinks konsumierten, ihr Gewicht aber hielten.

Ganz traut der Wissenschaftler seiner blutdrucksenkenden Entdeckung noch nicht. In der Studienveröffentlichung im Fachmagazin „Circulation» fordert er weitere und noch größere Untersuchungen, um den Zusammenhang von Zuckerkonsum und Blutdruck nachzuweisen. Einstweilen rät Liwei Chen aber jedem, wenigstens auf ein Glas zuckriger Getränke täglich zu verzichten und davon zu profitieren.

: Zucker erhöht den Blutdruck

Ist Cola ein Aufputschmittel?

Koffein macht täglich Milliarden Menschen wacher: In Form von Tee, Kaffee, Cola oder auch Schokolade nehmen wir das Aufputschmittel zu uns.

Ist 1 Liter Cola am Tag schädlich?

Diese 4 Dinge passieren, wenn Sie jeden Tag Cola trinken – 1. Sie nehmen zu Mit rund 40 Kalorien pro 100 ml ist das Softgetränk eine echte Kalorienbombe. Wer einen Liter Cola trinkt, nimmt also satte 400 Kalorien mal eben ganz nebenbei zu sich. Das Problem dabei ist, Cola sättigt nicht und enthält so gut wie gar keine Nährstoffe. Gerade in Kombination mit einer unausgewogenen Ernährung kann sie schnell zu Übergewicht führen, weshalb man sie nur in Maßen trinken sollte. >> Das passiert, wenn Sie viel Ingwer essen 2. Ihre Haut wird schlechter Sie neigen zu Pickeln und Hautunreinheiten? Dann sollten Sie besser keine Cola trinken. Das Getränk lässt den Blutzuckerspiegel ansteigen, was Akne und Co. noch verschlimmern kann. Zudem enthält Cola jede Menge Zucker, welcher die Entstehung von Falten begünstigen kann.3. Die Zähne leiden Der viele Zucker in der Cola begünstigt die Entstehung von Karies und ist ein Nährboden für Bakterien. Neben dem Zucker, enthält das Getränk aber auch noch jede Menge Säure, die den Zahnschmelz angreift. >> Lebensmittel, die gut für die Zähne sind 4. Ihr Geschmackssinn verschlechtert sich Cola ist so extrem gesüßt, dass sich dies auch auf Ihren Geschmackssinn auswirkt. Bei regelmäßigem Konsum können die Geschmacksknospen auf der Zunge sogar abstumpfen, sodass andere Geschmäcker nicht mehr so gut wahrgenommen werden.

Was passiert wenn man täglich 2 Liter Cola trinkt?

Ohne Cola generell verteufeln zu wollen: 2 Liter davon pro Tag sind für die Gesundheit eine Katastrophe. Allein der enthaltene Zucker entspricht knapp 200 Gramm am Tag. Das ist schlecht für die Zähne und schlecht für den Körper. Folgeerkrankungen können u.a. Diabetes, Adipositas (Fettleibigkeit) und Bluthochdruck sein.

Wie viel Liter Cola darf man trinken?

Zucker – Cola enthält ca.42 Kalorien (kcal) pro 100 Milliliter, in einer 0,5-Liter-Flasche sind umgerechnet 18 Stück Würfelzucker. Sollte die Neuseeländerin tatsächlich bis zu 10 Liter Cola pro Tag getrunken haben, wären das 4200 kcal pro Tag allein durch Cola! Das wäre mehr als das Doppelte der empfohlenen Menge (2000 kcal), die ein Erwachsener täglich insgesamt zu sich nehmen sollte.

„ Ich würde keinem empfehlen, mehr als einen halben Liter Cola pro Tag zu trinken. Das entspricht etwa 210 Kalorien, mehr sollte man über Getränke nicht aufnehmen. Wer unbedingt mehr Cola trinken will, sollte auf Light-Varianten mit Süßstoff statt Zucker umsteigen», sagt Ernährungsexperte Müller. Coca-Cola-Sprecher Geert Harzmann: „Auf unseren Etiketten geben wir Nährwertinformationen zu unseren Getränken und außerdem den Anteil an der pro Tag empfohlenen Kalorienzufuhr.

So ermöglichen wir den Verbrauchern, schnell eine bewusste Getränkeauswahl zu treffen.»

Warum ist zu viel Cola ungesund?

Cola enthält nicht sehr viele Zutaten – Wasser, Zucker, Farbstoff, Phosphorsäure, Koffein und Aroma – doch genügen bereits Zucker, Koffein und Phosphorsäure, um Wasser in eine gesundheitliche Katastrophe zu verwandeln.